Dzięcielec

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Dzięcielec
Dzięcielec führt kein Wappen
Dzięcielec (Polen)
Dzięcielec
Dzięcielec
Basisdaten
Staat: Polen
Woiwodschaft: Pommern
Landkreis: Wejherowo
Geographische Lage: 54° 29′ N, 17° 54′ O54.48333333333317.9Koordinaten: 54° 29′ 0″ N, 17° 54′ 0″ O
Einwohner: 303
Kfz-Kennzeichen: GWE

Dzięcielec (kaschuisch Dzięcielec, deutsch Zinzelitz, Kreis Lauenburg/Pommern) ist ein Dorf in der Landgemeinde Gmina Łęczyce der polnischen Woiwodschaft Pommern und gehört zum Powiat Wejherowski.

Geschichte[Bearbeiten]

Der ursprüngliche Ortsname Dzięcielić wurde mehrfach im Laufe der Geschichte verändert. Im Danziger Komtureibuch wird der Ort als Sinizelcz aufgeführt. Der Ort wird ferner in den Lehnsbriefen der Jahre 1575-1618 genannt, wobei das zugehörige Gut zwischen den Familien von Zitzelski (später von Diezelsky), von Kontersyn und von Lissow geteilt ist. 1658 wird es durch von Zitzelski und Johann von Tadden vertreten.

1905 erfolgte die Umbenennung der bis dahin gültigen Bezeichnung Dzincelitz in Zinzelitz, bis 1939 eine weitere Umbenennung in Spechtshagen erfolgte. Bis 1945 gehörte das Dorf zum Landkreis Lauenburg in Pommern im Regierungsbezirk Köslin der preußischen Provinz Pommern.

Nach 1945 wurde der Ort mit dem Namen Dzięcielec polnisch. Er gehört jetzt zur Gmina Łęczyce im Powiat Wejherowski in der Woiwodschaft Pommern (1975–1998 Woiwodschaft Danzig).

Persönlichkeiten: Söhne und Töchter des Ortes[Bearbeiten]

  • Wolfgang Marzahn (1911–1988), deutscher evangelischer Pastor und Autor, von 1981 bis 1987 Vorsitzender des Konvents evangelischer Gemeinden aus Pommern

Verweise[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Franz Schultz: Geschichte des Kreises Lauenburg in Pommern. 1912.
  • Heinrich Koops: Heimatbuch Lauenburg/Pom. 1967.