Dreiländereck

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Dieser Artikel behandelt die geographische Bedeutung von Dreiländereck; zu dem gleichnamigen Skigebiet siehe Dreiländereck Bergbahnen. Für den gleichnamigen Berg siehe Dreiländereck (Berg).

Ein Dreiländereck – auch Länderdreieck genannt – ist der geografische Punkt, an dem drei gleichrangige Grenzen und auch drei gleich geartete Territorien (Staaten, Gliedstaaten, Verwaltungseinheiten etc.) aufeinandertreffen. Bekannt werden solche Dreiländerecke meist, wenn sie schon längere Zeit bestehen oder aber, wenn drei Kulturen aufeinandertreffen. Meist ist diese Stelle durch die jeweiligen Staatsflaggen oder Monumente markiert.

Allgemeine Übersicht[Bearbeiten]

Von den zurzeit 196 Staaten auf der Erde haben 135 einen solchen Grenzpunkt. Insgesamt existieren 159 Dreiländerecke auf der Erde. Die Häufigkeit des Vorkommens von Dreiländerecken ist abhängig von der Anzahl der Nachbarn, aber auch von der Anzahl der Seegrenzen. So haben Inselnationen wie Japan keines, wie auch Staaten wie Portugal oder Dänemark, die nur ein Nachbarland haben bzw. vollständig von einem Staat umgeben sind (wie z. B. San Marino). Auch sind zwei Nachbarländer kein hinreichendes Kriterium, wie es z. B. bzgl. der USA in Nordamerika ist. Auch die Fläche eines Staates hat nur bedingt mit dessen Anzahl an Dreiländerecken zu tun: Der Staat mit den meisten ist China mit 16, während Russland, der flächenmäßig größte Staat der Welt, nur 10 hat.

Österreich hat an seinen Grenzen neun Dreiländerecke (und ist damit der Staat mit den meisten Dreiländerecken in Europa), Deutschland sieben, die Schweiz sechs und Liechtenstein weist zwei Dreiländerecke auf.

Dreiländerecke weltweit[Bearbeiten]

Die nachfolgenden Auflistungen zeigen Listen aller internationaler Dreiländerecke. (Die Länder sind in Zeilen alphabetisch aufsteigend angeordnet.)

Europa[Bearbeiten]

In Europa gibt es 48 internationale Dreiländerecke:

