Dunkelsteinerwald (Gemeinde)

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Dunkelsteinerwald
Wappen von Dunkelsteinerwald
Dunkelsteinerwald (Gemeinde) (Österreich)
Dunkelsteinerwald (Gemeinde)
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Melk
Kfz-Kennzeichen: ME
Hauptort: Gansbach
Fläche: 54,28 km²
Koordinaten: 48° 18′ N, 15° 28′ O48.30666666666715.472222222222585Koordinaten: 48° 18′ 24″ N, 15° 28′ 20″ O
Höhe: 585 m ü. A.
Einwohner: 2.334 (1. Jän. 2014)
Bevölkerungsdichte: 43 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3392
Vorwahl: 02753
Gemeindekennziffer: 3 15 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
3392 Gerolding
Website: www.dunkelsteinerwald.gv.at
Politik
Bürgermeister: Franz Penz (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(21 Mitglieder)
15 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ, 1 GRÜNE
Lage der Marktgemeinde Dunkelsteinerwald im Bezirk Melk
Bergland Artstetten-Pöbring Bischofstetten Blindenmarkt Dorfstetten Dunkelsteinerwald Emmersdorf an der Donau Erlauf Golling an der Erlauf Hofamt Priel Hürm Kilb Kirnberg an der Mank Klein-Pöchlarn Krummnußbaum Leiben Loosdorf Mank Marbach an der Donau Maria Taferl Melk Münichreith-Laimbach Neumarkt an der Ybbs Nöchling Persenbeug-Gottsdorf Petzenkirchen Pöchlarn Pöggstall Raxendorf Ruprechtshofen St. Leonhard am Forst St. Martin-Karlsbach St. Oswald Schollach (Niederösterreich) Schönbühel-Aggsbach Texingtal Weiten Ybbs an der Donau Yspertal Zelking-Matzleinsdorf NiederösterreichLage der Gemeinde Dunkelsteinerwald (Gemeinde) im Bezirk Melk (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Dunkelsteinerwald ist eine Marktgemeinde mit 2334 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2014) im Bezirk Melk in Niederösterreich

Geografie[Bearbeiten]

Jagdschloss Wolfstein in Kochholz

Dunkelsteinerwald liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 54,19 Quadratkilometer. 46,73 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 33 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 31. Oktober 2011[1]):

  • Aichberg (28)
  • Besenbuch (51)
  • Bichl (4)
  • Bittersbach (5)
  • Dürnbach (4)
  • Eckartsberg (18)
  • Gansbach (463)
  • Gerolding (223)
  • Häusling (100)
  • Heitzing (19)
  • Hessendorf (40)
  • Himberg (97)
  • Hohenwarth (27)
  • Kicking (77)
  • Kochholz (88)
  • Krapfenberg (18)
  • Lanzing (14)
  • Lerchfeld (33)
  • Lottersberg (31)
  • Maierhöfen (21)
  • Mauer bei Melk (539)
  • Neu-Gerolding (61)
  • Neuhofen (90)
  • Nölling (36)
  • Nonnenhöfen (12)
  • Oed (33)
  • Ohnreith (4)
  • Pfaffing bei Mauer (21)
  • Pinnenhöfen (22)
  • Schwaigbichl (6)
  • Thal (52)
  • Umbach (32)
  • Ursprung (64)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Eckartsberg, Gansbach, Gerolding, Geroldinger Wald, Häusling, Heitzing, Hessendorf, Himberg, Hohenwarth, Kicking, Kochholz, Krapfenberg, Lanzing, Lerchfeld, Lottersberg, Mauer, Neuhofen, Nölling, Ohnreith, Pfaffing, Thal, Umbach und Ursprung.

Wappen[Bearbeiten]

  • Beschreibung: In einem über einem grünen, drei Spitzen zeigenden Schildfuß, von Rot auf Silber gespaltenen Schild vorne ein silbernes Tatzenkreuz, hinten ein grüner Nadelbaum.
  • Farben: Rot-Weiß-Grün
  • Verleihung: 30. Juni 1982.

Geschichte[Bearbeiten]

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Im österreichischen Kernland Niederösterreich liegend teilte der Ort die wechselvolle Geschichte Österreichs.

Die Gemeinde entstand 1970 durch den Zusammenschluss der Gemeinden Gansbach, Gerolding, Kicking und Mauer.

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 2289 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 2025 Einwohner, 1981 1941 und im Jahr 1971 1911 Einwohner.

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderatswahlen
 %
70
60
50
40
30
20
10
0
66,95 %
(-0,43 %p)
17,13 %
(-6,85 %p)
10,94 %
(n. k.)
4,99 %
(-3,65 %p)
2005

2010


Der Gemeinderat hat 21 Sitze, Bürgermeister der Marktgemeinde ist Franz Penz, Amtsleiter Erich Galander.

Bei der Gemeinderatswahl 2005 erreichte die ÖVP 15, die SPÖ 5 und Die Grünen 1 Mandat. Bei der Gemeinderatswahl 2010 verlor die SPÖ zwei Sitze an die FPÖ, die in den Gemeinderat einzog.[2]

Öffentliche Einrichtungen[Bearbeiten]

Gemeindeamt und Außenstellen
  • Gansbach
  • Gerolding
  • Mauer
Feuerwehren
  • Freiwillige Feuerwehr Gansbach-Kicking
  • Freiwillige Feuerwehr Gerolding
  • Freiwillige Feuerwehr Häusling
  • Freiwillige Feuerwehr Mauer

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Siehe auch: Liste der denkmalgeschützten Objekte in Dunkelsteinerwald (Gemeinde)
Römerbrücke
Lindenholz-Schnitzaltar (um 1510) in der Pfarrkirche Mauer bei Melk

Bauwerke[Bearbeiten]

Natur[Bearbeiten]

Typisch für Dunkelsteinerwald sind die Wildrosen, die in zahlreichen Arten hier vorkommen. Die Blüten werden zur Produktion von Likör, Streuzucker, Sirup, Wildroseneis verwendet. Auch die Hagebutten werden zu verschiedenen Produkten, wie Marmelade, Likör oder Mus verarbeitet.[3] Um diese Kulturen zu erhalten und auch besser vermarkten zu können, wurde die Gemeinde mit acht Produzenten 2013 in die Riege der Genussregionen Österreichs als Region Dunkelsteiner Hagebutte aufgenommen.[4]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 62, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 167. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 1017. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 46,22 Prozent.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Dunkelsteinerwald (Municipality) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistik Austria, Registerzählung vom 31. Oktober 2011
  2. Endergebnis der Gemeinderatswahl 2010
  3. Arge Dunkelsteinerwald abgerufen am 8. März 2013.
  4. Dunkelsteiner Hagebutte. Eintrag im Register der Traditionellen Lebensmittel des österreichischen Lebensministeriums.
    Dunkelsteiner Hagebutte beim Verein Genuss Region Österreich.