Dudenrod

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Dudenrod
Stadt Büdingen
Koordinaten: 50° 19′ N, 9° 7′ O50.3222222222229.1105555555556194Koordinaten: 50° 19′ 20″ N, 9° 6′ 38″ O
Höhe: 194 m ü. NN
Fläche: 4,38 km²
Einwohner: 221 (31. Dez. 2011)
Eingemeindung: 1972
Postleitzahl: 63654
Vorwahl: 06042
Karte

Übersichtskarte von Dudenrod

Dudenrod ist ein Stadtteil von Büdingen im Wetteraukreis.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Lage

Dudenrod liegt 3 km nördlich von Büdingen. Zum Gemarkung gehört auch der 0,5 km östlich von Dudenrod gelegene Christinenhof.

[Bearbeiten] Geschichte

Ehem. Schulgebäude und Amtshaus, heute Dorfgemeinschaftshaus
  • Der Ort entstand vermutlich im 12. Jahrhundert aus einer Waldarbeitersiedlung.
  • 1689 wurde verfügt, dass die Kinder aus dem Dorf Dudenrod statt nach Büdingen in die neue Schule zu Wolf gehen sollten.
  • Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde Dudenrod zusammen mit Büches und Pferdsbach als Filialdörfer zu Wolf eingepfarrt.
  • Am 30. Juni 1887 wurde im „Büdinger Allgemeinen Anzeiger” u. a. bekanntgemacht, dass eine Amtliche Verkaufsstellen für Postwerthzeichen bei Herrn Bürgermeister Nos in Dudenrod bestehe. Die Verkäufer haben sich verpflichtet, die Postwerthzeichen zu keinem höheren Betrage als die Postanstalten an das Publikum abzugeben.
  • Bis zum Jahre 1968 wurden die Schüler der Volksschule von der 1. bis zur 4. Klasse gemeinsam (in einem Raum) in der Schule zu Dudenrod unterrichtet. 1968 wurde die Volksschule aufgelöst und die Grundschüler besuchen seit dieser Zeit die Schule in Wolf.

[Bearbeiten] Namensgebung

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Der Wald um den sich langsam bildenden Ort hieß „Duden". Die Rodung des Waldes durch die Waldarbeiter, die sich mit dieser Siedlung an Ort und Stelle niederließen, scheinen für die Namensgebung „Dudenrodung" und später zu „Dudenrod" verantwortlich zu sein.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Jahr Einwohner
1939 105
1961 154
1970 179
1990 191
2000 197
2010 212

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

[Bearbeiten] Bauwerke

Kulturdenkmäler im Stadtteil Dudenrod:

  • Ehem. Schulgebäude und Amtshaus

[Bearbeiten] Christinenhof

Ehemaliges Hirzenhainer (Klosterhof) oder Dudenröder Christinen-Hofgut genannt. Der Hof wurde von Graf Ernst Casimir I. (1687–1749) ab 1708 ausgebaut und benannt nach dessen Gattin Christine Eleonore, geb. Gräfin von Stolberg-Gedern.

[Bearbeiten] Literatur

  • Ruppel, Hans Georg (Bearb.): Historisches Ortsverzeichnis für das Gebiet des ehem. Großherzogtums und Volksstaats Hessen mit Nachweis der Kreis- und Gerichtszugehörigkeit von 1820 bis zu den Veränderungen im Zuge der kommunalen Gebietsreform, Reihe Darmstädter Archivschriften (2), 1976, S. 76
  • Baudenkmale in Hessen. Denkmaltopographie Wetteraukreis I, Braunschweig/Wiesbaden, Friedr. Vieweg & Sohn 1982, ISBN 3528062312, S. 142
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