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Albanien Griechenland Mazedonien am Prespasee
Albanien Kosovo Mazedonien südlich von Prizren in Kosovo
Albanien Kosovo Montenegro nördlich von Bajram Curri in Albanien
Andorra Frankreich Spanien in den Pyrenäen (Osteck)
Andorra Frankreich Spanien in den Pyrenäen (Westeck)
Belgien Deutschland Luxemburg am Europadenkmal an der Our bei Sevenig
Belgien Deutschland Niederlande auf dem Vaalserberg westlich von Aachen (war zeitweilig auch wegen Neutral-Moresnet ein Vierländereck)
Belgien Frankreich Luxemburg bei Mont Saint-Martin, Petingen, Aubange
Bosnien-Herzegowina Kroatien Montenegro nordöstlich von Gruda in Kroatien
Bosnien-Herzegowina Kroatien Serbien westlich von Omjelovo in Bosnien-Herzegowina
Bosnien-Herzegowina Montenegro Serbien westlich von Priboj in Serbien
Bulgarien Griechenland Mazedonien westlich von Petritsch in Bulgarien
Bulgarien Griechenland Türkei bei der griechischen Gemeinde Trigono, westlich des türkischen Edirne
Bulgarien Mazedonien Serbien westlich von Kjustendil in Bulgarien
Bulgarien Rumänien Serbien östlich von Negotin in Serbien
Deutschland Frankreich Luxemburg bei Perl, Apach, Schengen in der Mosel
Deutschland Frankreich Schweiz bei Basel, Hüningen und Weil am Rhein im Rhein
Deutschland Österreich Schweiz im Bodensee
Deutschland Österreich Tschechien am Plöckenstein (1320 m), Böhmerwald
Deutschland Polen Tschechien südöstlich von Zittau an der Mündung des Ullersbaches in die Lausitzer Neiße
Estland Lettland Russland westlich von Stuborova in Lettland
Finnland Norwegen Russland nordöstlich von Ivalo in Finnland
Finnland Norwegen Schweden schwedisch Treriksröset
norwegisch Treriksrøysa
finnisch Kolmen valtakunnan rajapyykki, westlich von Kilpisjärvi in Finnland
Frankreich Italien Schweiz auf der Bergspitze des Mont Dolent (3820 m) nahe dem Mont Blanc
Italien Österreich Schweiz nähe Reschenpass an der „Dreiländerecke“ (2.179 m)
Italien Österreich Slowenien bei Arnoldstein, Tarvis, Kranjska Gora auf dem Gipfel des Ofen (slow. Peč) alias Dreiländereck
Kosovo Mazedonien Serbien südwestlich von Preševo in Serbien
Kosovo Montenegro Serbien östlich von Rožaje in Montenegro
Kroatien Serbien Ungarn nordöstlich von Gruda in Kroatien
Kroatien Slowenien Ungarn südöstlich von Letenye in Ungarn
Lettland Litauen Weißrussland nordöstlich von Visaginas in Litauen
Lettland Russland Weißrussland südöstlich von Suskova in Lettland
Liechtenstein Österreich Schweiz (Nordeck) im Rhein bei Feldkirch – Bangs
Liechtenstein Österreich Schweiz (Südeck) im Rätikon am Naafkopf (2571 m)
Litauen Polen Russland (Kaliningrad) westlich von Wizajny in Polen
Litauen Polen Weißrussland westlich von Druskininkai in Litauen
Moldawien Transnistrien Ukraine (Nordeck) im Dnjestr westlich von Nimereuca in Moldawien
Moldawien Transnistrien Ukraine (Südeck) im Dnjestr östlich von Purcari in Moldawien
Moldawien Rumänien Ukraine (Nordeck) nordöstlich von Darabani in Rumänien
Moldawien Rumänien Ukraine (Südeck) östlich von Galați in Rumänien
Österreich Slowakei Tschechien bei Hohenau an der March in Österreich
Österreich Slowakei Ungarn bei Čunovo in der Slowakei
bei Deutsch Jahrndorf in Österreich
Rajka in Ungarn
Österreich Slowenien Ungarn östlich von Tauka in Österreich
Polen Slowakei Tschechien bei Hrčava in Tschechien und Jaworzynka in Polen
Polen Slowakei Ukraine Kremenez nordöstlich von Nová Sedlica in der Slowakei
Polen Ukraine Weißrussland südöstlich von Wlodawa in Polen
Rumänien Serbien Ungarn südlich von Kübekhaza in Ungarn
Rumänien Ukraine Ungarn nordöstlich von Bercu in Rumänien
Russland Ukraine Weißrussland Kreisverkehr mit drei Grenzübergängen, südöstlich von Homel in Weißrussland, leicht erhöhte Radioaktivität durch Gau von Tschernobyl
Slowakei Ukraine Ungarn bei Zahony in Ungarn

Mittel- und Südamerika[Bearbeiten]

In Mittelamerika existieren zwei Dreiländerecke, in Südamerika 13:

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Argentinien Bolivien Chile Cerro Zapaleri, 5653 m, 22°48'56"S 67°10'43"W
Argentinien Bolivien Paraguay
Argentinien Brasilien Paraguay Hito Tres Fronteras, bekannt durch die Iguaçu-Wasserfälle
Argentinien Brasilien Uruguay Bella Unión/Isla Brasilera
Belize Guatemala Mexiko (Mittelamerika)
Bolivien Brasilien Paraguay
Bolivien Brasilien Peru
Bolivien Chile Peru
Brasilien Kolumbien Peru Tres Fronteras, im Amazonas-Regenwald mit einer Dreistadt Tabatinga, Leticia, Santa Rosa mit mehr als 100.000 Einwohnern
Brasilien Kolumbien Venezuela
Brasilien Frankreich (Französisch-Guayana) Surinam
Brasilien Guyana Surinam
Brasilien Guyana Venezuela Auf dem Berg Monte Roraima
Kolumbien Ecuador Peru
Guatemala Honduras El Salvador (Mittelamerika)

Nordamerika[Bearbeiten]

Da sich alle Staaten auf dem nordamerikanischen Festland vom pazifischen bis zum atlantischen Ozean erstrecken, existieren dort keine Dreiländerecke.

Die Bundesstaaten der Vereinigten Staaten bilden 38 Tri-State Areas (Dreistaatengebiete).

Afrika[Bearbeiten]

In Afrika existieren 60 Dreiländerecke, wovon zwei auch oft als Vierländereck gesehen werden:

