Dune (Band)

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Dune ist eine deutsche Dance-Formation, die Mitte der 1990er Jahre unter anderem mit Titeln wie Hardcore Vibes, Are You Ready to Fly? und Rainbow to the Stars Erfolge feierte. Der Name ist durch den englischen Originaltitel des Science-Fiction-Films Der Wüstenplanet inspiriert.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

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Anfänge[Bearbeiten]

Dune wurde 1994 von dem Münsteraner DJ Oliver Froning zusammen mit den Produzenten Jens Oettrich und Bernd Burhoff gegründet. Zu den ersten Liedern, die sich hauptsächlich in die Richtung Happy Hardcore orientierten, gehörten das eher instrumentale und mit nur wenig Gesang versehene Hardcore Vibes, I Can’t Stop Raving sowie die Coverversion des Rozalla-Titels Are You Ready to Fly? mit der Gastsängerin Tina Lagao, die später unter dem Namen Tina Lacebal Frontfrau wurde.

Nachdem sich die Band um die bisher nur als Background-Tänzerin arbeitende Verena von Strenge erweitert hatte, die den Titeln ab sofort ihre Stimme lieh, nahm der Erfolg weiter zu. Noch 1995 erschien eine neue Version des bereits auf dem ersten Album enthaltenen Instrumentalliedes Can’t Stop Raving, diesmal allerdings mit dem per Vocoder stark veränderten Gesang Tina Lacebals. 1996 folgte das zweite Album Expedicion aus dem die Singles Rainbow to the Stars, Hand in Hand oder Million Miles from Home stammen. Letzterer war in Deutschland der offizielle Song zum 30. Geburtstag von Star Trek.

Klassik-Phase[Bearbeiten]

Ende 1996 vollführte die Band einen rabiaten Stilwechsel, indem sie sich klassischer, orchestraler Musik zuwandte. Die Coverversion des Queen-Hits Who Wants to Live Forever zusammen mit dem London Session Orchestra erreichte Platz zwei der deutschen Charts. Nachdem das Album Forever, weiterhin unter Orbit Records, fertiggestellt war (unter anderem mit dem Phil Collins-Klassiker Against All Odds (Take a Look at Me Now) und The Power of Love von Frankie Goes to Hollywood), trennte sich Verena von Strenge im Streit und vor Gericht von der Band. Die zweite Singleauskopplung, der von Prince geschriebene Song Nothing Compares 2 U, floppte regelrecht, und es wurde sehr still um Dune.

Letzte Entwicklungen[Bearbeiten]

1998 Erschien die Single Keep the Secret, gesungen von Vanessa Hörster, diesmal von der Stilrichtung eher Dance und der Popmusik zugewandt. Die zweite Single, Electric Heaven, entsprach mit den altertümlich anmutenden Electro-Funk-Beats ganz und gar nicht den Vorstellungen der Fans. Beide Singles wurden nur in Deutschland veröffentlicht, wodurch sich besonders niederländische Fans verärgert zeigten. Ein geplantes neues Album mit dem Titel 5 erschien nie. Ein halbes Jahr später wurde mit Tina Lacebal eine Coverversion des ABBA-Hits One of Us veröffentlicht; diesmal wieder im Stil einer Ballade. Das dazugehörige Album Forever and Ever hatte mittelmäßigen Erfolg. Ende 1999 erschien eine neue Single namens Dark Side of the Moon im Expedicion-Stil, dazu das Versprechen auf ein neues Album namens Reunion – das allerdings nie erschien. Gegen Ende des Jahres 2000 erschien in Zusammenarbeit mit „Trubblemaker“ Hardcore Vibes 2000, eine neue Version des ersten Dune-Hits. Auch hier konnte kein größerer Erfolg mehr verzeichnet werden, ebenso wie mit Rainbow to the Stars 2003 drei Jahre später.

Alle an der Band beteiligten Personen haben sich zwischenzeitlich anderen Projekten zugewandt. Oliver Froning gründete zusammen mit Kai Niggemann das Label rawcanine records. Jens Oettrich produziert Filmmusik unter anderem bei Koy-Music. Bernd Burhoff ist bei Homerecords aktiv. Tina Lagao/Lacebal spielte u. a. als Kala im Musical Tarzan.

Neue Veröffentlichungen 2015[Bearbeiten]

Während Dune seit einigen Jahren wieder in Diskotheken und Veranstaltungen auftritt, arbeiten Oliver Froning und Bernd Burhoff an neuen Veröffentlichungen, die für das Jahr 2015 geplant sind.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH
1995 Dune 21
(12 Wo.)
20
(6 Wo.)
1996 Expedicion 15
(16 Wo.)
43
(5 Wo.)
28
(8 Wo.)
1996 Live 89
(4 Wo.)
1997 Forever 2
(15 Wo.)
4
(12 Wo.)
11
(8 Wo.)
Gold in Deutschland[2]
mit The London Session Orchestra
1998 Forever and Ever 70
(2 Wo.)
mit The London Session Orchestra
2000 History - The Very Best Of 69
(2 Wo.)
Kompilation

Singles[Bearbeiten]

Jahr Titel Chartplatzierungen[1] Anmerkungen
Flag of Germany.svg DE Flag of Austria.svg AT Flag of Switzerland.svg CH
1995 Hardcore Vibes 5
(20 Wo.)
36
(5 Wo.)
1995 Are You Ready to Fly 12
(12 Wo.)
23
(10 Wo.)
1995 Can't Stop Raving 7
(20 Wo.)
16
(12 Wo.)
1996 Rainbow to the Stars 12
(14 Wo.)
23
(8 Wo.)
1996 Hand in Hand 10
(13 Wo.)
39
(1 Wo.)
18
(6 Wo.)
1996 Million Miles from Home 17
(11 Wo.)
39
(2 Wo.)
1996 Who Wants to Live Forever 2
(19 Wo.)
3
(15 Wo.)
9
(15 Wo.)
Platin in Deutschland[2]
1997 Nothing Compares 2 U 36
(2 Wo.)
1998 Keep the Secret 38
(7 Wo.)
feat. Vanessa
1998 Electric Heaven 56
(8 Wo.)
50
(1 Wo.)
feat. Vanessa
1998 One of Us 78
(8 Wo.)
mit The London Session Orchestra
1999 Dark Side of the Moon 49
(3 Wo.)
2000 Hardcore Vibes 70
(4 Wo.)
vs. Trubblemaker
2003 Rainbow to the Stars 2003 74
(2 Wo.)
weitere Singles
  • 1997: Somebody (Promo)
  • 2001: Heaven (Promo)
  • 2004: Revival Special Edition Vol. 1 (12inch Vinyl, Spanien)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b Chartquellen: Singles / Alben
  2. a b Gold-/Platin-Datenbank DE

Weblinks[Bearbeiten]