Dschengisch Tschokusu

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Dschengisch Tschokusu (Pik Pobeda)
Dschengisch Tschokusu von Norden

Dschengisch Tschokusu von Norden

Höhe 7439 m
Lage Grenze Kirgisistan / VR China
Gebirge Tianshan
Dominanz 559 km → Kongur
Schartenhöhe 4148 mfd2
Koordinaten 42° 2′ 6″ N, 80° 7′ 32″ O42.03580.1255555555567439Koordinaten: 42° 2′ 6″ N, 80° 7′ 32″ O
Dschengisch Tschokusu (Kirgisistan)
Dschengisch Tschokusu
Erstbesteigung 1956 durch eine Mannschaft von Witali Abalakow
Besonderheiten höchster Berg Kirgisistans

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Der Dschengisch Tschokusu (kirgisisch Жеңиш Чокусу; auch Sheng-li Feng (chinesisch) oder Pik Pobedy (russisch) bzw. Pik Pobeda) ist mit 7.439 Metern der höchste Berg im Tianshan und auch der höchste Berg Kirgisistans. Außerdem wird er oft als der nördlichste Siebentausender der Welt bezeichnet. Geografisch exakt ist das jedoch der nördlicher gelegene Khan Tengri (7010 m), dessen Höhe über 7000 Meter jedoch erst in den letzten Jahren zweifelsfrei bewiesen werden konnte, weswegen der deutlich über 7000 Meter hohe Dschengisch Tschokusu oft diese Bezeichnung erhielt und in der Reise- und Bergliteratur auch bis heute erhält.

Der Dschengisch Tschokusu ist vergletschert und liegt an der Grenze zwischen Kirgisistan und der Volksrepublik China, östlich des Sees Yssykköl, ca. 15 km südlich des zweithöchsten Gipfels im Tianshan, des Khan Tengri (7010 m), der bis 1946 für den höchsten Gipfel im Tianshan gehalten wurde.

Die Erstbesteigung erfolgte wahrscheinlich 1956 durch eine Mannschaft von Witali Abalakow. Es ist nicht auszuschließen, dass bereits am 19. September 1938 Leonid Gutman, Jewgeni Iwanow und Alexander Sidorenko auf dem Gipfel standen. Die erste Winterbesteigung gelang Anatoli Bukrejew im Februar 1990.

Der Berg ist einer der fünf auf dem Gebiet der ehemaligen UdSSR liegenden Siebentausender-Gipfel. Der Schneeleopard-Orden wird an die Bergsteiger verliehen, die alle fünf Gipfel bezwungen haben.

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