Eßbach

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Dieser Artikel behandelt den Ort Eßbach in Thüringen. Für den gleichnamigen Soziologen siehe Wolfgang Eßbach, für den gleichnamigen Pathologen siehe Hasso Eßbach.
Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Eßbach
Eßbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Eßbach hervorgehoben
50.5911.684166666667433Koordinaten: 50° 35′ N, 11° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Thüringen
Landkreis: Saale-Orla-Kreis
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ranis-Ziegenrück
Höhe: 433 m ü. NN
Fläche: 5,28 km²
Einwohner:

245 (31. Dez. 2010)[1]

Bevölkerungsdichte: 46 Einwohner je km²
Postleitzahl: 07924
Vorwahl: 036483
Kfz-Kennzeichen: SOK
Gemeindeschlüssel: 16 0 75 023
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Bahnhofstr. 2
07924 Ziegenrück
Bürgermeister: Ludwig Reinhold
Lage der Gemeinde Eßbach im Saale-Orla-Kreis
Bad Lobenstein Birkenhügel Blankenberg Blankenstein Bodelwitz Bucha Burgk Chursdorf Crispendorf Dittersdorf Dittersdorf Döbritz Dreba Dreitzsch Eßbach Gefell Geroda Keila Görkwitz Göschitz Gössitz Grobengereuth Harra Hirschberg (Saale) Gertewitz Kirschkau Knau Kospoda Krölpa Langenorla Lausnitz Lemnitz Linda bei Neustadt an der Orla Löhma Miesitz Mittelpöllnitz Moßbach Moxa Neundorf (bei Lobenstein) Neundorf (bei Schleiz) Neustadt an der Orla Neustadt an der Orla Nimritz Oberoppurg Oettersdorf Oppurg Paska Peuschen Plothen Pörmitz Pößneck Pottiga Quaschwitz Ranis Remptendorf Rosendorf Saalburg-Ebersdorf Schlegel Schleiz Schmieritz Schmorda Schöndorf Seisla Solkwitz Stanau Tanna Tegau Tömmelsdorf Triptis Volkmannsdorf Weira Wernburg Wilhelmsdorf (Saale) Wurzbach Ziegenrück ThüringenKarte
Über dieses Bild

Eßbach ist eine Gemeinde im thüringischen Saale-Orla-Kreis und gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Ranis-Ziegenrück.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Geographische Lage

Eßbach liegt im Zentrum des Saale-Orla-Kreises rund 9 km westlich der Kleinstadt Schleiz auf etwa 433 m ü. NN. Zirka 3 km südöstlich des Kernorts befindet sich die von der Wisenta, die beim südlichen Ortsteil Walsburg von Osten kommend in die Saale mündet, durchflossene Talsperre Wisenta mit dem Pumpspeicherwerk Wisenta. Ihr kleiner Stausee gehört zur Saalekaskade, dem größten zusammenhängenden Stauseegebiet Deutschlands. Zu dieser Kaskade zählt auch der 12 km westlich von Eßbach an der Saale gelegene Hohenwarte-Stausee, der zu den größten Stauseen Deutschlands gehört und von der Hohenwartetalsperre aufgestaut wird. Über Großteile der Gemeindefläche erstreckt sich das Landschaftsschutzgebiet Obere Saale.

[Bearbeiten] Gemeindegliederung

Die Gemeinde besteht aus Eßbach und dem südlich gelegenen Ortsteil Walsburg.

[Bearbeiten] Geschichte

Das Angerdorf Eßbach wurde 1378, damals als Espech erstmals urkundlich erwähnt. Es zählte damals zum Zubehör des Schlosses Ziegenrück.

Geringfügige Mauerreste auf dem Bergsporn über dem rechten Ufer der Saale bei Eßbach weisen auf die ehemalige Befestigungsanlage "Walsburg" hin. Sie diente seinerzeit zum Schutz und zur Hilfe beim Saaleübergang dem Verkehr zwischen der Orlasenke mit Arnshaugh und Neustadt/Orla und Lobenstein. Die Burg bauten wohl die Lobdeburger, denn 1323 gelangte sie in Besitz der Schwarzburger und im 15. Jahrhundert wurde sie aufgegeben.[2]

Seit 1967 ist Walsburg, welches historisch als Hammermühle in der Nähe einer ehemaligen Raubritterburg bekannt ist, ein Ortsteil der Gemeinde.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (ab 1994: Stand jeweils 31. Dezember):

  • 1933: 254[3]
  • 1939: 250[3]
  • 1994: 319
  • 1995: 310
  • 1996: 297
  • 1997: 295
  • 1998: 294
  • 1999: 289
  • 2000: 291
  • 2001: 275
  • 2002: 274
  • 2003: 265
  • 2004: 259
  • 2005: 253
  • 2006: 258
  • 2007: 257
  • 2008: 257
  • 2009: 260
  • 2010: 245
Datenquelle ab 1994: Thüringer Landesamt für Statistik

[Bearbeiten] Wappen

Beschreibung: „In Silber mit linker blauer Flanke (darin ein goldener Wellenpfahl) über einem grünen Schildfuß auf einer grünen Kugel stehend eine Frau im blauen Kleid mit goldenem Gürtel, mit der rechten Hand ein grünes Segel über den Kopf schwingend, das sie mit der linken Hand ergreift.“

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. Thüringer Landesamt für Statistik – Bevölkerung nach Gemeinden, erfüllenden Gemeinden und Verwaltungsgemeinschaften (Hilfe dazu)
  2. M. Köhler Thüringer Burgen und befestigte vor- und frühgeschichtliche Wohnplätze, S. 265, Jenzig-Verlag 2001, ISBN 3-910141-43-9
  3. a b http://www.verwaltungsgeschichte.de/ziegenrueck.html

[Bearbeiten] Weblinks

 Commons: Eßbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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