Drino

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Der Titel dieses Artikels ist mehrdeutig. Zur gleichnamigen Raupenfliegengattung siehe Drino (Gattung).
Drino
Δρίνος, Drino, Drin, Fitóki
Karte Südalbaniens

Karte Südalbaniens

DatenVorlage:Infobox Fluss/GKZ_fehlt
Lage Griechenland, Albanien
Flusssystem Vjosa
Abfluss über Vjosa → MittelmeerVorlage:Infobox Fluss/QUELLE_fehlt
Mündung bei Tepelena40.28707220.042002Koordinaten: 40° 17′ 13″ N, 20° 2′ 31″ O
40° 17′ 13″ N, 20° 2′ 31″ O40.28707220.042002
Vorlage:Infobox Fluss/HÖHENUNTERSCHIED_fehlt
Länge 84,6 kmVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
Einzugsgebiet 1324 km²Vorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen
AbflussVorlage:Infobox Fluss/NACHWEISE_fehlen MQ
41,6 m³/s
Kleinstädte Gjirokastra
Drinos unweit von Gjirokastra

Drinos unweit von Gjirokastra

Der Drinos (griechisch Δρίνος, albanisch auch Drino und selten Drin) ist ein Fluss in der südosteuropäischen Region Epirus Sein 84,6 Kilometer langer Lauf ist von Südosten nach Nordwesten gerichtet. Die Quelle liegt im Norden Griechenlands. Nach rund 20 Kilometern tritt der Drinos auf albanisches Gebiet über. Bei Tepelena mündet er in die Vjosa. Der Oberlauf heißt Fitóki und führt durch abgelegenes Bergland nordwestlich von Ioannina entlang der griechisch-albanischen Grenze. Der vom Drinos entwässerte Streifen erstreckt sich kaum weiter als zehn Kilometer in griechisches Territorium hinein. Wenig südlich des griechisch-albanischen Grenzübergangs Kalpaki/Kakavija überquert die Europastraße 853 mit einer Brücke den Drinos.

Unmittelbar bei der Grenze weitet sich das Tal. Ein mehrere Kilometer breiter Talboden erstreckt sich bis weit nach Gjirokastra. Diese Ebene wird Dropull genannt. Das Tal ist nach wie vor von hohen Bergen umgeben: im Westen die Kette Mali i Gjerë, im Osten die Lunxhëria-Berge. Die Ortschaften liegen dabei jeweils am Rand des Tals oder sogar an den Berghängen wie Libohova und der historische Ortskern von Gjirokastra.

Allmählich verengt sich das Tal wieder. Am Ende der Dropull-Ebene fließt der Bergbach Përroi i Kardhiqit in den Drinos, der im Gegensatz zum großen Fluss das ganze Jahr über Wasser führt. Von hier an windet sich der Drinos wieder durch ein enges Tal. Südlich von Tepelena mündet er in die Vjosa, deren bedeutendster Nebenfluss er ist. Der Drinos entwässert ein Gebiet von 1324 km². Die durchschnittliche Abflussmenge beträgt 41,6 m³/s.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Drino – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien