Duklapass
| Duklapass | |||
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Denkmal für die Gefallenen am Pass |
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| Nord | Süd | ||
| Passhöhe | 502 m | ||
| Region | Woiwodschaft Karpatenvorland | Kraj Prešovský | |
| Wasserscheide | (Wisłok, San, Weichsel) | (Ondava, Bodrog, Theiß, Donau) | |
| Talorte | Barwinek | Vyšný Komárnik | |
| Gebirge | Niedere Beskiden | ||
| Besonderheiten | niedrigster Gebirgspass in den Karpaten | ||
| Karte | |||
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| Koordinaten | 49° 25′ 4″ N, 21° 41′ 45″ O49.41771921.695797502Koordinaten: 49° 25′ 4″ N, 21° 41′ 45″ O | ||
Der Duklapass (slowakisch Dukliansky priesmyk, polnisch Przełęcz Dukielska, tschechisch Dukelský průsmyk) ist einer von mehreren die Slowakei mit Polen verbindenden Karpatenpässen.
Inhaltsverzeichnis |
Lage [Bearbeiten]
Der 502 Meter hohe Pass, welcher im Labortzer Bergland (Laborecká vrchovina) seinen Anfang nimmt, ist eine sanfte Einsattelung der Niederen Beskiden, die dem westlichen Teil der Karpaten nördlich vorgelagert sind. Auf der slowakischen Seite beginnt der eigentliche Anstieg im Bezirk Svidník nördlich der Gemeinde Vyšný Komárnik und auf polnischer Seite ist nach Barwinek, dem nächstliegenden Ort, die Kleinstadt Dukla Namensgeber der Passhöhe. Die Grenze zur Ukraine liegt weiter östlich. Weitere in der Ukraine liegende Karpatenpässe sind der Uschok-Pass (853 m) und der Serednij Werezkyj-Pass (841 m). Über den Duklapass führen die europäischen Fernwanderwege E3, E8 und der Bergwanderweg Eisenach-Budapest.
Geschichte [Bearbeiten]
Als einer der leichtesten Übergänge bot sich der Duklapass sowohl als alter Handelsweg an, aber auch als ein bevorzugtes Einfallstor für nach Westen strebende östliche Heere.
So zog 1849 ein russisches Heer unter Paskewitsch über den Pass, um sich an der Niederschlagung der Ungarischen Revolution zu beteiligen.
Im Ersten (1914/15) und Zweiten Weltkrieg (September/Oktober 1944) war er wie alle Karpatenpässe hart umkämpft, seine Überwindung gab – im Ersten Weltkrieg noch vermieden – im Zweiten Weltkrieg nach der Ostkarpatischen Operation den Weg nach Budapest und Wien frei.
Auf der Höhe des Duklapasses und auf slowakischer Seite findet man noch altes Kriegsmaterial, Spuren von Befestigungen, ein Gefallenendenkmal und einen Aussichtsturm.