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Ägypten Libyen Sudan
Äquatorial-Guinea Gabun Kamerun
Äthiopien Eritrea Sudan
Äthiopien Kenia Somalia
Äthiopien Kenia Südsudan
Äthiopien Somalia Somaliland
Äthiopien Sudan Südsudan
Algerien Libyen Niger
Algerien Libyen Tunesien
Algerien Mali Mauretanien
Algerien Mali Niger
Algerien Marokko West-Sahara
Algerien Mauretanien West-Sahara
Angola Demokratische Republik Kongo Republik Kongo: Cabinda
Angola Demokratische Republik Kongo Sambia
Angola Namibia Sambia
Benin Burkina Faso Niger
Benin Burkina Faso Togo
Benin Niger Nigeria
Botswana Namibia Sambia gehört zum Vierländereck Botswana–Namibia–Sambia–Simbabwe
Botswana Namibia Südafrika
Botswana Sambia Simbabwe gehört zum Vierländereck Botswana–Namibia–Sambia–Simbabwe
Botswana Simbabwe Südafrika
Burkina Faso Elfenbeinküste Ghana
Burkina Faso Elfenbeinküste Mali
Burkina Faso Ghana Togo
Burkina Faso Mali Niger
Burundi Demokratische Republik Kongo Ruanda
Burundi Demokratische Republik Kongo Tansania im Tanganjikasee
Burundi Ruanda Tansania
Dschibuti Eritrea Äthiopien
Dschibuti Äthiopien Somaliland
Elfenbeinküste Guinea Liberia
Elfenbeinküste Guinea Mali
Gabun Kamerun Republik Kongo
Guinea Guinea-Bissau Senegal
Guinea Liberia Sierra Leone
Kamerun Nigeria Tschad im Tschadsee, inzwischen trockenliegend
Kamerun Republik Kongo Zentralafrikanische Republik
Kamerun Tschad Zentralafrikanische Republik
Kenia Tansania Uganda im Victoriasee
Kenia Uganda Südsudan
Kenia Uganda Tansania
Demokratische Republik Kongo Republik Kongo Zentralafrikanische Republik
Demokratische Republik Kongo Ruanda Uganda Bis 1920 Dreiländereck zwischen Belgisch-Kongo, Deutsch-Ostafrika und Uganda.
Demokratische Republik Kongo Sambia Tansania im Tanganjikasee Bis 1920 Dreiländereck zwischen Belgisch-Kongo, Deutsch-Ostafrika und Nordrhodesien.
Demokratische Republik Kongo Südsudan Uganda
Demokratische Republik Kongo Südsudan Zentralafrikanische Republik
Libyen Niger Tschad
Libyen Sudan Tschad
Malawi Mosambik Tansania im Malawisee
Malawi Mosambik Sambia
Mali Mauretanien Senegal
Mosambik Sambia Simbabwe bei Zumbo
Mosambik Sambia Tansania
Mosambik Simbabwe Südafrika siehe Crook’s Corner
Mosambik Südafrika Swasiland (Nord)
Mosambik Südafrika Swasiland (Süd)
Niger Nigeria Tschad im Tschadsee, inzwischen trockenliegend
Ruanda Tansania Uganda
Sudan Südsudan Zentralafrikanische Republik

Asien[Bearbeiten]

In Asien existieren 42 Dreiländerecke:

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Abchasien Georgien Russland Ausgehend von der Manytschniederung als Südgrenze Europas liegt dieser Punkt in Asien. Nimmt man als Grenze Europas den Hauptkamm des Kaukasus, so läge der Punkt auf der Grenze zwischen Europa und Asien.
Afghanistan Iran Pakistan

29° 52′ N, 60° 52′ O29.85888888888960.8733333333331605
Kuh-e Malek Siah[1] (Gipfel)

