EHC Linz

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von EHC Black Wings Linz)
Wechseln zu: Navigation, Suche
EHC LIWEST Black Wings Linz
EHC LIWEST Black Wings Linz
Erfolge

Österreichischer Meister 2003, 2012

Vereinsinfos
Geschichte EHC Black Wings Linz (1992−2005)
EHC Liwest Black Wings Linz (seit 2005)
Spitzname Black Wings
Stammverein EHC LIWEST Black Wings Linz
Vereinsfarben schwarz, petrol, orange
Liga Erste Bank Eishockey Liga
Spielstätte KeineSorgen EisArena
Kapazität ca. 3.650 Plätze
Cheftrainer Rob Daum
Kapitän Philipp Lukas
Saison 2013/14 6. Platz, Playoff-Viertelfinale

Der EHC Liwest Black Wings Linz ist eine österreichische Eishockeymannschaft aus Linz (Oberösterreich) und spielt in der Erste Bank Eishockey Liga. Die Heimspiele der Mannschaft werden in der KeineSorgen EisArena Linz (ca. 3.650 Plätze) ausgetragen. In den Saisonen 2003 und 2012 eroberten die Black Wings den österreichischen Eishockeymeistertitel.

Geschichte[Bearbeiten]

EHC Black Wings Linz[Bearbeiten]

Der EHC Black Wings Linz wurde im Jahr 1992 gegründet, nachdem der UEC Linz bzw. UEC Oberösterreich (in Fusion mit einem Verein aus Steyr) sich finanziell nicht am Leben halten konnten. Nach einigen Jahren in der Regional- und Oberliga spielten die Black Wings ab der Saison 1997/98 in der 2. Division (jetzt Nationalliga). Die erste Bundesliga-Saison des neuen Vereins war 2000/01, man erreichte den 3. Platz des Grunddurchganges und scheiterte im Play-Off am EC VSV.

Nach einem Vizemeistertitel in der folgenden Saison (Niederlage im Finale gegen den EC VSV) errangen die Linzer in der Saison 2002/03 den Bundesliga-Meistertitel. In der folgenden Saison erreichten die Linzer auch das Europacup-Halbfinale.

Im April 2005 mussten die Black Wings erneut Konkurs anmelden, da die Vereinsführung nach dem Meistertitel im Jahr 2003 zu viel Geld für neue Spieler investierte, der sportliche Erfolg aber ausblieb. Der Verein wurde unter dem Namen EHC LIWEST Black Wings Linz neu gegründet. Dies machte der Linzer Kabelnetzbetreiber Liwest möglich, indem er Hauptsponsor des Vereins wurde.

EHC Liwest Black Wings Linz[Bearbeiten]

Die Spieler der Black Wings Linz versammeln sich vor dem Auswärtsspiel gegen den EC VSV um Tormann Pavel Nestak (Saison 2005/06).

In dieser Form existiert der Verein seit der Saison 2005/06, nachdem der seit 1992 bestehende EHC Black Wings Linz in Konkurs gehen musste.

In der Saison 2006/07 stand der EHC LIWEST Black Wings Linz erstmals unter neuer Vereinsführung wieder in den Play-offs. Im Grunddurchgang konnte trotz anfänglicher Schwierigkeiten der dritte Platz behauptet werden. Linz verlor jedoch im Halbfinale "Best of Five" gegen den EC VSV mit 0:3 und konnte somit die Chance auf das Finale oder einen erneuten Meistertitel nicht wahren.

