Droge

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Dieser Artikel behandelt die Droge als umgangssprachlichen Begriff für berauschende bzw. bewusstseinsverändernde Substanzen. Weitere Bedeutungen von Droge und Drogen finden sich unter Droge (Begriffsklärung)
Verschiedene psychoaktive Substanzen

Als Droge werden im deutschen Sprachgebrauch stark wirksame psychotrope Substanzen und Zubereitungen aus solchen bezeichnet. Allgemein weisen Drogen eine bewusstseins- und wahrnehmungsverändernde Wirkung auf. Traditionell als Genussmittel verwendete oder als Medikament eingestufte Drogen werden in der öffentlichen Wahrnehmung oft nicht als solche betrachtet, obwohl in geeigneter Dosierung und Einnahmeform ebenfalls Rausch- oder erheblich veränderte Bewusstseinszustände auftreten können.

Die Begriffsverwendung unterscheidet sich daher deutlich von der Bedeutung im angelsächsischen Raum, wo mit drugs allgemein Arzneistoffe bezeichnet werden, mit recreational drugs dagegen psychoaktive Substanzen, welche nicht zu medizinischen Zwecken eingenommen werden. Auch im deutschen Sprachraum war früher die neutrale Bedeutung als Arzneidroge gängig.

Seit Jahrzehnten wird zwischen verschiedensten Interessengruppen debattiert, in welchem Ausmaß Drogenkonsum gesellschaftlich und volkswirtschaftlich angemessen und tolerierbar ist. Auf der Grundlage internationaler Abkommen sind psychotrope Substanzen zwar weitestgehend vom Gesetzgeber reglementiert und deren offizieller Handel eingeschränkt, faktisch ist jedoch aufgrund der hohen Nachfrage insbesondere nach streng reglementierten Drogen eine weltweite Schattenwirtschaft entstanden.

Einige Drogen werden in Teilen der Welt traditionell als Genussmittel genutzt. Hierzu zählen unter anderem Koffein (Kaffee, Tee), Alkohol (Bier, Wein, Schnaps), Nikotin (Tabak), Cannabis (Marihuana, Haschisch), Betel sowie Kath.

Wortherkunft

Der Begriff Droge leitet sich etymologisch von niederländisch droog ab, was wiederum als drogue ins Französische übernommen wurde und von dort als Lehnwort ins Deutsche gelangte. Das Wort bedeutete ursprünglich trocken; die Bedeutung wandelte sich jedoch zu getrocknete Ware, da sie irrtümlich als eine Warenbezeichnung verstanden wurde.[1] Mit droog wurden somit zu Zeiten der niederländischen Kolonialherrschaft generell getrocknete Pflanzenprodukte, wie etwa Tee und Gewürze bezeichnet.[2]

Siehe auch: Droge (Pharmazie)

Geschichte des Drogenkonsums

Kultische Pilzstatuetten aus Zentralamerika

Der Gebrauch psychoaktiver Substanzen lässt sich bereits für die Jungsteinzeit nachweisen. Schon vor 8000 Jahren wurde Weinbau im westlichen Zentralasien betrieben, und spätestens 3000 v. Chr. wurde im alten Ägypten und in Mesopotamien Bier gebraut.[3][4] Die Verwendung von Hanf als Faserpflanze ist für das 3. Jahrtausend v. Chr. belegt; von den Assyrern wurde Cannabis bereits in vorchristlicher Zeit als Räucherwerk verwendet und die berauschende Wirkung wird auch in den indischen Veden erwähnt.[5][6] Im 4. Jahrtausend v. Chr. begann in Vorderasien die Kultivierung des Schlafmohns, von wo aus er sich im Mittelmeerraum sowie in Asien bis hin nach China verbreitete. Die Verwendung als schmerzstillendes und schlafförderndes Mittel ist für 1300 v. Chr. nachgewiesen.[7][8][9]

Auf der Grundlage linguistischer Analysen existieren Hinweise darauf, dass die Wirkung des Fliegenpilzes in Sibirien bereits vor mehr als 5000 Jahren bekannt war; auf 1000-2000 v. Chr. datierte Felszeichnungen zeigen Figuren mit pilzartigen Köpfen.[10][11] Hinweise auf den Gebrauch von psilocybinhaltigen Pilzen datieren auf ca. 5000 v. Chr. In der Tassiliebene in Algerien wurden Felszeichnungen entdeckt, die pilzförmige Gottheiten zeigen. In Zentral- und Südamerika finden sich sogenannte Pilzsteine, die auf 1000-500 v. Chr. datiert werden.[12]

Um 300 v. Chr. beschrieb Theophrastos von Eresos die psychoaktiven Eigenschaften des Stechapfels, ungefähr für dieselbe Zeit ist der Tabakgebrauch auf dem amerikanischen Kontinent belegt.[13][14][15]

Drogenkonsum im gesellschaftlichen Kontext

Rituelle und religiöse Nutzung

Ein indischer Sadhu beim Rauchen von Charas (Haschisch) als Opfergabe an Shiva
Hauptartikel: Entheogen

Eine Reihe von natürlich vorkommenden Drogen, die sogenannten Entheogene, werden traditionell in einem kultischen oder schamanischen Kontext genutzt, so etwa der Fliegenpilz in Sibirien, psilocybinhaltige Pilze von Ureinwohnern Südwestmexikos und Ayahuasca von den Amazonasindianern.[16][17][18][19] Es existieren einige offiziell anerkannte Gemeinschaften, in denen der geregelte Gebrauch halluzinogener Substanzen eine zentrale Rolle einnimmt, etwa die Santo-Daime-Kirche und die Native American Church. Im Hinduismus ist der entheogene Gebrauch von Cannabis allgemein üblich; psychoaktive Hanfzubereitungen werden unter anderem auf religiösen Festen zu Ehren des Gottes Shiva konsumiert, welcher der Menschheit die Hanfpflanze überbracht haben soll.[20][21][22]

Nutzung zu Genuss- und Rauschzwecken

Bier ist ein im westlichen Kulturkreis generell akzeptiertes berauschendes Getränk
Hauptartikel: Genussmittel

Legale und illegale Drogen werden in weiten Teilen der Bevölkerung zu nichtkultischen und nichtmedizinischen Zwecken genutzt. Hierbei wird meist eine Intensivierung oder Veränderung des Erlebens, teilweise auch ein Rauschzustand angestrebt. Viele Kulturen pflegen traditionell einen geregelten kulturellen Gebrauch bestimmter Drogen, in westlichen Ländern etwa das Trinken von Alkohol. Die Einbindung der Droge in die Gesellschaft senkt bedeutend das Risiko von Abhängigkeit, welche sich bei entsprechender persönlicher Veranlagung und Lebenssituation sonst unbemerkt von der Umgebung ausbilden könnte. In Deutschland gibt es dennoch etwa 1,5 bis 2,5 Millionen Alkoholkranke.[23]

Die größte Wahrscheinlichkeit eines ersten Kontakts mit Drogen besteht im Jugendalter, wobei Alkohol, Tabak und Cannabis mit Abstand am verbreitetsten sind.[24] Nur ein sehr geringer Teil von Erstkonsumenten geht dabei zu einem regelmäßigen Konsum über.[25] Rund ein Viertel der erwachsenen Deutschen[26] und ebenso der Europäer allgemein[27] haben in ihrem Leben schon mindestens eine illegale Droge konsumiert, wobei ebenfalls einmaliger oder vereinzelter Konsum die Regel ist.