Afghanistan Iran Turkmenistan Bis Dezember 1991 Dreiländereck zwischen Afghanistan, Iran und der Sowjetunion.
Afghanistan VR China Pakistan Grenzpunkt seit 1895. Das angrenzende Gebiet Pakistans war bis 1947 Teil von Britisch-Indien und wird von Indien beansprucht. Das angrenzende Gebiet Chinas gehörte 1944–1949 zur Republik Ostturkestan.
Afghanistan VR China Tadschikistan Bis Dezember 1991 Dreiländereck zwischen Afghanistan, China und der Sowjetunion.
Afghanistan Usbekistan Tadschikistan
Afghanistan Usbekistan Turkmenistan
Saudi-Arabien Vereinigte Arabische Emirate Oman 22° 42′ N, 55° 12′ O22.755.2
bei Umm az Zamul
Saudi-Arabien Irak Jordanien
Saudi-Arabien Irak Kuwait 29° 6′ N, 46° 33′ O29.1012546.55525
Awjat al Bāţin[2] (Wadibiegung)
Saudi-Arabien Oman Jemen
Armenien Aserbaidschan Georgien
Armenien Bergkarabach (de facto) bzw. Aserbaidschan (de iure) Iran
Armenien Aserbaidschan (Nachitschewan) Iran
Armenien Aserbaidschan (Nachitschewan) Türkei
Armenien Georgien Türkei
Aserbaidschan Georgien Russland Ausgehend von der Manytschniederung als Südgrenze Europas liegt dieser Punkt in Asien. Nimmt man als Grenze Europas den Hauptkamm des Kaukasus, so läge der Punkt auf der Grenze zwischen Europa und Asien.
Aserbaidschan Bergkarabach Iran
Aserbaidschan (Nachitschewan) Iran Türkei Bis 1991 Dreiländereck zwischen der Sowjetunion, dem Iran und der Türkei.
Gaza-Streifen Ägypten Israel
Bangladesch Myanmar Indien 1947–1971 Dreiländereck zwischen Birma, Indien und Pakistan (Ostpakistan).
Bhutan VR China Indien (Osten)
Bhutan VR China Indien (Westen) 1912–1950 Dreiländereck zwischen Bhutan, Tibet und Sikkim, 1950–1975 zwischen Bhutan, der VR China und Sikkim.
Myanmar VR China Indien
Myanmar VR China Laos Bis 1954 Dreiländereck zwischen Birma, China und Französisch-Indochina.
Myanmar Laos Thailand Goldenes Dreieck. Bis 1954 Dreiländereck zwischen Birma, Thailand und Französisch-Indochina.
VR China Indien Nepal (Osten) 1912–1950 Dreiländereck zwischen Nepal, Tibet und Sikkim, 1950–1975 zwischen Nepal, der VR China und Sikkim.
VR China Indien Nepal (Westen) 1912–1950 Dreiländereck zwischen Tibet, Indien und Nepal
VR China Indien Pakistan Der Punkt befindet sich in der Region Kaschmir und somit nach indischer Auffassung gänzlich auf indischem Gebiet. Die Grenzen hier sind Waffenstillstandslinien.
VR China Kasachstan Kirgisistan Seit 1999 ist der gemeinsame Grenzpunkt der Gipfel des Khan Tengri im Tian Shan. Vorher galt der Hauptkamm des Gebirges (über Meridional-Kette und Koksaal-Tau) als Grenze.
VR China Kasachstan Russland im Altai-Gebirge
VR China Laos Vietnam
VR China Mongolei Russland im Osten der Mongolei
VR China Mongolei Russland im Westen der Mongolei, im Altai-Gebirge
VR China Nordkorea Russland in der Region Primorje
Dhekelia (Westen) Türkische Republik Nordzypern Zypern Dreiländereck seit der Besetzung Nordzyperns durch die Türkei 1974 beziehungsweise der Ausrufung der Türkischen Republik Nordzypern 1981.
Dhekelia (Osten) Türkische Republik Nordzypern Zypern Dreiländereck seit der Besetzung Nordzyperns durch die Türkei 1974 beziehungsweise der Ausrufung der Türkischen Republik Nordzypern 1981.
Georgien Russland Südossetien (Westen)
Georgien Russland Südossetien (Osten)
Irak Iran Türkei
Irak Jordanien Syrien
Irak Syrien Türkei
Israel Jordanien Syrien
Israel Libanon Syrien Mount Hermon
Kambodscha Laos Thailand
Kambodscha Laos Vietnam Bis 1975/76 Dreiländereck zwischen Kambodscha, Laos und Südvietnam.
Kasachstan Kirgisien Usbekistan
Kasachstan Usbekistan Turkmenistan
Kirgisistan Usbekistan Tadschikistan
Palästina Israel Jordanien (Nord)
Palästina Israel Jordanien (Süden)

Die Dreiländerecke VR ChinaKasachstanRussland sowie VR ChinaMongoleiRussland liegen im Altai nur 50 Kilometer voneinander entfernt.

Deutschland, Österreich, Schweiz[Bearbeiten]

Die nachfolgenden Auflistungen zeigen Listen der Dreiländerecke, die von deutschen und österreichischen Bundesländern sowie von Schweizer Kantonen gebildet werden (Die Länder bzw. Kantone sind in Zeilen alphabetisch aufsteigend angeordnet.)

Deutschland[Bearbeiten]

Dreiherrenstein an der Grenze von Sachsen zu Sachsen-Anhalt und Thüringen

Die 16 deutschen Bundesländer bilden zusammen 15 Dreiländerecke. Die meisten Dreiländerecke weisen Niedersachsen und Hessen mit jeweils 6 auf. Berlin, Bremen und das Saarland haben keine innerdeutschen Dreiländerecke.

