Dummheit

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Dummheit bezeichnet umgangssprachlich eine törichte Handlung sowie einen Mangel an Intelligenz oder Weisheit.

Die Bezeichnung Dummheit ist im alltäglichen Sprachgebrauch eine starke Wertung oder eine Beleidigung sowie Herabminderung, sobald sie im Zusammenhang mit einer Person verwendet wird.

Im engeren Sinne ist Dummheit die mangelhafte Fähigkeit, aus Wahrnehmungen angemessene Schlüsse zu ziehen. Dieser Mangel beruht teils auf Unkenntnis von Tatsachen, die zur Bildung eines Urteils erforderlich sind, teils auf mangelhafter Schulung des Geistes oder auch auf einer gewissen Trägheit und Schwerfälligkeit im Auffassungsvermögen. Jedenfalls ist die Dummheit ein Fehler, der noch innerhalb der Grenzen der normalen kognitiven Fähigkeiten liegt und deshalb von geistiger Behinderung oder Unsinn unterschieden werden muss.[1]

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Literatur

  • Horst Geyer: Über die Dummheit. Ursachen und Wirkung. VMA-Vertrieb, 2007, ISBN 978-3928127158
  • Robert Musil: Über die Dummheit: Vortrag auf Einladung des österreichischen Werkbunds. Gehalten in Wien am 11. und wiederholt am 17. März 1937, Alexander Verlag, 2004, ISBN 978-3895810305
  • James F Welles: Understanding Stupidity. Mount Pleasant, 1997, ISBN 978-0961772901

[Bearbeiten] Siehe auch

[Bearbeiten] Weblinks

  • Dummheit auf psychosoziale-gesundheit.net
  • Dummheit aus Alois Reutterer: „Die globale Verdummung – Zum Untergang verurteilt?“

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Dummheit. In: Meyers Großes Konversations-Lexikon. Band 5, Bibliographische Institut, Leipzig 1906 (zeno.org).
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