Medizinische Nutzung

Zu Forschungszwecken hergestelltes medizinisches LSD
Hauptartikel: Psychopharmakon

Viele psychotrope Drogen sind verkehrsfähige Medikamente, etwa Benzodiazepine, Antidepressiva und einige Opioide. Werden diese nicht wie vorgesehen eingesetzt, z. B. chronisch überdosiert, oder ohne Indikation eingenommen, spricht man von einem schädlichen Gebrauch (umgangssprachlich: Medikamentenmissbrauch). Drogenkonsum erfolgt oft auch als ein Versuch der Selbstmedikation, besonders bei einer bestehenden oder entstehenden psychischen Erkrankung.[28][29]

Einige illegale Drogen verfügen über ein bedeutendes medizinisches Wirkungsspektrum, etwa bei der Behandlung von Cluster-Kopfschmerzen.[30][31] Derzeit werden auch Einsatzmöglichkeiten von LSD, Psilocybin und MDMA in der Psychotherapie erforscht.[32] Cannabis ist mittlerweile in Einzelfällen zur Schmerztherapie zugelassen und besitzt möglicherweise Potenzial bei der Behandlung zentraler Bewegungsstörungen.[33] Hingegen sind Versuche, Ayahuasca in einem therapeutisch-rituellen Rahmen in Europa zu etablieren, gescheitert, da die weitgehende Ablehnung von Spiritualität innerhalb der westlichen Kultur eher einen rein genussmäßigen, konsumierenden Gebrauch von Substanzen befördert. Teilnehmer von Ayahuasca-Zeremonien fühlten sich daher fast immer überfordert.[34][35]

Weitere gesellschaftliche Funktionen

Der Kulturhistoriker Mike Jay nennt in seinem Buch High Society[36] diverse Funktionen von Drogen in heutigen und historischen Gesellschaften. So war es bei den Inkas ausschließlich Aristokraten gestattet, Kokablätter zu kauen, wodurch sie sich von der Allgemeinbevölkerung abhoben. In vielen Gesellschaften stellen oder stellten bestimmte Drogen als teures Luxusprodukt ein Statussymbol dar; in diesem Fall wohnt dem Konsum oft eine demonstrative Komponente inne (Geltungskonsum). Folglich werden statusbehaftete Drogen nicht nur im unmittelbaren privaten Umfeld, sondern auch in der Öffentlichkeit an Lokalitäten wie Clubs und Restaurants sowie während gesellschaftlicher Feierlichkeiten konsumiert. Ist der Drogenkonsum darüber hinaus ritualisiert, kann dadurch die Gemeinschaft, welche den Konsum durchführt, gestärkt werden.

Klassifizierung

Klassifizierung geläufiger Drogen nach Stoffklasse und Wirkungsweise

Da psychoaktive Substanzen komplexe, völlig verschiedenartige Wirkmechanismen und Effekte aufweisen, sind mehrere Formen der Klassifizierung möglich, wobei jede Klassifizierung nur bestimmte Aspekte einer Substanz betrachten kann. Zur Abschätzung der generellen Wirkung sowie möglicher Risiken einer Substanz ist es daher meist nötig, ihre Einordnung innerhalb mehrerer Klassifizierungen zu betrachten. Im Folgenden werden jeweils besonders verbreitete oder bekannte Substanzen beispielhaft aufgelistet. Ausführlichere Informationen finden sich in den entsprechenden Unterartikeln.

Klassifizierung nach Stoffklasse

Strukturformel von Psilocybin
Strukturformel von Kokain
Strukturformel von Diacetylmorphin (Heroin)
Strukturformel von Nikotin

Aufgrund der chemischen Struktur lassen sich Drogen verschiedenen Stoffklassen zuordnen. Viele Drogen können den Alkaloiden (stickstoffhaltigen organischen Verbindungen) oder den Terpenoiden (sauerstoffhaltigen Ableitungen des Isoprens) zugerechnet werden. Innerhalb einer Stoffklasse weisen psychoaktive Substanzen oft einen gemeinsamen Aspekt der Wirkung auf; so sind etwa alle Amphetamine unter anderem stimulierend und die meisten Tryptamine halluzinogen.

Alkaloide
Stoffklasse Struktur Beispiele
Benzodiazepine Benzodiazepine.svg Alprazolam, Diazepam, Lorazepam
Indolalkaloide Indol2.svg Ibogain, Mitragynin
Rdrdo-cr.svg
Ergoline und Mutterkornalkaloide
Ergoline Structural Formulae V.1.svg
Rdrdo-cr.svg
Harman-Alkaloide
Beta-Carboline.svg Harmalin, Harmalol, Harmin, Tetrahydroharmin
Rdrdo-cr.svg
Tryptamine
Tryptamin.svg 4-HO-MET, 5-MeO-DALT, Psilocin, Psilocybin; körpereigene: DMT[37][38], Melatonin, Serotonin
Opioide Morphin - Morphine.svg
Phenylethylamine Phenethylamin - Phenethylamine.svg
Rdrdo-cr.svg
Amphetamine
D-Amphetamin.svg Amphetamin, DOM, 4-FA, MDMA, Methylamphetamin
Rdrdo-cr.svg
Cathinone
Cathinon Structural Formulae V.1.svg Cathinon, MDMC, Mephedron, Methcathinon, 4-Methylethcathinon
Rdrdo-cr.svg
Katecholamine
L-Tyrosin Adrenalin, Dopamin, Noradrenalin (alle körpereigen)
Tropan-Alkaloide Tropan - Tropane.svg Hyoscyamin, Kokain, Scopolamin
Xanthine Xanthin - Xanthine.svg Koffein, Theobromin, Theophyllin
Sonstige Arecolin, Muscimol, Nikotin
Terpenoide
Stoffklasse Struktur Beispiele
Cannabinoide Tetrahydrocannabinol.svg Cannabidiol (CBD), Δ9-THC
Salvinorine Salvinorin AB.svg Salvinorin A

Klassifizierung nach Wirkung

Ecstasy wird vor allem wegen seiner entaktogenen und stimulierenden Wirkung genutzt

Drogen lassen sich anhand ihrer pharmakologischen Zuordnung nach psychischer Wirkungsweise einteilen, wobei einige Drogen mehreren Gruppen angehören. Diese Klassifizierung ist die allgemeinste und unter Drogennutzern am häufigsten verwendete; zur genaueren Abschätzung der zu erwartenden Wirkung kann die Stoffklasse hinzugezogen werden.

Gruppe Hauptwirkung Beispiele
Dissoziativa Abkopplung mentaler Prozesse (z. B. Körperwahrnehmung) vom Bewusstsein durch Dissoziation DXM, Ketamin, Lachgas
Delirantia Dissoziativ; Desorientierung, teilweise auch Halluzinationen Alkohol, DPH, Hyoscyamin, Muscimol, Scopolamin
Empathogene und Entaktogene Intensivierung der Gefühle, oft auch verstärkte emotionale Öffnung gegenüber anderen 2C-B, 2C-I, GBL, MDMA, MDMC
Narkotika Dissoziativ; in hohen Dosen vollständige Anästhesie, z. T. auch psychedelische Wirkung Barbiturate, Ketamin
Psychedelika Psychotomimetisch und (pseudo-)halluzinogen, es kommt zu einem psychedelischen Rausch (ugs.: Trip) AL-LAD, DMT, 25I-NBOMe, LSA, LSD, Mescalin, Psilocin, Psilocybin; DXM und Ketamin wirken zugleich dissoziativ
Sedativa und Hypnotika Zentral dämpfend, wobei die Unterscheidung zwischen beiden Gruppen rein quantitativer Natur ist Benzodiazepine, (niedrig dosiertes) Cannabis, Mitragynin (Kratom), Neuroleptika; Alkohol, DPH und Opiate wirken zugleich dissoziativ
Stimulantia Anregung des Organismus Koffein, Kokain, Nikotin

Ein stark vereinfachter Ansatz unterteilt Drogen in Upper (stimulierende Substanzen), Downer (dämpfende Substanzen) und Halluzinogene (bewusstseinsverändernde Substanzen), wobei die Übergänge je nach Substanz und Dosierung fließend sein können.[39][40][41]

Klassifizierung nach Ursprung

Drogen können sowohl direkt als Naturstoffe aus Lebewesen gewonnen, auf der Grundlage solcher Naturstoffe synthetisiert, wie auch vollsynthetisch hergestellt werden. Einige Nutzer von Drogen zeigen eine starke Präferenz, ausschließlich natürliche oder synthetische Drogen zu konsumieren, obwohl vergleichbare Substanzen beider Gruppen sich nicht zwangsläufig in ihrer pharmakologischen Potenz und Wirkungsweise unterscheiden.

Insgesamt ist allerdings ein Trend hin zum Konsum synthetischer Drogen (vor allem amphetaminartiger Aufputschmittel) beziehungsweise zum Medikamentenmissbrauch (hier insbesondere Opioide und Benzodiazepine) zu beobachten.[42][43] Dies ist eine direkte Folge des weltweiten Rückgangs des Koka- und Opiumanbaus. Zur Verbreitung halluzinogener Substanzen existieren hingegen bisher keine gesicherten Daten. Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Anzahl der Nutzer im Vergleich zu Nutzern reiner Upper und Downer relativ gering ist, da ein gewohnheitsmäßiger langfristiger Konsum aufgrund der intensiven bewusstseinsverändernden Effekte so gut wie auszuschließen ist. Es könnte allerdings durch die Erhältlichkeit psychoaktiver Pilze, Salvia divinorum und anderer Psychedelika in Smartshops seit den späten 1990er Jahren durchaus zu einer Popularisierung gekommen sein.