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Baden-Württemberg Bayern Hessen am Kolli (BW/BY) zwischen Schloss Waldleiningen (BW), Breitenbach (BY) und Hesselbach (HE)
Baden-Württemberg Hessen Rheinland-Pfalz im Rhein zwischen Sandhofen-Kirschgartshausen (BW), Lampertheim (HE) und Petersau (RP)
Bayern Hessen Thüringen am Querenberg (BY) zwischen Hillenberg (BY), Melperts (HE) und Birx (TH)
Bayern Sachsen Thüringen am Drei-Freistaaten-Stein zwischen Straßenreuth (TH), Münchenreuth (BY) und Grobau (SN)
Brandenburg Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen in der Elbe zwischen Gaarz (BB), Dömitz (MV) und Brandleben (NI)
Brandenburg Niedersachsen Sachsen-Anhalt in der Elbe zwischen Lütkenwisch (BB), Schnackenburg (NI) und Aulosen (ST)
Brandenburg Sachsen Sachsen-Anhalt in der Annaburger Heide zwischen Züllsdorf (BB) von Dautzschen (SN) und Bethau (ST)
Hamburg Niedersachsen Schleswig-Holstein (Westeck) auf der Elbinsel Neßsand zwischen Rissen-Tünsdal (HH), Königreich (NI) und Schulau (SH)
Hamburg Niedersachsen Schleswig-Holstein (Osteck) in der Elbe zwischen Altengamme-Borghorst (HH), Drage-Stove (NI) und Geesthacht (SH)
Hessen Niedersachsen Nordrhein-Westfalen nahe der Hannoverschen Klippen zwischen Bad Karlshafen (Landkreis Kassel, HE), gemeindefreies Gebiet Solling (Landkreis Northeim, NI), Beverungen (Ortsteil Würgassen, Kreis Höxter, NW)
Hessen Niedersachsen Thüringen an den Schmiedeköpfen zwischen Eichenberg (HE), Friedland (NI) und Hohengandern (TH)
Hessen Nordrhein-Westfalen Rheinland-Pfalz am Ketzerbach zwischen Rabenscheid (HE), Oberdresselndorf (NW) und Weißenberg (RP)
Mecklenburg-Vorpommern Niedersachsen Schleswig-Holstein in der Elbe zwischen Boizenburg/Elbe-Horst (MV), Hittbergen-Barförde (NI) und Lauenburg/Elbe (SH)
Niedersachsen Sachsen-Anhalt Thüringen am Drei-Länder-Stein zwischen Hohegeiß (NI), Benneckenstein (ST) und Rothesütte (TH)
Sachsen Sachsen-Anhalt Thüringen zwischen Maltitz (SN), Langendorf (ST) und Prößdorf (TH)

Österreich[Bearbeiten]

Die Skulptur Dreiklang markiert das Dreiländereck zwischen Niederösterreich (vorne), Oberösterreich (rechts) und der Steiermark (links).

Die neun österreichischen Bundesländer bilden zusammen fünf Dreiländerecke. Die meisten Dreiländerecke weisen Salzburg und die Steiermark mit jeweils drei auf. Vorarlberg und Wien haben keine (innerösterreichischen) Dreiländerecke.

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Burgenland Niederösterreich Steiermark zwischen Schmiedrait (Burgenland), Offenegg (Niederösterreich) und Sparberegg (Steiermark)
Kärnten Salzburg Steiermark am Königstuhl in den Gurktaler Alpen
Kärnten Salzburg Tirol auf dem Eiskögele in der Glocknergruppe
Niederösterreich Oberösterreich Steiermark im Sattel zwischen Stumpfmauer und Tanzboden auf der Voralpe; das Dreiländereck ist durch eine Skulptur markiert
Oberösterreich Salzburg Steiermark beim Hohen Dachstein

Schweiz[Bearbeiten]

Die 26 Schweizer Kantone bilden zusammen 45 Dreiländerecke. Die meisten Dreiländerecke hat der Kanton Bern mit 14. Die Kantone Basel-Stadt, Genf und Schaffhausen weisen keine Dreiländerecke auf.

