EFD Induction

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EFD Induction GmbH
Logo EFD induction.svg
Rechtsform GmbH
Gründung 1950
Sitz Freiburg im Breisgau
Leitung Bjørn Eldar Petersen
(CEO)

Henk de Lange
(1.Geschäftsführer)
Inggard Torvik
(2.Geschäftsführer)
(Business Director EFDH)

Mitarbeiter 152 (31. Dezember 2010)
Umsatz > 28 Mio. EUR
Branche Automobil- und Elektroindustrie, Maschinenbau
Produkte Induktions- und Laser-HärteanlagenVorlage:Infobox Unternehmen/Wartung/Produkte
Website www.efd-induction.com
Die Werksgebäude der EFD

EFD Induction GmbH ist ein weltweit operierender Härteanlagen-Entwickler und -Hersteller mit operativer Zentrale in Freiburg im Breisgau (Deutschland). Sie ist Europas größter Hersteller von Induktions-Härteanlagen.

Schwester-Unternehmen für die Herstellung von Induktiv-Härteanlagen sind in Grenoble (Frankreich), Bangalore (Indien), Shanghai (China), Madison Heights (USA) und Bukarest (Rumänien).

Das Unternehmen ist Zulieferer vor allem für die Automobil- und Elektroindustrie, sowie auch Maschinenbau, Stahl-, Textil- und Druckindustrie.

EFD ist die Abkürzung von Elva Fritz Düsseldorf.

Die EFD-Gruppe mit dem Namen EFD a.s hat den Hauptsitz in Skien (Norwegen) und beschäftigt weltweit rund 880 Mitarbeiter (Stand Ende 2008). Sie entwickelt und liefert Anlagen für das Härten, Löten, Rohrschweißen, Richten, sowie für die Plasmatechnologie und viele andere industrielle Anwendungen.

Geschichte[Bearbeiten]

Das Unternehmen Fritz Düsseldorf GmbH mit dem Unternehmenslogo FDF wurde 1950 von dem Ingenieur Fritz Düsseldorf in Freiburg gegründet.

Der erste Umsatz wurde mit einzelnen Härteaufträgen für die benachbarte Industrie in der Schwarzwaldregion erzielt, wobei bereits im Gründungsjahr die erste Universal-Induktionshärtemaschine hergestellt und verkauft werden konnte. In den 70er Jahren übernahm die zweite Generation der Familie, unter Manfred Düsseldorf, ebenfalls Maschinenbau-Ingenieur, die Leitung und entwickelte FDF weiter zum führenden Hersteller von Anlagen zur induktiven Oberflächenhärtung in Europa.

1996 fusionierte FDF mit dem norwegischen Unternehmen ELVA Induksjon a.s, das in den 80er Jahren durch transistorisierte und mobile Induktionserwärmungs-Systeme zum Richten geschweißter Stahlbleche für die Schiffbauindustrie und zum Löten für die Elektroindustrie bekannt geworden war. Heute ist die norwegische EFD Induction a.s. unter dem Dach der EFD-Gruppe, für die Entwicklung und Produktion von Halbleiter-Umrichter bis 2000 kW / 400 kHz zuständig.

Ab 1996 firmierte der Maschinenbau für Induktions-Härteanlagen unter dem Namen Elva-Fritz Düsseldorf GmbH.

1997 wurde die bis dahin integrierte Lohnhärterei in ein eigenständiges Unternehmen mit dem Namen Lohnhärterei Fritz Düsseldorf GmbH überführt und hatte ab 2007 den Namen EFD Härterei F. Düsseldorf GmbH. Der Standort dieser Härterei ist seit 1998 in Freiburg-Hochdorf. Ende 2011 wurde die Lohnhärterei verkauft und zum 1. Januar 2012 in VTN Fritz Düsseldorf GmbH umbenannt.

Seit 1999 werden auch Härteanlagen gebaut, die mit Laser oder mit Induktion und Laser zusammen arbeiten. Die beigestellten Industrielaser sind Kohlendioxidlaser (CO2-Laser) oder Diodenlaser.

Seit Februar 2005 firmiert das Maschinenbau-Unternehmen unter dem Namen EFD Induction GmbH.

Besonderheiten[Bearbeiten]

Das Unternehmen hat die Induktive Erwärmung und das Laserhärten weltweit in vielen technischen Anwendungen weiterentwickelt, wie z.B auch das Härten unter Schutzgas. Durch die Technik der induktiven und konduktiven Oberflächenhärtung, das ein partielles Erwärmen des Werkstücks ermöglicht, wurde das konventionelle Härten in der Industrie weitgehend reduziert. Das Induktionskochfeld ist auch im Haushalt inzwischen nicht mehr wegzudenken. Aus ökologischer Sicht bedeutet dies eine Verringerung der Verbrennung fossiler Energieträger und damit Entlastung der Umwelt.

48.0047547.82793Koordinaten: 48° 0′ 17″ N, 7° 49′ 41″ O