Duarte Leite Pereira da Silva

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Duarte Leite Pereira da Silva (* 11. August 1864 in Porto, Portugal; † 29. September 1950 in Meinêdo, Lousada, ca. 40 km von Porto entfernt) war ein portugiesischer Historiker, Journalist, Diplomat und Politiker. Er war Finanzminister und Regierungschef seines Landes.

Leben[Bearbeiten]

Duarte Leite studierte Philosophie und Mathematik an der Universität von Coimbra, die er 1885 verließ. Von 1886 bis 1911 lehrte er an der Polytechnischen Akademie in Porto. Gleichzeitig war er Herausgeber der Tageszeitung „A Pátria“ und schrieb Artikel für die Zeitungen „O Primeiro de Janeiro“ und „Seara Nova“.

In der Regierung von Augusto de Vasconcelos (13. November 1911 – 16. Juni 1912) war er Finanzminister, nach dem Rücktritt von de Vasconcelos wurde er selbst Regierungschef, ein Amt, das er bis zum 9. Januar 1913 innehatte.

Duarte Pereira war Mitglied der Demokratischen Partei.

In den Jahren von 1914 bis 1931 war er Botschafter von Portugal in Brasilien. Auch während der Salazar-Jahre blieb er seinen demokratischen Überzeugungen treu und war Mitglied der halblegalen Opposition.

Vorgänger Amt Nachfolger
Augusto de Vasconcelos Premierminister von Portugal
19121913
Afonso Augusto da Costa