Dualismus (Begriffsklärung)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dualismus (von lat. dualis = „zwei enthaltend“; „Zweiheit“) steht für:

  • Dualismus, philosophische Annahme, dass alles auf nur zwei ursprüngliche, nicht auseinander herzuleitende Prinzipien gegründet sei
  • Dualismus (Ontologie), philosophische Positionen, die davon ausgehen, dass alles, was ist (Ontologie), in zwei einander ausschließenden Arten von Entitäten oder Substanzen zerfällt (Dualismus)
  • Dualismus (Religion), bezeichnet eine Weltsicht, nach der eine geistige und eine materielle Welt von unterschiedlichen Gottheiten geschaffen worden seien
  • Dualismus (Habsburgermonarchie), bekannt als Österreichisch-Ungarischer Ausgleich, verfassungsrechtliche Vereinbarungen, durch die das k.k. Kaisertum Österreich in die k.u.k. Doppelmonarchie Österreich-Ungarn umgewandelt wurde
  • Deutscher Dualismus, als Gegensatz von Österreich und Preußen im 18. und vor allem im 19. Jahrhundert
  • Dualismus (Staatsrecht), der Gegensatz von Regierung und Parlament im Sinne der Gewaltenteilung
  • Dualismus als Bezeichnung für zwei parallele Berufsbezeichnungen (z. B. Dentist und Zahnarzt bis zu deren Abschaffung 1952 durch das Zahnheilkundegesetz und der einheitlichen Berufsbezeichnung „Zahnarzt“)

Siehe auch:

 Wiktionary: Dualismus – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Diese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.