Drenpa Namkha

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Drenpa Namkha (tib.: dran pa nam mkha') war ein Meister des Bön, der vorbuddhistischen Religion Tibets. Drenpa Namkha bedeutet so viel wie "Der Himmel des Gedächtnisses" da er sich an seine 500 Lebenszeiten klar erinnern konnte. Er wurde im 8. Jahrhundert in Chunlung Ngul Kha im Südwesten Tibets geboren. Er wurde bekannt für seine Darlegung zur Vereinbarkeit von Bön und Buddhismus in Tibet. Drenpa Namkha nahm an verschiedenen Debatten zwischen Bönpos und Schülern des tantrischen Meisters Padmasambhavas Teil und zeigte auf, dass eine Person, die Realisation erlangt habe, keine Unterscheidung zwischen Bön-Anhängern und Buddhisten zu machen brauche. Seiner Lehre nach verbindet Dzogchen die beiden Glaubensrichtungen und lässt sie darüber eins werden. Der Dalai Lama bestätigte diese Auffassung 1977.

Der Legende nach soll er in den Himmel aufgestiegen sein und Mond und Sonne wie ein paar Zimbeln zusammengeschlagen haben. Mit einem goldenen Rasiermesser schnitt er sich eine Locke seines Haares ab und wurde von dem buddhistischen Meister Padmasambhava in den Kreis des geheimen Mantrayana geweiht. Er meditierte viel in der Zurückgezogenheit der Wildnis Tibets und entwickelte die völlige Erleuchtung. Er lehrte das Dharma vielen fühlenden Wesen. Er soll bei der Übersetzung vieler Dzogchen-Texte anwesend gewesen sein und verbreitete die Übersetzungen, Kommentare und mündlichen Lehren von Guru Padmasambhava, ebenso wie die höheren Lehren des Bön. Von den Bön wird Drenpa Namkha als eine Manifestation des Gründers der Bön-Tradition Shenrab Miwoche angesehen.

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