Kanton 1 Kanton2 Kanton 3 Anmerkungen
Aargau Basel-Landschaft Solothurn östlich von Anwil (Basel-Landschaft)
Aargau Bern Luzern bei St. Urban (Luzern)
Aargau Bern Solothurn in der Aare bei Murgenthal (Aargau)
Aargau Luzern Zug in der Reuss zwischen Dietwil (Aargau), Honau (Luzern) und Rotkreuz (Zug)
Aargau Zug Zürich an der Mündung der Lorze in die Reuss
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen zwischen Wilen (Appenzell Ausserrhoden) und Berneck (St. Gallen)
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen zwischen Reute (Appenzell Ausserrhoden) und Rebstein (St. Gallen)
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen nördlich von Kapf (Appenzell Innerrhoden)
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen zwischen Trogen (Appenzell Ausserrhoden) und Altstätten (St. Gallen)
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen westlich von Eichberg (St. Gallen)
Appenzell Ausserrhoden Appenzell Innerrhoden St. Gallen auf dem Gipfel des Säntis
Basel-Landschaft Jura Solothurn südwestlich von Kleinlützel (Solothurn), nur eine kurze Strecke von einem zweiten Dreiländereck derselben Kantone entfernt
Basel-Landschaft Jura Solothurn südwestlich von Kleinlützel (Solothurn), nur eine kurze Strecke von einem zweiten Dreiländereck derselben Kantone entfernt
Basel-Landschaft Jura Solothurn zwischen Liesberg (Basel-Landschaft), Vicques (Jura) und Bärschwil (Solothurn)
Bern Freiburg Neuenburg bei der Mündung der Broye in den Neuenburgersee
Bern Freiburg Waadt nordwestlich von Clavaleyres (Bern)
Bern Freiburg Waadt südwestlich von Clavaleyres (Bern)
Bern Freiburg Waadt auf dem Dent de Ruth in den Gastlosen
Bern Jura Solothurn nördlich von Schelten (Bern)
Bern Jura Neuenburg südlich von Biaufond (Jura)
Bern Luzern Obwalden auf dem Brienzer Rothorn
Bern Nidwalden Obwalden auf dem Gipfel des Graustocks
Bern Nidwalden Obwalden südlich des Jochstocks
Bern Obwalden Uri auf dem Gipfel des Grassen
Bern Uri Wallis nordwestlich des Dammastocks
Bern Waadt Wallis auf dem Gipfel des Oldenhorns
Freiburg Neuenburg Waadt bei der Mündung der Broye in den Neuenburgersee
Freiburg Neuenburg Waadt im Neuenburgersee
Freiburg Neuenburg Waadt im Neuenburgersee
Freiburg Neuenburg Waadt im Neuenburgersee
Freiburg Neuenburg Waadt im Neuenburgersee
Glarus Graubünden St. Gallen in den Glarner Alpen zwischen Piz Sardona und Piz Segnas
Glarus Graubünden Uri auf dem Gipfel des Piz Cazarauls in den Glarner Alpen
Glarus Schwyz St. Gallen an der A3 östlich von Reichenburg (Schwyz)
Glarus Schwyz Uri auf dem Gipfel des Schijen in den Glarner Alpen
Graubünden Tessin Uri auf dem Gipfel des Piz Alv im Gotthardmassiv
Luzern Nidwalden Obwalden im Pilatusmassiv nahe dem Widderfeld
Luzern Nidwalden Schwyz im Vierwaldstättersee
Luzern Schwyz Zug im Zugersee
Nidwalden Obwalden Uri am Ruchstock in den Unterwaldner Voralpen
Nidwalden Schwyz Uri im Vierwaldstättersee
Schwyz St. Gallen Zürich im Zürichsee
Schwyz Zug Zürich westlich von Schindellegi (Schwyz)
St. Gallen Thurgau Zürich nördlich des Hörnli; das Dreiländereck ist durch den Dreiländerstein markiert
Tessin Uri Wallis nordöstlich des Pizzo Pesciora

Ehemalige Dreiländerecke[Bearbeiten]

Dreiländereck Sachsen (im Vordergrund links) – Bayern (rechts) – Tschechien (im Hintergrund)

Infolge von Grenzverschiebungen kommt es vor, dass bisherige Dreiländerecke Teil von normalen Staatsgrenzen werden oder sich gänzlich innerhalb des Territoriums nur eines Staates wiederfinden (z. B. das einstige Dreikaisereck im heutigen Polen), aber dennoch ein markanter Punkt bleiben. Infolge der unzähligen weltweiten Grenzverschiebungen im Laufe der Zeit können hier nur einige bedeutende ehemalige Dreiländerecke aufgeführt werden.

Europa[Bearbeiten]

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Belgien Deutschland Luxemburg „An der Schmiede“ (lux. Schmëtt), nördlich von Huldingen. Nördlichster Punkt Luxemburgs. Dreiländereck von 1839 (Teilung Luxemburgs) bis 1920 (Anschluss von Eupen-Malmedy an Belgien)
BR Deutschland DDR Tschechoslowakei Bis zur Wiedervereinigung an der Stelle, wo Bayern, Sachsen und Böhmen (Tschechien) aufeinander treffen, es handelt sich um einen Punkt in der Nähe der Orte Regnitzlosau, Landkreis Hof, Bayern; Tiefenbrunn, Gemeinde Eichigt, Vogtlandkreis, Sachsen; und Hranice u Aše, Okres Cheb, heute Tschechische Republik.
Deutsches Reich Österreich-Ungarn Russisches Kaiserreich Dreikaisereck, am Zusammenfluss der Schwarzen und der Weißen Przemsa bei Myslowitz im heutigen Polen. 1815–1846 Dreiländereck zwischen Preußen, Russland (Kongresspolen) und der Republik Krakau, 1846–1871 zwischen Preußen, Russland und Österreich, 1871–1918 zwischen Deutschland, Russland und Österreich
Deutschland Frankreich Luxemburg Westlich von Redingen i. Lothr., südlich von Oberkorn (Luxemburg), östlich von Hussingen-Godbringen (Frankreich). Dreiländereck 1871–1920 (bis zur Abtretung von Elsass-Lothringen an Frankreich)
Deutschland Frankreich Schweiz Südöstlich der Burgundischen Pforte, im Wald von Les Côtes (Bois-Défendu) zwischen den Orten Pfetterhausen (Elsass), Röschlitz (Frankreich) und Brischweiler (Schweiz) befindet sich der Grenzstein Trois Puissances, der 1871–1920 (bis zur Abtretung von Elsass-Lothringen an Frankreich) und 1940–1944 das Dreiländereck Deutschlands, Frankreichs und der Schweiz bildete. Heute treffen hier die französischen Départements Territoire de Belfort und Haut-Rhin sowie der am 1. Januar 1979 geschaffene schweizerische Kanton Jura aufeinander.
Italien Österreich Schweiz Nahe Stilfserjoch auf der Dreisprachenspitze. Dreiländereck 1866–1920 (bis zur Abtretung von Südtirol an Italien). Es ist heute ein „Dreispracheneck“ geblieben mit Italienisch (Lombardei), Deutsch (Südtirol) und Rätoromanisch (Graubünden).
Österreich Rumänien Russland Zwischen Österreichisch-Nowosielitza und Russisch-Nowosielitza. Dreiländereck 1812–1918 (bis zur Besetzung der Bukowina und Bessarabiens durch Rumänien)
Österreich-Ungarn (Ungarn) Rumänien Serbien Westlich des Eisernen Tores. Dreiländereck bis 1919
Österreich Tschechoslowakei Ungarn Von 1921 bis zum 15. Oktober 1947 (Übergabe von drei ungarischen Gemeinden an die Tschechoslowakei / Bratislavaer Brückenkopf) war das Dreiländereck rund 7 km nördlich des heutigen Dreiländerecks mit der Slowakei

Amerika[Bearbeiten]

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Argentinien Bolivien Paraguay Am Río Pilcomayo. Dreiländereck vor der Eroberung des Chaco Boreal durch Paraguay im Chacokrieg 1932–1935. Da das Gebiet des Chaco Boreal zwischen Bolivien und Paraguay umstritten war, gab es keinen definierten beziehungsweise markierten Grenzpunkt. Nach paraguayischer Auffassung befand er sich am Río Pilcomayo westlich der Quelle des Rio Monte Lima, nach bolivianischer Auffassung knapp westlich von Asunción.
Bolivien Brasilien Paraguay Bei Fuerte Olimpo. Dreiländereck vor der Eroberung des Chaco Boreal durch Paraguay im Chacokrieg 1932–1935.
Bolivien Brasilien Peru Im Sierra del Divisor. Dreiländereck bis zur Abtretung von Acre im Vertrag von Petrópolis 1903 durch Bolivien an Brasilien.

Afrika[Bearbeiten]

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Ägypten Anglo-Ägyptischer Sudan Libyen (Cyrenaika) In der Sahara, nördlich des Ortes Ma'tan-as-Sarah (im Südosten des heutigen Libyen). Dreiländereck von 1899 (Festlegung der brit.-frz. Interessensphären in der Sahara) bis 1919 (Abtretung ägypt. Gebiete an Italien durch die Briten).
Anglo-Ägyptischer Sudan Französisch-Äquatorialafrika (Tschad) Libyen (Cyrenaika) Am Tibesti-Gebirge. Dreiländereck von 1899 (Festlegung der brit.-frz. Interessensphären in der Sahara) bis 1919 (Abtretung des Nordwestzipfels des Anglo-Ägypt. Sudan an Italien durch die Briten).
Bophutatswana (Westen) Botswana Südafrika Dreiländereck während des Bestehens der Republik Bophutatswana 1977–1994.
Bophutatswana (Osten) Botswana Südafrika Dreiländereck während des Bestehens der Republik Bophutatswana 1977–1994.
Lesotho (Südosten) Südafrika Transkei (Osten) In den Drakensbergen. Dreiländereck während des Bestehens der Republik Transkei 1976–1994.
Lesotho (Südosten) Südafrika Transkei (Westen) In den Drakensbergen. Dreiländereck während des Bestehens der Republik Transkei 1976–1994.
Lesotho (Südwesten) Südafrika Transkei (Osten) Dreiländereck während des Bestehens der Republik Transkei 1976–1994.
Lesotho (Südwesten) Südafrika Transkei (Westen) Dreiländereck während des Bestehens der Republik Transkei 1976–1994.

