Dunkelsteinerwald

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Dieser Artikel beschreibt die Region in Niederösterreich. Für die gleichnamige Gemeinde siehe Dunkelsteinerwald (Gemeinde)

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Dunkelsteinerwald
Höchster Gipfel Friedrichfelsen (732 m ü. A.)
Lage Niederösterreich
Teil des Österr. Granit- und Gneishochland, Böhmische Masse
Dunkelsteinerwald (Böhmisches Massiv)
Dunkelsteinerwald
Koordinaten 48° 19′ N, 15° 31′ O48.30861111111115.524166666667732Koordinaten: 48° 19′ N, 15° 31′ O
Typ Rumpfgebirge
Gestein Granite, Gneise
Besonderheiten Von der Donau isolierter Teil (zusammen mit Hiesberg), Durchbruchstal der Wachau

Der Dunkelsteinerwald ist ein Hügelland südlich der Donau im Mostviertel, Niederösterreich, Abschnitt Melk bis Mautern, südlich von Krems an der Donau.

In geologischer Sicht ist der Dunkelsteinerwald ein Ausläufer des Waldviertels, eines Hochlandes nördlich der Donau in Niederösterreich und gehört damit zum Granit- und Gneisplateau, dem österreichischen Anteil an der Böhmischen Masse, von der er von der Donau abgetrennt wurde.

Die Landschaft erreicht Höhen bis 700 m und ist von Forst- und Landwirtschaft geprägt. Das Klima ist deutlich rauer als in der angrenzenden Wachau. Gewerbe- und Industrie ist nur in geringem Umfang vorhanden. Viele Bewohner des Dunkelsteinerwaldes müssen daher zur Arbeit in die nahen Bezirksstädte Krems und Melk oder in die Landeshauptstadt St. Pölten pendeln.

Initiativen[Bearbeiten]

Herbstverfärbung im Dunkelsteinerwald

Im Dezember 2008 wurde die Energiegruppe Hafnerbach gegründet. Die Energiegruppe hat es sich zum Ziel gesetzt, in der Gemeinde Hafnerbach eine vernetzte Energieautarkie zu erreichen. In diesem Modell gibt es nach wie vor Stoff- und Energieströme in die und aus der Gemeinde, die Summe der nachhaltig erzeugten Energie muss jedoch den Gesamtverbrauch übertreffen.

Im Frühjahr 2009 wurde ein Windpark auf Hafnerbacher Gemeindegebiet im Gebiet um den Dunkelstein thematisiert. Das Personenkomitee Komitee zum Schutz des Dunkelsteinerwaldes aus der Nachbargemeinde Neidling hat sich mehrfach gegen die geplanten Windkraftwerke aus ökologischen, regionalimagemäßigen und landschaftlichen Überlegungen ausgesprochen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Anne L. Cerveny, Wilhelm Cerveny: Der Dunkelsteinerwald, Mosaik einer Landschaft. 2000, ISBN 3852523729

Weblinks[Bearbeiten]