Biogene pflanzliche Drogen

Azteken-Salbei (Salvia divinorum)
Zubereitung von Ayahuasca in der Napo-Region von Ecuador

Siehe auch die Kategorie Pflanzliche Droge

Die meisten traditionell genutzten Drogen sind pflanzlichen Ursprungs. Fast alle psychoaktiven beziehungsweise in psychoaktiven Zubereitungen verwendeten Pflanzen werden gezielt gezüchtet und angebaut. Meist werden Pflanzenteile direkt konsumiert (durch Verzehr, Rauchen oder Bereitung eines Aufgusses) oder als wirksamer Bestandteil einer Zubereitung verwendet. Bei einigen biogenen Drogen ist es in Hinsicht auf die Erlangung eines Rauschzustandes üblich, den Hauptwirkstoff zwecks Wirkungsverstärkung oder besserer Dosierbarkeit zu extrahieren. Dies kann durch Überführung in eine Lösung und anschließendes Trennen geschehen, oder auch durch die direkte Verdampfung des Wirkstoffs in einem Vaporizer. Trotz der recht hohen Anschaffungskosten werden Vaporizer von einigen Nutzern biogener Drogen zum Konsum verwendet, vorwiegend weil das Rauchen von Pflanzenteilen aus gesundheitlichen Gründen abgelehnt wird.

Droge Hauptwirkung Vorkommen
Alkohol Delirantium durch Hefen oder Bakterien vergärte zucker- oder stärkehaltige Pflanzenteile
Cathin, Cathinon Stimulans Kathstrauch (Catha edulis)
DMT Psychedelikum Ayahuasca, das tropische Rötegewächs Psychotria viridis, verschiedene Akazien- und Mimosenarten, Rohrglanzgras
Ephedrin, Pseudoephedrin Stimulans Pflanzen der Gattung Ephedra (z. B. Ephedra sinica)
Harmalin, Harmin MAO-Hemmer, Oneirogen Ayahuasca, die tropische Liane Banisteriopsis caapi, Steppenraute, Passionsblume
Koffein Stimulans Guaraná, Kaffee, Kakao, Tee
Kokain Stimulans Kokastrauch (Erythroxylum coca)
LSA Psychedelikum Hawaiianische Holzrose, Samen der Windengewächse Turbina corymbosa bzw. Ipomoea violacea (Ololiuqui)
LSH Psychedelikum Ololiuqui
Mescalin Psychedelikum Peyote-Kaktus (Lophophora williamsii), diverse Kakteen der Gattung Echinopsis, z. B. (Echinopsis pachanoi, Echinopsis peruviana)
Mitragynin Sedativum Kratombaum (Mitragyna speciosa)
Nikotin Stimulans Tabak
Opiate (Codein, Morphin) Hypnotikum Samenkapseln des Schlafmohns (Papaver somniferum), aus denen Opium (natürliche Opiate) gewonnen wird
Salvinorin A Dissoziativum Azteken-Salbei (Salvia divinorum)
Scopolamin Delirantium Bilsenkraut, Engelstrompeten, Stechapfel, Tollkirsche
Tetrahydrocannabinol Sedativum Hanf (Cannabis)

Biogene Drogen aus Pilzen

Getrocknete Psilocybe cubensis

Siehe auch die Kategorie Pilzdroge

Pilzdrogen gehören zu den ältesten Drogen der Menschheit und wurden aufgrund ihrer vorwiegend psychedelischen Wirkungen bereits in der Jungsteinzeit in schamanischen und religiösen Zusammenhängen genutzt. Psychoaktive Pilze werden oft in der Natur gesammelt, zum Teil aber auch im kleinen Maßstab gezüchtet. Es werden fast immer die Fruchtkörper direkt verzehrt, manchmal auch die Sklerotia.

Droge Hauptwirkung Vorkommen
Muscimol Delirantium Fliegenpilz, Pantherpilz
Psilocybin Psychedelikum Verschiedene Arten der Kahlköpfe (z. B. Kubanischer Kahlkopf, Spitzkegeliger Kahlkopf, Stattlicher Kahlkopf) sowie der Düngerlinge (z. B. Blauender Düngerling)

Halbsynthetische Drogen

LSD-Blotter

Siehe auch die Kategorie Halbsynthetische Droge

Einige psychoaktive Substanzen werden ausgehend von Naturstoffen synthetisiert. Auch einige an sich biogene Drogen (z. B. Kokain) können durch Teilsynthese aus natürlichen Vorläuferstoffen hergestellt werden. Hierzu ist zumindest ein grundlegend ausgestattetes Chemielabor sowie Zugang zu Ausgangschemikalien nötig, welche ihrerseits aufgrund eben der Möglichkeit der Herstellung illegaler Drogen gesetzlich reguliert sein können. Trotz dieser Hindernisse bedienen zahlreiche versteckt betriebene Labors, umgangssprachlich mitunter als Drogenküchen bezeichnet, die Nachfrage nach illegalen halb- und vollsynthetischen Drogen.

Droge Hauptwirkung Ausgangsstoff
LSD Psychedelikum Mutterkornalkaloide
Einige Opioide wie Heroin und Oxycodon Hypnotikum, Analgetikum Opium (Schlafmohn)

Synthetische Drogen

Diazepam (Valium)
Eine 2C-I-Tablette

Siehe auch die Kategorie Synthetische Droge

Sehr viele Drogen werden ohne Zuhilfenahme eines natürlichen Ausgangsstoffs vollsynthetisch hergestellt. In diese Kategorie fallen viele ursprünglich als Medikament entworfene Substanzen sowie die meisten verkehrsfähigen Medikamente, aber auch sogenannte Designerdrogen bzw. research chemicals, welche gezielt auf eine Rauschwirkung und/oder die Umgehung vorhandener Substanzgesetzgebung hin konzipiert wurden. Die Einnahme erfolgt meist oral, oft auch durch die Nase (schnupfen).

Droge Hauptwirkung
Amphetamin Stimulans
Arylcyclohexylamine, z. B. Ketamin, MXE, PCP oder 3-MeO-PCP Dissoziativum, Psychedelikum
Benzodiazepine, z. B. Diazepam, Flunitrazepam oder Lorazepam Hypnotikum
γ-Butyrolacton (GBL) Entaktogen
Dextromethorphan (DXM) Dissoziativum
Dimethoxyamphetamine, z. B. DOB, DOI oder DOM Psychedelikum
Dimethoxyphenylethylamine, z. B. die Substanzen der 2C-Gruppe oder 25I-NBOMe Psychedelikum
Diphenhydramin (DPH) Delirantium
Lachgas Dissoziativum
Lösungsmittel (Schnüffelstoffe) Dissoziativum
Methylendioxyamphetamine, z. B. MDA, MDMC oder MDMA (Ecstasy) Entaktogen
Viele Opioide, z. B. Fentanyl, Methadon, Tilidin oder Tramadol Hypnotikum, Analgetikum
Poppers Tonikum, Aphrodisiakum
Synthetische Cannabinoide, z. B. JWH-018, JWH-073 oder AM-2201 Cannabinoidmimetikum

Klassifizierung nach hart und weich

Die Unterscheidung zwischen hart und weich stellt den Versuch dar, das Gefährdungspotenzial bestimmter Drogen, vor allem in Hinblick auf die rechtliche Einstufung, in einem rein dualistischen Schema abzubilden. Dieser Ansatz gilt als unflexibel und überholt.[44] Drogen lassen sich meist nicht eindeutig einer der beiden Kategorien zuordnen, unter anderem weil die persönliche Veranlagung hinsichtlich der Möglichkeit einer Abhängigkeit oder Ausbildung riskanter Konsummuster sehr unterschiedlich ausgeprägt sein kann.

Populär wurde diese Klassifizierung in erster Linie durch die öffentliche Diskussion sowie die mediale Berichterstattung aus dem Justizumfeld – möglicherweise gerade wegen des (scheinbar) einfachen Schwarz-Weiß-Schemas. Ihren Ursprung und die konkrete Anwendung findet die Unterteilung im niederländischen Opiumgesetz, siehe Weiche Droge (Niederländisches Recht).

