Dune (Band)

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Chartplatzierungen
Erklärung der Daten
Singles[2]
Hardcore Vibes
  DE 5 06.03.1995 (20 Wo.)
  CH 36 30.04.1995 (5 Wo.)
  NL 10 06.03.1995 (16 Wo.)
Are You Ready to Fly
  DE 12 31.07.1995 (12 Wo.)
  CH 23 06.08.1995 (10 Wo.)
  NL 17 16.09.1995 (7 Wo.)
Can’t Stop Raving
  DE 7 30.10.1995 (19 Wo.)
  CH 16 07.01.1996 (12 Wo.)
  NL 10 09.12.1995 (10 Wo.)
Rainbow to the Stars
  DE 12 19.02.1996 (14 Wo.)
  CH 23 25.02.1996 (8 Wo.)
  NL 8 09.03.1996 (9 Wo.)
Hand in Hand
  DE 10 13.05.1996 (13 Wo.)
  AT 39 16.06.1996 (1 Wo.)
  CH 18 02.06.1996 (6 Wo.)
  NL 9 25.05.1996 (11 Wo.)
Million Miles from Home
  DE 17 26.08.1996 (11 Wo.)
  CH 39 29.09.1996 (2 Wo.)
  NL 10 31.08.1996 (9 Wo.)
Who Wants to Live Forever
  DE 2 11.11.1996 (18 Wo.)
  AT 3 01.12.1996 (15 Wo.)
  CH 9 01.12.1996 (15 Wo.)
  NL 12 30.11.1996 (13 Wo.)
Nothing Compares 2 U
  AT 36 16.03.1997 (2 Wo.)
Keep the Secret (feat. Vanessa)
  DE 38 04.05.1998 (7 Wo.) [1]
Electric Heaven (feat. Vanessa)
  DE 56 20.07.1998 (8 Wo.) [1]
  CH 50 16.08.1998 (1 Wo.)
One of Us (& the London Session Orchestra)
  DE 78 02.11.1998 (8 Wo.) [1]
Dark Side of the Moon
  DE 49 15.11.1999 (3 Wo.)
Hardcore Vibes (vs. Trubblemaker)
  DE 70 23.10.2000 (4 Wo.) [1]
Rainbow to the Stars 2003
  DE 74 07.07.2003 (2 Wo.)
[1]

Dune war eine deutsche Dance-Formation, die Mitte der 1990er Jahre unter anderem mit Titeln wie Hardcore Vibes, Are You Ready to Fly? und Rainbow to the Stars Erfolge feierte. Der Name ist durch den englischen Originaltitel des Science-Fiction-Films Der Wüstenplanet inspiriert.

Bandgeschichte[Bearbeiten]

Gründung[Bearbeiten]

Die Band Dune wurde 1994 von dem Münsteraner DJ Oliver Froning zusammen mit den Produzenten Jens Oettrich und Bernd Burhoff gegründet. Zu den ersten Tracks, die sich hauptsächlich in die Richtung Happy Hardcore orientierten, gehörten das eher instrumentale und mit nur wenig Gesang versehene Hardcore Vibes, "I can't stop raving" sowie die Coverversion des Rozalla-Titels Are You Ready to Fly? mit der Gastsängerin Tina Lagao, die später als Tina Lacebal Frontfrau wurde.

Expedicion[Bearbeiten]

Nachdem sich die Band um die bisher nur als Background-Tänzerin arbeitende Verena von Strenge erweitert hatte, die den Titeln ab sofort ihre Stimme lieh, nahm der Erfolg der Band weiter zu. Noch 1995 erschien eine komplett neue Version des bereits auf dem ersten Album enthaltenen Instrumentaltracks Can’t Stop Raving, diesmal allerdings mit dem per Computer/Vocoder stark veränderten Gesang Tina Lagaos. 1996 folgte das zweite Album Expedicion mit Songs wie Rainbow to the Stars, Hand in Hand oder auch Million Miles from Home. Letzterer war in Deutschland der offizielle Song zum 30. Geburtstag von Star Trek.

