Dreißig
aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Rhombentriakontaeder ein Körper mit 30 Flächen
Die Dreißig (30) ist die natürliche Zahl zwischen neunundzwanzig und einunddreißig. Sie ist gerade und eine sphenische Zahl.
[Bearbeiten] Sprachliches
Das Wort dreißig bildete sich aus ahd. drīzuc, da sich das germanische t nach Vokal zu einem s-Laut wandelte, verschwand das z zugunsten des ß.
Das lateinische triginta und das griechische τριάκοντα (triakonta) kommen gelegentlich in Fremd- bzw. Fachwörtern wie Trigintillion oder Triakontan vor.
[Bearbeiten] Geschichte und Gesellschaft
- Die Herrschaft der Dreißig war eine Terrorherrschaft von 30 Oligarchen in Athen (404/403 v. Chr.)
- Die Triginta tyranni (Dreißig Tyrannen) waren eine Gruppe der Soldatenkaiser, die in der Historia Augusta in Kurzbiographien dargestellt ist.
- Ein verheerendes geschichtliches Ereignis im Europa der frühen Neuzeit war der Dreißigjährige Krieg.
- Dreißiger nannte man die politischen Flüchtlinge des Freiheitskampfes in den 1830er Jahren in Deutschland.
- Der Dreißigste ist ein Begriff aus dem bundesdeutschen Erbrecht: 30 Tage lang nach dem Erbfall muss ein Erbe bestimmten Familienangehörigen des Erblassers weiter Unterhalt gewähren.
- Das dreißigste Jahr ist ein Erzählungszyklus von Ingeborg Bachmann (1961).
- "Trizesismen" waren eine württembergische Dreißigstel-Steuer
[Bearbeiten] Siehe auch
- Das Jahr 30