Klassifizierung nach Schadenspotenzial

Lange Zeit wurde keine rationale, evidenzbasierte Methode zur Risikobewertung verwendet. Schließlich wurde im März 2007 in der renommierten medizinischen Fachzeitschrift The Lancet eine von einem Forscherteam um David Nutt durchgeführte Studie[45] veröffentlicht. Darin wurden drei Hauptfaktoren definiert, die das Schadenspotenzial des Konsums einer Droge ausmachen:

  • der (körperliche und gesundheitliche) physische Schaden für das Individuum, den die Droge verursachen kann;
  • das potenzielle Ausmaß der Abhängigkeit des Individuums von der Droge;
  • die möglichen Auswirkungen des Drogengebrauchs auf die Familie, die Gemeinde und die Gesellschaft, in welcher der Drogennutzer lebt, also der soziale Schaden.

Jede dieser Kategorien ist wiederum in drei Unterkategorien unterteilt. Psychiater und unabhängige Experten vergaben für alle Substanzen 0 bis 3 Punkte in jeder Unterkategorie. Die gemittelten Bewertungen aller Kategorien wurden für jede Substanz addiert, um einen Wert für das generelle Schadenspotenzial zu erhalten.

Beachtenswert ist, dass im Ergebnis die legalen Drogen Alkohol und Tabak unter den zehn schädlichsten Drogen zu finden sind. Nutt, damaliger Drogenbeauftragter der britischen Regierung, kritisierte aus diesem Grunde die Drogenpolitik als „den Erkenntnissen der Forschung widersprechend“, woraufhin er seines Amtes enthoben wurde.[46]

Im November 2010 wurde im Lancet eine Folgestudie basierend auf verbesserter Methodik veröffentlicht.[47] Das Schadenspotenzial setzte sich nunmehr aus 16 gewichteten Einzelfaktoren zusammen, welche sich auf die Gruppen physischer, psychischer und sozialer Schaden innerhalb der Dimensionen Selbstschädigung und Fremdschädigung verteilen.[48][49] Als Droge mit dem insgesamt größten Schadenspotenzial wurde Alkohol mit einer Bewertung von 72 von 100 Punkten identifiziert, gefolgt von Heroin (55) und Crack (54).[50][51] Das hohe Schadenspotenzial von Alkohol insbesondere in der Dimension Fremdschädigung lässt sich vermutlich zum Teil mit der leichten Verfügbarkeit und dem weit verbreiteten und akzeptierten Konsum erklären.[52] Andere Drogen mit insgesamt hoher Risikobewertung weisen hingegen ein höheres absolutes Selbstschädigungspotenzial auf. Dies dürfte vor allem auf die bei diesen Drogen ausgeprägte Gefahr einer schnellen Abhängigkeitsentwicklung zurückzuführen sein.

Gesundheitliche Aspekte

Körperliche und psychische Risiken

Während bei maßvoller Dosierung und Gebrauchsfrequenz ein verantwortungsvoller Drogenkonsum generell möglich ist, kann bei einigen Drogen hingegen bereits der Gebrauch üblicher Mengen, selbst bei einmaliger Einnahme, zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen. Insbesondere gewohnheitsmäßiger hochdosierter Konsum solcher Drogen kann den Körper schädigen, Folgekrankheiten verursachen und die Lebenserwartung senken.[53]

So kann z. B. eine Überdosis an Heroin oder anderen, auch medizinischen Opioiden akut lebensgefährlich sein, selbst bei Menschen, die durch regelmäßigen Konsum und entsprechende Ausbildung einer Opioidtoleranz körperlich an die Substanz gewöhnt sind.[54] Selbst eine relativ geringe Dosis kann ohne ausgebildete Toleranz gefährliche körperliche Auswirkungen haben. Hierbei sind auch Drogennutzer gefährdet, die nach längerer Abstinenz erneut Opioide konsumieren.[55]

Auch als Genussmittel akzeptierte legale Drogen sind nicht frei von Risiken und keineswegs als harmlos zu betrachten. So kann der Konsum großer Mengen Alkohol zu einer gefährlichen, im schlimmsten Fall tödlichen Alkoholvergiftung führen[56]; chronischer Alkoholmissbrauch kann unter Umständen schwere Leberschäden, Hirnschäden (Korsakow-Syndrom) sowie diverse Krebserkrankungen nach sich ziehen.[57][58][59] Tabakrauch enthält mehr als 4000 z. T. zell- und erbgutschädigende sowie krebserregende Substanzen. Ferner kann Rauchen direkt oder indirekt alle Organsysteme des Körpers schädigen und ist die Hauptursache für Lungenkrebs.[60][61][62][63]

Psychedelika wie LSD oder psilocybinhaltige Pilze sind aufgrund ihrer Wirkungsweise und des kaum vorhandenen Missbrauchspotenzials weitestgehend frei von körperlichen wie auch psychischen Risiken.[64] Es ist jedoch nicht auszuschließen, dass bei entsprechender Veranlagung u. U. eine Drogenpsychose oder eine bereits angelegte Schizophrenie ausgelöst wird. Bei Cannabisprodukten sind die Gesundheitsrisiken ebenfalls niedrig anzusetzen. Wird Cannabis allerdings zusammen mit Tabak geraucht konsumiert, setzt sich der Konsument grundsätzlich den gleichen Risiken wie beim Tabakrauchen aus. Häufig wird der Rauch beim Cannabiskonsum tiefer inhaliert und länger als beim alleinigen Tabakkonsum in der Lunge behalten. Das erhöht gegenüber dem reinen Tabakrauchen das Gesundheitsrisiko.[65] Aus diesem Grunde erfreuen sich Vaporizer unter Cannabisnutzern seit einigen Jahren zunehmender Popularität.

Mischkonsum

Hauptartikel: Mischkonsum

Der gleichzeitige Konsum mehrerer Drogen kann ein großes akutes Gesundheitsrisiko darstellen, weil er je nach Kombination und Dosierung eine signifikante Belastung des Organismus nach sich ziehen kann. Auch mit eingenommenen Medikamenten können während eines Mischkonsums Wechselwirkungen auftreten.[66] Schlimmstenfalls ist ein medizinischer Notfall die Folge. Allerdings lassen sich derartige Risiken erheblich verringern, indem von besonders riskantem Mischkonsum generell abgesehen oder zumindest nur ein Bruchteil der sonst üblichen Dosierung der Einzelsubstanzen eingenommen wird.

Auswahl potenziell gefährlicher Kombinationen
Droge/Medikament kombiniert mit Risiken
Alkohol MAO-Hemmer (auch Ayahuasca) Tyraminvergiftung, hypertensive Krise
Opioide (Heroin, Methadon, Tramadol, Fentanyl), Benzodiazepine (Alprazolam, Diazepam, Lorazepam), GBL Atemdepression, Atemstillstand, Koma
Amphetamin, Kokain, MDMA Dehydratation, Kreislaufkollaps
Antidepressiva; sowohl trizyklische (Amitriptylin, Doxepin, Clomipramin) als auch SSRI (Sertralin, Citalopram) und SNRI (Venlafaxin, Duloxetin) MAO-Hemmer, DXM, Tramadol, 2C-T-Psychedelika Serotoninsyndrom
Antiepileptika; insbesondere Lithium Serotonerge Psychedelika (Tryptamine, Phenylethylamine, Mutterkornalkaloide) Krampfanfälle
Betablocker (Metoprolol, Propranolol) Amphetamin, Kokain, MDMA, Nachtschattengewächse Bluthochdruck, hypertensive Krise
MAO-Hemmer (Moclobemid, Selegilin, Steppenraute, 2C-T-Psychedelika) Antidepressiva, DXM, MDMA, Tramadol, 2C-Psychedelika Serotoninsyndrom
Quellen: [67][68][69]

Jährlich sterben in Deutschland rund 1000 Menschen an den Folgen des Konsums von Drogen[70][71], wobei Alkohol und Tabak nicht miteingerechnet sind. Ein Großteil der drogenbezogenen Todesfälle ist auf Mischkonsum zurückzuführen, ganz überwiegend im Zusammenhang mit Opioiden wie Heroin. Dem stehen geschätzt 74000 Alkoholtote sowie bis zu 120000 durch Tabakkonsum bedingte Todesfälle pro Jahr gegenüber.[72][73]