Asien[Bearbeiten]

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Afghanistan Britisch-Indien Ostturkestan Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China). Seit 1949 Dreiländereck zwischen Afghanistan, China und Pakistan.
Afghanistan Ostturkestan Sowjetunion Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China). 1949–1991 Dreiländereck zwischen Afghanistan, China und der Sowjetunion, seit Ende Dezember 1991 zwischen Afghanistan, China und Tadschikistan.
Armenien Persien Türkei (Autonomes Gebiet Kurdistan) Zwischen Van-See und Urmia-See. Dreiländereck 1920 (Frieden von Sèvres) bis 1921 (Vertrag von Kars).
Britisch-Indien Ostturkestan Tibet Im Kunlun. Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China). Seit der Besetzung Tibets und der Region Aksai Chin durch China befindet sich der Ort inmitten chinesischen Gebietes.
China Ostturkestan Mongolei Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China).
China Ostturkestan Tibet Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China).
China Burma Tibet Im Hengduan Shan. Nach der Unabhängigkeit Tibets von China 1912 Dreiländereck zwischen Tibet, China und Britisch-Indien. Nach der Abtrennung Burmas von Britisch-Indien 1937 Dreiländereck zwischen Tibet, China und Burma. Seit der Annexion Tibets durch China 1950 Teil der chinesisch-burmanischen Grenze.
China Indien Tibet Im Kunlun. Dreiländereck 1912–1950. Seit der Annexion Tibets durch China und der Besetzung der Region Aksai Chin durch China befindet sich der Ort nurmehr auf chinesischem Staatsgebiet.
China Mandschukuo Mongolei In den südlichen Ausläufern des Großen Chingan. 1932–1937 Dreiländereck zwischen China, Mandschukuo und der Äußeren Mongolei, 1937–1945 zwischen Mandschukuo, der Inneren Mongolei (Mengjiang) und der Äußeren Mongolei. Seit dem Rückfall der Mandschurei und der Inneren Mongolei an China 1945 Teil der chinesisch-mongolischen Grenze.
Indien Bhutan Sikkim Dreiländereck bis zum Anschluss Sikkims an Indien 1975.
Indien Nepal Sikkim Dreiländereck bis zum Anschluss Sikkims an Indien 1975.
Nordjemen Südjemen Saudi-Arabien In der Wüste Ramlat as-Sab'ataya. Dreiländereck bis zur Vereinigung des Jemen 1990.
Kambodscha Laos Südvietnam Dreiländereck von der Teilung Französisch-Indochinas 1954 bis zur Wiedervereinigung Vietnams 1976.
Laos Nordvietnam Südvietnam Dreiländereck von der Teilung Französisch-Indochinas 1954 bis zur Wiedervereinigung Vietnams 1976.
Mongolei Ostturkestan Sowjetunion Dreiländereck während des Bestehens der Republik Ostturkestan 1944–1949 (bis zu ihrer Annexion durch die Volksrepublik China).
Mongolei Tannu-Tuwa (Westen) Sowjetunion Dreiländereck 1914–1918 zwischen Urjanchaj, Russland und der Äußeren Mongolei, 1921–1944 zwischen Tannu-Tuwa, der Sowjetunion und der Mongolei.
Mongolei Tannu-Tuwa (Osten) Sowjetunion Dreiländereck 1914–1918 zwischen Urjanchaj, Russland und der Äußeren Mongolei, 1921–1944 zwischen Tannu-Tuwa, der Sowjetunion und der Mongolei.
Osmanisches Reich Persien Russland Östlich des Berges Ararat. Dreiländereck bis zum Frieden von Sèvres 1920. Seit dem Vertrag von Kars 1921 befindet sich das Dreiländereck zwischen den Nachfolgestaaten Türkei, Iran und Aserbaidschan (Exklave Nachitschewan) weiter nördlich an der heutigen Stelle.

Ozeanien[Bearbeiten]

Land 1 Land 2 Land 3 Anmerkungen
Britisch-Neuguinea Deutsch-Neuguinea Niederländisch-Indien Im Zentrum der Insel Neuguinea. Dreiländereck 1885–1920 zwischen Britisch-Neuguinea (ab 1902 Territorium Papua), Deutsch-Neuguinea (Kaiser-Wilhelms-Land) und Niederländisch-Indien, 1920–1949 zwischen Niederländisch-Indien, Territorium Neuguinea und Territorium Papua. Mit der Vereinigung des Ostteils der Insel 1949 zum Territorium Papua und Neuguinea war der Punkt nicht mehr Dreiländereck und ist heute Teil der Grenze zwischen Papua-Neuguinea und Indonesien.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dreiländereck – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Belege[Bearbeiten]

  1. [1]
  2. [2] Bis zur Auflösung der Neutralen Zone zwischen Irak und Saudi-Arabien war dieser Punkt ein Vierländereck.