Dufaux et Cie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dufaux et Cie war ein Schweizer Hersteller von Automobilen.

Unternehmensgeschichte[Bearbeiten]

Die Brüder Charles Dufaux und Frédéric Dufaux begannen 1904 in Genf mit der Produktion von Automobilen. Charles und Frédéric Dufaux waren Cousins von Henri und Armand Dufaux, die fünf Jahre zuvor den Motorradhersteller Motosacoche gegründet hatten.[1]

1907 endete die Produktion von Dufaux.

Fahrzeuge[Bearbeiten]

Das erste Auto war ein Rennwagen für den Gordon-Bennett-Cup 1904, der mit einem der ersten Achtzylinder-Reihenmotoren für Strassenfahrzeuge überhaupt[2] ausgestattet war. Mit 12.763 cm³ Hubraum erreichte er fast exakt das Volumen des späteren Bugatti Type 41 "Royale". Es folgten weitere Rennwagen mit Vierzylinder- und Achtzylindermotoren mit bis zu 26.400 cm³ Hubraum. Strassentaugliche Fahrzeuge gab es ab 1905. In dem Jahr wurden die Modell 35 CV mit Vierzylindermotor und ein Achtzylindermodell vorgestellt. 1906 kamen die Vierzylindermodelle 16 CV mit 4000 cm³ Hubraum und 35/40 CV dazu.

Je ein Fahrzeug dieser Marke ist im Verkehrshaus der Schweiz in Luzern und in der Sammlung der Cité de l’Automobile in Mulhouse (Frankreich) zu besichtigen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Harald H. Linz, Halwart Schrader: Die große Automobil-Enzyklopädie. BLV, München 1986, ISBN 3-405-12974-5
  • G. N. Georgano: Autos. Encyclopédie complète. 1885 à nos jours. Courtille, 1975 (französisch)
  • Ernest Schmid: Schweizer Autos. Die schweizerischen Automobilkonstruktionen von 1868 bis heute. Auto-Jahr, Lausanne 1978, ISBN 2-88001-058-6
  • Griffith Borgeson: Bugatti by Borgeson - The dynamics of mythology (1981), Osprey Publishing Limited, London ISBN 0-85045-414-X (Englisch)

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dufaux vehicles – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Martine Piguet: Dufaux im Historischen Lexikon der Schweiz
  2. Borgeson: Bugatti by Borgeson - The dynamics of mythology (1981), S. 137