Die Linzer Gregor Baumgartner, Phillip Lukas und Raimund Divis nahmen mit dem österreichischen Nationalteam, das auch von Jim Boni trainiert wurde, an der Weltmeisterschaft 2007 teil. Alle drei steuerten Scorerpunkte bei und schossen ein Viertel aller erzielten Tore bei einer positiven bzw. nicht negativen Plus-Minus-Bilanz.[1]

In der Saison 2007/08 sicherten sich die Black Wings bereits eine Runde vor Ende der regulären Saison überraschend Rang 1 und gingen mit 4 Bonuspunkten in die Platzierungsrunde. Mit dieser Leistung konnten sich die Oberösterreicher schon vor dem Jahreswechsel 2007/08 ihre Teilnahme an den Play Offs sichern und zählten zum erweiterten Favoritenkreis auf den Meistertitel. Die Platzierungsrunde beendeten die Black Wings auf Platz 3 hinter den Vienna Capitals und dem EC KAC. Im darauffolgenden Play-Off schied man im Halbfinale "best of 7" gegen Olympia Laibach mit 4:2 aus.

In der Saison 2008/09 wurde bei den Linzern ein Farmteam auf die Beine gestellt, dass ihre Spiele in der Oberliga austrug. Im letzten Spiel des Grunddurchganges der ersten Mannschaft fiel die Entscheidung im direkten Duell, ob der EC VSV oder die Linzer Platz vier belegen würden. Das Spiel gewann Villach in Linz mit 2:5. Im Viertelfinale setzen sich die Black Wings in der „Best of Seven“-Serie mit 4:2 durch. Die Halbfinale-Serie gewann der EC KAC klar mit 4:0 gegen den EHC Linz. Damit endete nicht nur die Saison 2008/09 für die Black Wings, sondern auch die Ära von Cheftrainer Jim Boni, der bereits während der laufenden Saison einen Vertrag als Sportdirektor beim ERC Ingolstadt unterschrieben hatte. Sein Nachfolger ist Kim Collins.

In der Saison 2009/10 beendeten die EHC Liwest Black Wings den Grunddurchgang auf Rang 4 und spielten im Viertelfinale gegen Villach, wobei sie dieses mit 4:1 Siegen für sich entschieden. Im Halbfinale gegen die Vienna Capitals gelang es ihnen als erster Mannschaft im Österreichischen Profieishockey einen 0:3-Rückstand noch in einen Sieg der Playoffserie "Best of seven" umzuwandeln. Letztlich konnten sie sich noch mit 4:3 durchsetzen und spielten danach im Finale gegen die Mannschaft des EC Red Bulls Salzburg um die Meisterschaft 2009/2010. In diesem unterlagen sie jedoch trotz einer 2:0-Führung in Spielen den immer stärker werdenden Salzburgern und wurden somit Vizemeister.

In der Saison 2010/11 konnten die Black Wings die Erwartungshaltung der Fans aus der letzten Saison nicht halten. Nach einem schwachen Beginn im Herbst und zwischenzeitlichem Tabellenende konnten sich die Linzer erst im Frühjahr in die Tabellenmitte zurückkämpfen. Nach einigen guten Serien kämpfte man sogar um Platz 4 des Grunddurchgangs, was das Heimrecht gegen den EC VSV im Viertelfinale bedeutet hätte. Als schlussendlich Fünfter musste man auf dieses verzichten und verlor in der ersten Playoff-Runde gegen Villach klar mit 1:4. Das Saisonende bedeutete zugleich die daraus gezogene personelle Konsequenz, Trainer Kim Collins zu entlassen. Für die nächste Saison wurde als Cheftrainer Rob Daum verpflichtet.