Drogen in der Schwangerschaft

Drogenkonsum in der Schwangerschaft, auch das Trinken von Alkohol, kann Fruchtschäden zur Folge haben, bis hin zu einer Fehlgeburt oder lebenslangen gesundheitlichen Einschränkungen des Kindes.[74] Alkoholkonsum in der Schwangerschaft ist die häufigste nicht genetisch bedingte Ursache für geistige Behinderungen, etwa aufgrund eines fetalen Alkoholsyndroms.[75]

Doch auch ein Substanzentzug während der Schwangerschaft kann für Mutter und Ungeborenes gefährlich sein, daher ist in jedem Fall eine ärztliche Betreuung vonnöten. Unter Umständen ist ein völliges Absetzen der Drogen – auch Alkohol – kontraindiziert und die werdende Mutter muss stattdessen substituiert werden. Kinder von drogenabhängigen Müttern werden oft mit Entzugserscheinungen geboren.[76]

Missbrauch und Abhängigkeit

Nikotin ist eine Droge mit hohem Abhängigkeitspotenzial

Viele Drogen können unter geeigneten Voraussetzungen eine psychische oder neurochemische Abhängigkeit hervorrufen, welche umgangssprachlich oft mit dem veralteten[77] Begriff Sucht bezeichnet wird. Verschiedene Faktoren haben einen Einfluss darauf, ob und wie schnell eine Abhängigkeit entsteht. So spielt bei Crack die kurze Wirkdauer von ca. 10 Minuten, bei gleichzeitiger Stimulation des Belohnungszentrums, eine entscheidende Rolle bei der Abhängigkeitsentwicklung.[78] Die individuelle Persönlichkeitsstruktur und Lebenssituation sind in jedem Fall von besonderer Bedeutung; prinzipiell kann jedoch bei entsprechender persönlicher Prädisposition fast jede rauscherzeugende Substanz dahingehend missbraucht werden, dass es zu einer psychischen Abhängigkeit oder Gewohnheitsbildung kommt. Heroin[79], Tabak[80] und Crack[81] gehören hierbei zu den abhängigkeitsgefährlichsten Substanzen, bereits wenige Dosen können eine sehr starke Abhängigkeit nach sich ziehen.

Je nach neurochemischer Wirkungsweise und Einnahmedauer kann es beim Absetzen bestimmter Drogen zu einem psychischen oder körperlichen Entzugssyndrom kommen. Hierzu zählen unter anderem Drogen, welche primär auf das Dopaminsystem und dort insbesondere auf das Belohnungszentrum wirken (z. B. Kokain, Crack und Amphetamin), ferner Agonisten am µ-Opioidrezeptor (z. B. Heroin, Codein und Tramadol), Agonisten am Nikotinischen Acetylcholinrezeptor (Alkohol und Nikotin), sowie Agonisten am GABA-Rezeptor (Benzodiazepine, Barbiturate und GBL).

Bei Nichtverfügbarkeit oder Selbstentzug einer Droge, von der eine Abhängigkeit besteht, kann es zum Ausweichen auf eine andere Droge und damit zu einer Abhängigkeitsverlagerung kommen. Die gleichzeitige Abhängigkeit von mehreren Drogen ist ebenfalls möglich und wird als Polytoxikomanie bezeichnet.

Von einer Abhängigkeit Betroffenen steht die Möglichkeit zur Verfügung, eine Drogenberatung oder Selbsthilfegruppen wie z. B. Narcotics Anonymous oder die Anonymen Alkoholiker aufzusuchen. In schweren Fällen kann eine Entziehungskur oder Substitutionstherapie, üblicherweise im Rahmen einer Drogentherapie, vorgenommen werden.

Prävention und Safer Use

Prohibitiver Ansatz der Prävention: Motto „Leben ohne Drogen“ auf einer Briefmarke
Hauptartikel: Drogenprävention

Der Begriff Prävention umfasst im Zusammenhang mit der Nutzung von Drogen jegliche Maßnahmen der Schadensvermeidung. Von offizieller Seite wird zu diesem Zweck fast immer ein völliger Konsumverzicht propagiert, welcher jedoch oft keine gewünschte oder mögliche Option ist. Daher existieren verschiedene weitere Ansätze, mögliche Risiken des Drogenkonsums und das Auftreten riskanter Konsummuster zu minimieren.

Durch die chemische Analyse einer Droge (Drug-Checking) lässt sich ermitteln, ob tatsächlich die Substanz enthalten ist, die der Erwartung eines potenziellen Konsumenten entspricht. Das Testen von ausschließlich auf dem Schwarzmarkt erhältlichen Drogen ist eine Maßnahme zur Schadensminderung, da Konsumenten vor besonders gefährlichen Wirkstoffen, eventuellen schädlichen Beimengungen oder zu hoch dosierten Präparaten gewarnt werden können. Drug-Checking ist sowohl als Schnelltest mit beschränkter Aussagekraft als auch als qualitativ hochwertiger Labortest möglich. Allerdings sind alle staatlichen Labore in Deutschland angewiesen, keine Proben von zivilen Organisationen anzunehmen.

Unter Safer Use werden Maßnahmen verstanden, welche die vermeidbaren Schäden beim Drogenkonsum minimieren. So ist bei nasalem oder intravenösem Konsum einer Droge das Risiko einer Infektion über die Schleimhäute bzw. die Blutbahn gegeben. Konsumenten wird daher die Möglichkeit geboten, Spritzentausch in Anspruch zu nehmen und auf Partys saubere Schnupfröhrchen zu beziehen.

Gesundheitshinweise zum Konsum von Drogen, z. B. Dosierungshinweise oder Informationen zu möglichen schädlichen Wechselwirkungen bei Mischkonsum, werden ebenfalls als Safer Use bezeichnet. Die Aufklärung in Hinsicht auf gefahrenminimierenden Konsum wird häufig als Aufruf zum Drogenkonsum kritisiert, andererseits wird von Safer-Use-Organisationen auf den trotz gesetzlicher Beschränkungen stattfindenden Konsum verwiesen, und dass man eine gefährliche durch die Illegalität der Substanzen und die daraus folgende Tabuisierung entstandene Informationslücke schließe.

Rechtliches

Deutschlandlastige Artikel Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.

Legale und illegale Drogen

Umgangssprachlich werden in Deutschland als illegale Drogen Substanzen bezeichnet, welche als nicht verkehrsfähig in Anlage I des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) aufgeführt sind, deren Handel und Abgabe also grundsätzlich strafbar ist. Andere Drogen werden als legal bezeichnet, selbst wenn Handel beziehungsweise Abgabe Beschränkungen unterliegen.

Abgesehen von der expliziten Aufführung als nicht verkehrsfähig in den Anlagen des BtMG kann die Herstellung und Inverkehrbringung hierdurch nicht erfasster psychoaktiver Substanzen oder Zubereitungen, sofern für die Anwendung am Menschen bestimmt, implizit den Regelungen des Arzneimittelgesetzes (AMG) unterliegen. Laut Urteil des Europäischen Gerichtshofs[82][83][84] und bestätigt durch den Bundesgerichtshof[85][86] fallen indessen sogenannte Legal Highs, welche z.B. ausdrücklich als legaler Ersatz für Cannabis vertrieben werden, nicht unter den Arzneimittelbegriff, womit diese Form der Kriminalisierung nicht vereinbar mit deutschem und europäischem Arzneimittelrecht ist. Der Europäische Gerichtshof erkannte abschliessend in seinem Urteil:

„Art. 1 Nr. 2 Buchst. b der Richtlinie 2001/83/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 6. November 2001 zur Schaffung eines Gemeinschaftskodexes für Humanarzneimittel in der durch die Richtlinie 2004/27/EG des Europäischen Parlaments und des Rates vom 31. März 2004 geänderten Fassung ist dahin auszulegen, dass davon Stoffe wie die in den Ausgangsverfahren in Rede stehenden nicht erfasst werden, deren Wirkungen sich auf eine schlichte Beeinflussung der physiologischen Funktionen beschränken, ohne dass sie geeignet wären, der menschlichen Gesundheit unmittelbar oder mittelbar zuträglich zu sein, die nur konsumiert werden, um einen Rauschzustand hervorzurufen, und die dabei gesundheitsschädlich sind.“

URTEIL DES GERICHTSHOFS (Vierte Kammer) vom 10. Juli 2014: „Humanarzneimittel – Richtlinie 2001/83/EG – Geltungsbereich – Auslegung des Begriffs ‚Arzneimittel‘ – Bedeutung des Kriteriums der Eignung, die physiologischen Funktionen zu beeinflussen – Erzeugnisse auf der Grundlage von Kräutern und Cannabinoiden – Ausschluss“[87]

Besitz geringer Mengen

Eine Eigenbedarfsmenge Marihuana

Der Besitz einer (rechtlich definierten) geringen Menge einer illegalen Droge (umgangssprachlich: Eigenbedarf) führt nicht zwangsläufig zu einer Anklage oder Strafverfolgung, sofern die Droge zum Eigenverbrauch bestimmt ist und keine Fremdgefährdung vorliegt. In einem solchen Fall kann von einem öffentlichen Interesse an einer Strafverfolgung nicht ausgegangen werden und es kann von einer Anklage abgesehen oder ein bereits laufendes Verfahren eingestellt werden. In jedem Fall wird die Droge beschlagnahmt, da die enthaltene Wirkstoffmenge labortechnisch festgestellt werden muss.