Klassik-Phase[Bearbeiten]

Ende 1996 vollführte Dune dann eine komplette Kehrtwende, was den Musikstil anging: Die Danceband produzierte plötzlich mit einem Cover des Queen-Hits Who Wants to Live Forever eine Ballade zusammen mit dem London Session Orchestra und landete auf Platz 2 der Charts. Nachdem das Album Forever, weiterhin unter Orbit Records, fertiggestellt war (unter anderem mit dem Phil Collins-Klassiker Against All Odds (Take a Look at Me Now) und The Power of Love von Frankie Goes to Hollywood), trennte sich Verena von Strenge im Streit und vor Gericht von der Band. Die zweite Singleauskopplung, der von Prince geschriebene Song Nothing Compares 2 U, floppte regelrecht, und es wurde sehr still um Dune.

Ohne Verena von Strenge[Bearbeiten]

Erst 1998 erschien eine neue Single mit neuer Sängerin: Keep the Secret, gesungen von Vanessa Hörster, diesmal von der Stilrichtung eher Dance, fast schon poppig. Die zweite Single, Electric Heaven, entsprach mit den altertümlich anmutenden Electro-Funk-Beats . Da außerdem beide Singles nur in Deutschland veröffentlicht wurden, waren die zahlreichen niederländischen Fans sehr unzufrieden und das geplante Album 5 erschien gar nicht erst. Wieder verschwanden Dune in der Versenkung, um ein halbes Jahr später mit Tina Lacebal eine Coverversion des ABBA-Hits One of Us, wieder im Balladenstil, zu veröffentlichen. Das dazugehörige Album Forever and Ever hatte mittelmäßigen Erfolg, alles in allem schien die Blütezeit von Dune wohl vorbei.

Reunion[Bearbeiten]

Ende 1999 erschien eine neue Single namens Dark Side of the Moon im Expedicion-Stil, dazu das Versprechen auf ein neues Album namens Reunion – das allerdings nie erschien.

Vereinzelte Singles[Bearbeiten]

Gegen Ende des Jahres 2000 erschien Dune vs. Trubblemaker: Hardcore Vibes 2000, eine neue Version des ersten Dune-Hits. Aber auch dieser Song verschwand recht schnell wieder von der Bildfläche, genauso wie Rainbow to the Stars 2003 drei Jahre später.

Aktuelle Entwicklung[Bearbeiten]

Alle an der Band beteiligten Personen haben sich inzwischen anderen Projekten zugewandt. Oliver Froning legt unter dem Namen DUNE auf und gründete zusammen mit Kai Niggemann das Label rawcanine records. Jens Oettrich produziert Filmmusik unter anderem bei Koy-Music. Bernd Burhoff ist bei Homerecords aktiv. Tina Lagao/Lacebal spielte zuletzt als Kala im Musical Tarzan (Hamburg).

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • Dune (1. August 1995; Urban Records)
  • Expedicion (1. April 1996)
  • Live! (1. September 1996)
  • Forever (1. Januar 1997)
  • Forever (Limited Edition; Doppel-CD mit Instrumentalversionen des kompletten Albums in anderer Reihenfolge als auf der Erstveröffentlichung) (1997)
  • Forever and Ever (1. Dezember 1998)
  • History (1. November 2000)

Singles[Bearbeiten]

  • Hardcore Vibes (1994)
  • Are You Ready to Fly (1995)
  • Can’t Stop Raving (1995)
  • Rainbow to the Stars (1996)
  • Hand In Hand (1996)
  • Million Miles from Home (1. August 1996)
  • Who Wants to Live Forever (1. Oktober 1996)
  • Nothing Compares 2 U (1997)
  • Somebody (18. Juli 1997) - nur in Polen veröffentlicht
  • Keep the Secret (1. April 1998)
  • Electric Heaven (1998)
  • One of Us (1. November 1998)
  • Dark Side of the Moon (1999)
  • Heaven feat. Verena (keine VÖ aus rechtlichen Gründen; nur als Promo-Maxi und kurzzeitig als Vinyl)
  • Hardcore Vibes vs. Trubblemaker (2. Oktober 2000)
  • Rainbow to the Stars 2003 (23. Juni 2003)

Quellen[Bearbeiten]

  1. a b c d e Deutsche Charts: Höchstpositionen / Chartdaten
  2. Chartquellen: Schweiz / Österreich /Deutschland

Weblinks[Bearbeiten]