Drexciya

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Drexciya war das Gemeinschaftspseudonym der Musiker James Marcel Stinson (* 14. September 1969; † 3. September 2002) und Gerald Donald aus Detroit, Michigan und gilt als eines der einflussreichsten Projekte der elektronischen Musik.

Geschichte und Stil[Bearbeiten]

Zwischen 1992 und 2002 veröffentlichte das Duo vier Alben und rund ein Dutzend Maxis auf den renommierten Labels Underground Resistance, Warp, Tresor und Clone.

Als eines der ersten Musikprojekte des Techno griffen Drexciya auf die Rhythmik von Electro zurück, verbanden diese jedoch mit harschen, dem Industrial entlehnten Klängen zu einem gänzlich eigenständigen Stil. Der Mythos, der die Gruppe während ihres Bestehens umgab, wurde zum einen durch die konsequente Geheimhaltung der Identität der Musiker gebildet. Zum anderen verbanden sämtliche Veröffentlichungen thematisch konsequent die Motive der Science Fiction mit jenen der Sklavenbefreiung und des Atlantis-Mythos und wurden so legendär. Stinson veröffentlichte mit seinem Solo-Projekt Elecktroids 1995 auf Warp das Album Elektroworld.

Die Identität der Musiker wurde erst nach dem Tod von James Marcel Stinson bekannt: Der hauptberufliche LKW-Fahrer, der auch unter den Pseudonymen Shifted Phases, The Other People Place, Transllusion oder Lab Rat XL veröffentlichte, starb am 3. September 2002 in Atlanta, Georgia im Alter von 32 Jahren an Herzversagen.

Gerald Donald ist weiterhin unter den Pseudonymen Dopplereffekt, Japanese Telecom, Der Zyklus und Arpanet (benannt nach dem Vorläufer des Internets, siehe Arpanet) aktiv.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • The Quest (1997, Submerge)
  • Neptune's Lair (1999, Tresor)
  • Harnessed the Storm (2002, Tresor)
  • Grava 4 (2002, Clone)
  • The Cosmic Memoirs of the Late Great Rupert J. Rosinthorpe (2002, EFA, NOC, Tresor)

EPs und Singles[Bearbeiten]

  • Deep Sea Dweller (1992, Shockwave Records)
  • Drexciya 2: Bubble Metropolis (1993, Underground Resistance)
  • Aquatic Invasion (1994, Underground Resistance)
  • Drexciya 3: Molecular Enhancement (1994, Rephlex Records, Submerge)
  • Drexciya 4: The Unknown Aquazone (1994, Submerge)
  • Drexciya 5: The Journey Home (1995, Warp Records)
  • The Return Of Drexciya (1996, Underground Resistance)
  • Uncharted (1998, Somewhere In Detroit)
  • Fusion Flats (1999, Tresor)
  • Hydro Doorways (2000, Tresor)
  • Digital Tsunami (2001, Tresor)
  • Drexciyan R.E.S.T. Principle (2002, Clone)
  • Gravity Waves (2002, Clone)

Weblinks[Bearbeiten]