Nachweis von Drogen

Kokain-Schnelltest

Bei Verdacht auf Drogenkonsum, insbesondere während einer Verkehrskontrolle, kann die Polizei den Anfangsverdacht mittels eines Alkoholtests respektive Drogenwischtests verifizieren. Da die Schnelltests mit einer gewissen Unsicherheit behaftet sind, sind für ein rechtskräftiges Ergebnis darüber hinaus eine Blut- oder Urinprobe erforderlich. Im Rahmen einer MPU, aber auch bei bloßer aktenkundiger Einnahme illegaler Drogen, kann nach positivem Befund ein sogenanntes Screening angeordnet werden, wobei als Abstinenznachweis über den Zeitraum eines halben bis einen Jahres mehrere Urinproben beziehungsweise Haaranalysen durchgeführt werden. Die Termine werden jeweils kurzfristig anberaumt, damit möglicherweise konsumierte Substanzen mit hoher Sicherheit nachgewiesen werden können.

Siehe auch: Fahren unter Einfluss psychoaktiver Substanzen

Politische Situation

Hauptartikel: Drogenpolitik

Zwischenstaatliche Abkommen

Sprühen von Herbiziden über einem Kokafeld durch eine Einheit der kolumbianischen Polizei

Als Resultat der Internationalen Opiumkonferenzen von 1912 und 1925, welche auf Initiative der USA hin stattfanden, wurde zunächst eine strenge Kontrolle der Produktion und des Handels von Morphin sowie Kokain beschlossen, später wurde Letzteres, darüber hinaus auch Heroin, völlig unter Prohibition gestellt. Der Export und die Einfuhr von Cannabis zu medizinischen und wissenschaftlichen Zwecken blieb teilweise erlaubt.

Das Einheitsabkommen über die Betäubungsmittel von 1961 schließlich legte die Basis für die bis heute bestehende weltweite Kontrolle bestimmter Drogen. Neben synthetischen Opioiden wurden ab 1971 in der Konvention über psychotrope Substanzen auch Psychedelika, Barbiturate und Benzodiazepine reglementiert. 1988 wurde das Übereinkommen der Vereinten Nationen gegen den unerlaubten Verkehr mit Suchtstoffen und psychotropen Stoffen verabschiedet, welches die unterzeichnenden Staaten verpflichtet, strafrechtlich gegen die unerlaubte Produktion und den unerlaubten Handel mit sogenannten Betäubungsmitteln vorzugehen.

Mittlerweile ist in drei indischen Bundesstaaten der Anbau von Schlafmohn zur Opiumgewinnung legal möglich.[88] Aus dem Rohopium werden Morphin und Codein für den Export in westliche Staaten gewonnen. Trotz der strengen Auflagen und Kontrollen gelangt ein Teil des Opiums auf den Schwarzmarkt, hauptsächlich zur Synthese von Heroin für den europäischen und russischen Markt. Eine Legalisierung des Opiumanbaus wird dennoch auch für Afghanistan erwogen, da dieser einen wichtigen Wirtschaftszweig des Landes darstellt und ein repressives Vorgehen sehr vielen Bauern die Lebensgrundlage entziehen würde.

Anbau, Herstellung und Handel illegaler Drogen

Opiumanbau in Afghanistan
Hauptartikel: Drogenhandel

Viele Drogen (vornehmlich Marihuana und Stimulanzien wie Amphetamin und Ecstasy) werden überwiegend und zunehmend in dem Land produziert, in dem sie auch konsumiert werden, und tragen damit nicht wesentlich zum internationalen Drogenhandel bei.[89] Dies verhält sich bei Drogen anders, deren weltweite Produktion sich auf wenige Länder oder Regionen konzentriert; hier sind insbesondere das aus dem Opium hergestellte Heroin sowie das Kokain bedeutsam.

Der mit Abstand weltweit bedeutendste Opiumproduzent ist Afghanistan, gefolgt von Myanmar, Mexiko und Kolumbien. Die Hauptabnehmer für Heroin sind Westeuropa, wohin die Droge über den Iran, die Türkei und den Balkan gelangt, sowie Russland. Kokain wird vor allem in den Andenstaaten produziert, wobei Kolumbien, Peru und Bolivien die größten Erzeuger sind. Das Kokain wird über Transitländer in Mittelamerika beziehungsweise der Karibik zu den Hauptabnehmern Nordamerika und Europa geschmuggelt.

Zum Endverbraucher gelangen illegale Drogen zumeist im klassischen Straßenhandel über Kleindealer. Mittlerweile spielt auch der Drogenhandel über das Internet eine zunehmende Rolle; Online-Schwarzmärkte wie etwa Silk Road stellen hierfür eine anonyme Plattform dar.

Staatliche Maßnahmen bezüglich Konsum und illegalen Handels

Mexikanisches Militär im Einsatz gegen Drogenkartelle
Hauptartikel: Drogenkriminalität

Von allgemein akzeptierten Volksdrogen abgesehen, verfolgen viele Staaten aufgrund internationaler Abkommen eine repressive Prohibitionspolitik. In den meisten westlichen Ländern sind Herstellung, Besitz und Handel mit illegalen Drogen grundsätzlich unter Strafe gestellt, allerdings kann z. B. in den Niederlanden oder Deutschland bei Besitz einer geringen Menge Cannabis von der Strafverfolgung abgesehen oder das Verfahren nach Ermessen des Richters eingestellt werden.

Die USA verfolgen im Rahmen des War on Drugs weiterhin eine sehr repressive und auch außenpolitisch agierende Drogenpolitik; insbesondere kam es wiederholt zu militärischen Interventionen in den Andenstaaten aufgrund des dortigen Koka-Anbaus und des Schmuggels großer Mengen von Kokain. Seit den 1990er Jahren tobt zudem in Mexiko ein regelrechter Krieg zwischen Drogenkartellen, Militär und Polizei, dessen Ende nicht abzusehen ist. Insgesamt bleibt festzustellen, dass selbst groß angelegte und mit aller Härte durchgeführte Maßnahmen zur Eindämmung des illegalen Drogenhandels und -konsums weitgehend erfolglos geblieben sind.[90][91][92][93][94]

Legalisierung illegaler Drogen

Initiative zur Legalisierung von Cannabis
Hauptartikel: Legalisierung von Drogen

Die Möglichkeit einer kontrollierten Legalisierung des Besitzes, der Produktion und der Weitergabe von illegalen Drogen wird hitzig diskutiert. Die Debatte ist überwiegend stark ideologisch gefärbt, was eine Lösungsfindung sehr erschwert; selbst gemäßigte Positionen werden mitunter heftig angegriffen. Argumente sind teilweise schwer verifizier- oder widerlegbar, da die wissenschaftliche Forschung an illegalen Drogen durch die rechtliche Lage erschwert ist, oder aber Forschungsergebnisse ignoriert oder ausschließlich im eigenen Sinne ausgelegt werden.

