E-6

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Dieser Artikel beschreibt den Prozess in der chemischen Fotografie. Für andere Bedeutungen von E-6, siehe Begriffsklärung E6.

E-6 (gelegentlich auch: E6) ist ein standardisierter Prozess in der chemischen Fotografie zur Entwicklung von Umkehrfilmen. Die Bezeichnung stammt von dem Erfinder dieses Verfahrens, Kodak; andere Unternehmen wie Agfa, Tetenal oder Fujifilm bieten funktional gleichwertige Dia-Entwicklungsprozesse unter anderen Bezeichnungen an.

Alle aktuellen Umkehrfilme werden heute im E-6-Verfahren entwickelt; die einzige Ausnahme bildete bis vor kurzem der Kodachrome-Film, der nach dem K-14-Prozess verarbeitet wurde. K-14 ist wesentlich aufwendiger und Kodachrome-Filme werden seit 2009 nicht mehr hergestellt, seit 2011 wird der K-14-Prozess nicht mehr durchgeführt.

Inhaltsverzeichnis

Verarbeitung [Bearbeiten]

Für den E-6-Prozess werden in der ursprünglichen Form sieben Bäder benötigt; er dauert 32 Minuten; eine kürzere und neuere Variante kommt mit drei Bädern aus und dauert 26 Minuten. Die Verarbeitungstemperatur liegt in beiden Fällen bei 38 Grad Celsius.

Original-Prozess [Bearbeiten]

  1. Erstentwicklung
  2. Umkehrbad
  3. Farbentwicklung
  4. Konditionierbad
  5. Bleichbad
  6. Fixierbad
  7. Stabilisierbad

Verkürzter Prozess [Bearbeiten]

  1. Erstentwicklung
  2. Umkehr- und Farbentwicklung
  3. Bleichfixierbad
  4. Stabilisierbad

Durch das Verändern der Prozessbedingungen lassen sich gezielt farbverfälschende Effekte in Dias einführen.

Siehe auch [Bearbeiten]