Dukes of Dixieland

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Dukes of Dixieland ist eine US-amerikanische Band des Dixieland Jazz, die nach Wolf Kampmann als eine der erfolgreichsten Gruppen des in den 1940er Jahren einsetzenden Dixieland-Revivals gelten.

Dukes of Dixieland wurde 1948 von den Brüdern Frank Assunto (Trompete, 1932−1974), Fred Assunto (Posaune, 1929–1966) und ihrem Vater Papa Jac Assunto (Posaune und Banjo, 1905–1985) gegründet. Im Laufe ihres Bestehens spielten in der Band auch Musiker wie Pete Fountain, Jerry Fuller, Tony Parenti, Jack Maheu, Jim Hall und Herb Ellis. Die Band war ursprünglich die Hausband im Club Famous Door auf der Bourbon Street von New Orleans. 1956 zog die Band nach Las Vegas, von wo aus sie auf internationale Tourneen ging. Sie nahm eine Reihe von Alben für die Label Roulette, RCA Victor und Audio-Fidelity auf, darunter auch die weltweite erste Stereo-Platte; 1960 gingen sie gemeinsam mit Louis Armstrong ins Plattenstudio und 1964 auf eine Japantournee, die George Wein als Dixieland to Swing organisierte. Nach dem Tod von Fred und Frank Assunto lösten sich die Dukes of Dixieland in den frühen 1970er Jahren auf. 1974 unternahm der Produzent und Manager John Shoup eine Wiederbelebung der Band, mit Connie Jones als Bandleader.

Die Dukes of Dixiland waren ab den 1970er Jahren eine Touristenattraktion im Vergnügungsviertel des French Quarter von New Orleans. In den 1980er Jahren traten sie in Lulu White's Mahogany Hall auf; danach im Steamboat Natchez. Für ihr Album Gloryland erhielten sie 1999 eine Grammynominierung.

Lexikalische Einträge[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]