Über die letzten Jahrzehnte wurden dennoch in einigen Ländern experimentelle Vorhaben zur zumindest teilweisen Entkriminalisierung des Besitzes illegaler Drogen umgesetzt. Die freizügigste Gesetzgebung innerhalb Europas herrscht in Portugal, wo die Regierung 2001 den Besitz aller illegalen Drogen, auch solcher mit hohem Abhängigkeitspotenzial, komplett entkriminalisierte; der Besitz konsumüblicher Mengen ist nunmehr ausschließlich eine Ordnungswidrigkeit. Mehreren in den Folgejahren durchgeführten Studien[95][96][97] nach ist seitdem der Konsum illegaler Drogen in Portugal insgesamt weder nennenswert gestiegen noch gesunken, noch setzte ein Drogentourismus ein. Jedoch hat der Konsum besonders abhängigkeitsgefährlicher Drogen deutlich abgenommen, während bei Cannabiskonsum ein Anstieg zu verzeichnen ist. Zudem werden Behandlungsangebote eher in Anspruch genommen. Inwieweit sich diese Ergebnisse auf andere europäische Staaten übertragen lassen, wird noch untersucht.

In Neuseeland trat im Juli 2013 eine überarbeitete Fassung des Psychoactive Substances Act in Kraft, welche nunmehr auch Designerdrogen bzw. Legal Highs auf Basis wissenschaftlicher Evidenz reguliert.[98] Diese Art Drogen dominiert in Neuseeland im Besonderen den Markt, da das Land aufgrund seiner abgeschiedenen Lage und der geringen Einwohnerzahl nicht nennenswert in den internationalen Handel mit etablierten Drogen eingebunden ist.[99][100] Neuartige synthetische Drogen müssen hierbei ähnlich Medikamenten umfangreiche Tests auf Toxizität und Unbedenklichkeit durchlaufen, bevor sie zugelassen werden und legal verkauft werden dürfen.[101] Dieser Schritt wurde global mit einigem Interesse zur Kenntnis genommen, da die zunehmende Geschwindigkeit, mit der ständig neue Designerdrogen auf dem Markt erscheinen, eine ernste Herausforderung für Gesetzgeber darstellt.[102][103]

Als erstes Land der Welt reguliert Uruguay seit Mai 2014 vollständig die Produktion und den Vertrieb von Cannabis.[104][105][106] Registrierte Konsumenten können pro Monat bis zu 40 Gramm Marihuana aus Apotheken beziehen; auch der Selbstanbau von bis zu sechs Hanfpflanzen ist legal möglich.[107][108] Hierdurch erhofft sich das südamerikanische Land ein effizienteres Vorgehen gegen Drogenkartelle, da legales Marihuana zu einem Bruchteil des Schwarzmarktpreises angeboten werden kann.[109]

Zunehmend schalten sich auch prominente Persönlichkeiten in die Legalisierungsdebatte ein. So sprach sich der ehemalige US-Präsident Jimmy Carter in der New York Times gegen den Drogenkrieg aus,[110][111] nachdem der Erstbericht[112] der wenige Monate zuvor von ehemaligen Politikern und Menschenrechtlern gegründeten Global Commission on Drug Policy erschienen war. In diesem wird auf die effektive Unwirksamkeit repressiver politischer Maßnahmen hingewiesen, welche in erster Linie zu einer Ausgrenzung und Stigmatisierung nicht-fremdschädigender Konsumenten führen und gleichzeitig die Ausbildung organisierter krimineller Strukturen begünstigen, während Produktion, Handel und Konsum illegaler Drogen im Gegenzug kontinuierlich gestiegen sind.[113][114] Die detaillierte Analyse eines hochkarätig besetzten Expertenausschusses der London School of Economics and Political Science[115] kommt zu ähnlichen Ergebnissen, wobei darüber hinaus angemerkt wird, dass trotz Prohibition der Straßenpreis illegaler Drogen gesunken und die Reinheit gestiegen ist. Als Folgen repressiver Drogenpolitik werden politische Destabilisierung ganzer Staaten, Korruption, ausufernde Gewalt, bewaffnete Konflikte, massenhafte Menschenrechtsverletzungen, globale Knappheit an Schmerzmitteln sowie HIV-Epidemien benannt.[116][117][118][119]

Siehe auch

 Portal: Drogen – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Drogen
 Portal: Geist und Gehirn – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Geist und Gehirn
 Portal: Psychologie – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema Psychologie

Literatur

Weblinks

 Commons: Drogen – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 Wiktionary: Droge – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
 Wikiquote: Droge – Zitate

Einzelnachweise

  1. Droge auf duden.de, abgerufen am 21. März 2012
  2. Drogen und die Auswirkung auf die Gesundheit – McGesund.de
  3. Alcohol Timeline – Erowid
  4. Zur Geschichte des Alkohol – Fonds Gesundes Österreich
  5. The Nectar of Delight – The Early History of Cannabis – Erowid
  6. Cannabis – Drogenberatung Rheine
  7. Poppy & Opium Timeline – Erowid
  8. Opiate – Drogenberatung Rheine
  9. Lotos, Hanf und Mohn – vom Rausch im Altertum – Spektrum der Wissenschaft
  10. History of Amanita muscaria – Erowid
  11. Fliegenpilz – Konturen – Fachzeitschrift zu Sucht und sozialen Fragen
  12. Psilocybe Mushroom History – Erowid
  13. Psychoactives in History – Erowid, Fire. „Psychoactives in History: A Sample of Some of the Earliest Evidence of the Use of Psychoactives“. Erowid Extracts. May 2003; 4:12-17.
  14. Gemeiner Stechapfel – Teufelskraut gegen Reiseübelkeit und Krämpfe – PTA-Forum online – Magazin der Pharmazeutischen Zeitung
  15. Sean M. Rafferty: Evidence of early tobacco in Northeastern North America?. In: Journal of Archaeological Science. 33, Nr. 4, 6. Mai 2005, S. 453-458. doi:10.1016/j.jas.2005.08.006.
  16. Rituale des Rausches – Universität Heidelberg
  17. Drogen im Schamanismus – drogen-aufklaerung.de
  18. Ethnomykologie – eine Übersicht (PDF; 6,1 MB) – Oberösterreichische Landesmuseen
  19. Der Fliegenpilz – Planet Wissen
  20. Hindu attitudes towards drugs – BBC Bitesize
  21. About Lord Shiva: The Fascinating Deity – About.com
  22. The History of the Intoxicant Use of Marihuana – Erowid
  23. Fakten zu Alkohol – drogen-aufklaerung.de
  24. Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2011 (PDF; 449 kB) – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  25. Konsum von Alkohol und illegalen Drogen im Jugendalter (PDF; 329 kB) – Universität Jena
  26. Der REITOX Jahresbericht für Deutschland 2013 (PDF; 1,1 MB) – Deutsche Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
  27. European Drug Report 2014: Trends and developments – Europäische Beobachtungsstelle für Drogen und Drogensucht
  28. ADHS – Sucht als Selbstmedikation – Pharmazeutische Zeitung online
  29. Gefahren durch Cannabiskonsum – Thema Drogen
  30. LSD and Shrooms May Treat Cluster Headaches – The Harvard Crimson
  31. LSD/Psilocybin for Anxiety Related to Life-threatening Illness – Multidisciplinary Association for Psychedelic Studies
  32. Hallucinogenic therapy: How LSD, MDMA, and psilocybin are being used to treat anxiety disorders – helium.com
  33. Freigabe zur Schmerztherapie – Ausnahme für Cannabisblüten – taz.de
  34. Der Amazonentrunk – Schamanentee aus dem Urwald hilft gegen Depression – Heise Telepolis
  35. Droge oder Sakrament? Ayahuasca kommt vom brasilianischen in den Großstadt-Dschungel – Heise Telepolis
  36. Mike Jay: High Society: Eine Kulturgeschichte der Drogen. 2011, ISBN 978-3896788580
  37. Fontanilla D., Johannessen M., Hajipour A.R., Cozzi N.V., Jackson M.B., Ruoho A.E.: The Hallucinogen N,N-Dimethyltryptamine (DMT) Is an Endogenous Sigma-1 Receptor Regulator. In: Science. 323, Nr. 5916, Februar 2009, S. 934–7. doi:10.1126/science.1166127. PMID 19213917. PMC: 2947205 (freier Volltext).
  38. Su T.P., Hayashi T., Vaupel D.B.: When the Endogenous Hallucinogenic Trace Amine N,N-Dimethyltryptamine Meets the Sigma-1 Receptor. In: Science Signaling. 2, Nr. 61, 2009, S. pe12. doi:10.1126/scisignal.261pe12. PMID 19278957. PMC: 3155724 (freier Volltext).
  39. Upper – Drug Scouts
  40. Downer – Drug Scouts
  41. Uppers, downers and hallucinogens – Drugtext – International Substance Use Library
  42. UNODC Welt-Drogenbericht 2010 zeigt: Trend geht zu neuen Drogen und neuen Märkten – United Nations Information Service
  43. Designer-Drogen breiten sich weltweit aus – Zeit Online
  44. Einteilung der Drogen nach Gefährlichkeit – Thema Drogen
  45.  D. Nutt, L. A. King, W. Saulsbury & C. Blakemore: Development of a rational scale to assess the harm of drugs of potential misuse. In: The Lancet. 369, Nr. 9566, 24. März 2007, S. 1047–53, doi:10.1016/S0140-6736(07)60464-4, PMID 17382831.
  46. Spiegel Online: Brown feuert Mitarbeiter: Britischer Drogenbeauftragter nennt LSD harmloser als Tabak. 31. Oktober 2009
  47.  David J. Nutt, Leslie A. King & Lawrence D. Phillips: Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis. In: The Lancet. 376, Nr. 9752, 6. November 2010, S. 1558–65, doi:10.1016/S0140-6736(10)61462-6, PMID 21036393.
  48. Imperial College London: Alcohol „Most Harmful Drug“, According to Multicriteria Analysis. In: ScienceDaily. 1. November 2010
  49. Drug harms in the UK: a multicriteria decision analysis (PDF; 349 kB) – EASL – European Association for the Study of the Liver
  50. Kate Kelland: Drug experts say alcohol worse than crack or heroin. In: Reuters. 1. November 2010
  51. Spiegel Online: Drogen-Ranking: Alkohol gefährdet Gesellschaft mehr als Heroin. 1. November 2010
  52. NHS Choices: Study compares drug harms. 1. November 2010
  53. Alkohol – Basisinformation – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  54. Heroin – suchtmittel.de
  55. Heroin – Drogenberatung Rheine
  56. Alkoholvergiftung – suchtmittel.de
  57. Alkohol: Vom Genuss zur Gefahr – Bier, Wein oder Spirituosen steigern das Krebsrisiko, Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ), Heidelberg. Vom 20. Mai 2011, zuletzt am 4. September 2014 abgerufen.
  58. Tumore: Jeder zehnte Krebsfall ist alkoholbedingt – FOCUS Online
  59. Alkohol und Krebs – ein heikles Thema – Deutsche Weinakademie
  60. Raucher haben viele Ausreden: Nikotin ist eine starke Droge – n-tv.de
  61. Auswirkungen des Rauchens – Lungenärzte im Netz
  62. Giftgemisch Tabakrauch – Deutsches Krebsforschungszentrum
  63. Die gesundheitlichen Folgen des Rauchens – Deutsche Krebsgesellschaft
  64. LSD and Other Psychedelics Not Linked With Mental Health Problems, Analysis Suggests – ScienceDaily
  65. Cannabis und Krebs – Ein Joint ist so schädlich wie 20 Zigaretten – Süddeutsche Zeitung
  66. Illicit drugs and drug interactions – Erowid
  67. Drogen-Mischkonsum (multipler Substanzgebrauch) – Drogen-Informationsportal Berlin
  68. Mischkonsum – eve&rave
  69. List of Dangerous & Potentially Unsafe Combinations – Bluelight
  70. Zahl der Drogentoten leicht gestiegen – Deutsches Ärzteblatt
  71. Drogen- und Suchtbericht 2014 der Bundesregierung veröffentlicht – Drogenbeauftragte der Bundesregierung
  72. Jahrbuch Sucht: Die verheerenden Folgen von Alkohol und Tabak – Spiegel Online
  73. Alkohol – Die Leber trägt die Hauptlast – gesundheit.de
  74. Alkohol-Level-Tabelle – Bist Du stärker als Alkohol? – Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
  75. Das fetale Alkoholsyndrom – FASworld Deutschland
  76. Schwangerschaft + illegale Drogen – Staatlich anerkannte Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen an Landratsämtern in Bayern
  77. Abhängigkeit – suchtmittel.de
  78. Eine Explosion mit fatalen Wirkungen – time4teen.de
  79. Der erste Kick ist der Anfang vom Ende – time4teen.de
  80. Rauchen schadet – Bundesamt für Gesundheit
  81. Crack – die Teufelsdroge – Institut für Film und Bild in Wissenschaft und Unterricht
  82. Cannabinoide Kräutermischungen vor dem EuGH – Legal Tribune Online
  83. Legal Highs – Verbot von Cannabis-Ersatz teilweise rechtswidrig – Zeit Online
  84. Kräutermischung als "Legal High": EU-Richter entscheiden – derStandard.at
  85. BGH-Urteil zu „Legal High“-Mischung – Drogen sind keine Medikamente – taz.de
  86. Legal Highs – Warum der Kampf gegen Designerdrogen so zäh ist – Badische Zeitung
  87. curia.europa.eu: URTEIL DES GERICHTSHOFS (Vierte Kammer) vom 10. Juli 2014: „Humanarzneimittel – Richtlinie 2001/83/EG – Geltungsbereich – Auslegung des Begriffs ‚Arzneimittel‘ – Bedeutung des Kriteriums der Eignung, die physiologischen Funktionen zu beeinflussen – Erzeugnisse auf der Grundlage von Kräutern und Cannabinoiden – Ausschluss“
  88. Gute Arznei oder böse Droge? – welt-sichten – Magazin für globale Entwicklung und ökumenische Zusammenarbeit
  89. World Drug Report 2010 (PDF; 14,6 MB) – United Nations Office on Drugs and Crime (UNODC)
  90. Der Drogenkrieg ist verloren – Der Spiegel (14/1992)
  91. Eine Ideologie am Ende: Die globale Drogenprohibition – Heise Telepolis
  92. Revealed: how drugs war failed – The Guardian
  93. The War on Drugs Is Lost – Prawda Online
  94. Amerika-Gipfel: Wir sind am Ende – Zeit Online
  95. Drug Decriminalization in Portugal: Lessons for Creating Fair and Successful Drug Policies – Cato Institute
  96. The effects of the decriminalization of drug use in Portugal – University of Kent
  97. Hughes, C.E. & Stevens, A.: What Can We Learn From The Portuguese Decriminalization of Illicit Drugs?. In: The British Journal of Criminology. 50, Nr. 6, 21. Juli 2010, S. 999-1022. doi:10.1093/bjc/azq038.
  98. Psychoactive substances – Ministry of Health of New Zealand
  99. Legal highs: A new prescription – The Economist
  100. New Zealand law permits 'low risk' designer drugs – New Scientist
  101. New Zealand: Prove recreational drug is safe, then you can sell – CNN International
  102. New Zealand's designer drug law draws global interest – CBS News
  103. 5 Things We Can Learn From New Zealand's Innovative Law to Regulate New Drugs – Huffington Post
  104. Anbau von Marihuana wird erlaubt – Frankfurter Allgemeine Zeitung
  105. Regulierung von Cannabis – Uruguay startet sein Experiment – Neue Zürcher Zeitung
  106. Uruguay legalisiert Verkauf und Produktion von Cannabis – Zeit Online
  107. Uruguay says legal marijuana to be good and cheap – Reuters
  108. Cannabis in Uruguay – Ein Gramm für weniger als 70 Cent – Süddeutsche Zeitung
  109. New rules in Uruguay create a legal marijuana market – CNN International
  110. Call Off the Global Drug War – New York Times
  111. Jimmy Carter sieht "War on Drugs" gescheitert – Heise Telepolis
  112. Global Commission on Drug Policy: Report – Global Commission on Drug Policy
  113. «Krieg gegen Drogen ist verloren» – SF Tagesschau
  114. Schelte von internationaler Prominenz: Krieg gegen die Drogen ist gescheitert – taz.de
  115. Ending the Drug Wars – Report of the LSE Expert Group on the Economics of Drug Policy – London School of Economics and Political Science
  116. End The War On Drugs, Say Nobel Prize-Winning Economists – Huffington Post
  117. Global drugs war a 'billion-dollar failure' – Al Jazeera
  118. War on drugs a global failure, London School of Economics says – CBC News
  119. Economists Slam the War on Drugs in a New London School of Economics Report – The Daily Beast
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