Trainer Rob Daum und Team mit dem Meisterpokal nach dem Titelgewinn 2012

Schon vor der Saison 2011/12 gestaltete Rob Daum die Mannschaft massiv um, was sich bei nicht weniger als 12 Neuverpflichtungen bemerkbar machte. Ziel des neuen Cheftrainers war es eine gute Mischung aus jungen Nachwuchsspielern und erfahrenen Stützen zu finden. Dass dieses System Früchte trug, zeigte sich schon von Beginn der Saison an. Die ersten acht Runden lag man hinter dem EC KAC durchgehend auf Platz 2 der Tabelle, bevor man ab der neunten Runde die Tabellenführung übernahm und bis zum Ende der Saison nicht mehr hergab. In den Play-Offs hatten die Stahlstädter lediglich in der ersten Runde Probleme mit den Vienna Capitals, die sich im letzten Spiel der Zwischenrunde gerade noch als Achter für die Endrunde qualifizierten. Gegen die kämpfenden Hauptstädter gelang durch ein 4:3 der Aufstieg ins Semifinale. Die folgenden 4:1 Siege gegen die Laibacher (Halbfinale) und den EC KAC (Finale) fielen deutlich klarer aus. Nach 2003 holten sich somit die Black Wings ihren zweiten Meistertitel.

Am 14.Mai 2014 wurde bekannt gegeben, dass der Verein in Zukunft mit den HC Steelers Kapfenberg kooperieren wird. Dabei sollten beide Vereine profitieren indem die Kapfenberger Spieler ausleihen können und Linzer Spieler mehr Spielpraxis bekommen. Die Kapfenberger dürfen pro Ligaspiel in der Inter-National-League 3 Spieler aus Linz aufstellen.

Vereinsstatistiken[Bearbeiten]

Saison Liga GP W L OTL Win% GF GA +/- Pts Pts/PT Anmerkung
2000/01 RS EBEL 36 25 8 3 73,61 144 94 +50 40 53 Halbfinal-Out
PO 9 4 5 0 44,44 26 32 -6
2001/02 RS EBEL 32 26 5 1 82,81 147 62 +85 39 53 Vizemeister
PO 13 9 2 2 76,92 50 36 14
2002/03 RS EBEL 42 29 9 4 73,81 173 103 +70 51 62 Meister
PO 10 9 0 1 95,00 39 19 +20
2003/04 RS EBEL 48 27 18 3 59,38 147 119 +28 43 57 Halbfinal-Out
PO 3 0 3 0 0,00 8 12 -4
2004/05 RS EBEL 48 20 23 5 46,88 119 157 -38 32 45 Rang 5, keine Playoff-Teilnahme
2005/06 RS EBEL 48 24 19 5 55,21 141 156 -15 38 53 Rang 6, keine Playoff-Teilnahme
2006/07 RS EBEL 56 31 22 3 58,04 196 167 +29 51 65 Halbfinal-Out
PO 3 0 3 0 0,00 9 15 -6
2007/08 RS EBEL 36 22 9 5 68,06 111 91 +20 49 Halbfinal-Out
(österreichischer Vizemeister)
PR 10 5 5 0 50,00 36 35 +1 14
PO 11 5 6 0 45,45 30 30 0
2008/09 RS EBEL 54 30 21 3 58,33 166 144 +22 63 Halbfinal-Out
PO 10 4 6 0 40,00 18 27 -9
2009/10 RS EBEL 54 30 15 9 63,89 176 150 +26 69 Vizemeister
PO 18 10 6 2 61,11 67 62 +5
2010/11 RS EBEL 54 26 21 7 54,63 156 166 -10 59 Viertelfinal-Out
PO 5 1 4 0 20,00 7 16 -9
2011/12 RS EBEL 40 29 7 4 82,50 147 104 +43 66 Meister
PR 10 6 4 0 60,00 32 29 +3 16
PO 17 12 4 1 73,53 63 39 +24
EBEL Hauptrunde 548 312 184 52 52,56 1823 1513 +310 600
EBEL Platzierungsrunde 20 11 8 1 57,50 68 64 +4 30
EBEL Playoffs 99 54 39 6 56,49 317 288 +29

Legende:
RS = Hauptrunde, PO = Playoffs, PR = Platzierungsrunde, GP = absolvierte Spiele, W = gewonnene Spiele, L = in regulärer Spielzeit verlorene Spiele, OTL = in Overtime oder Penaltyschießen verlorene Spiele, Win% = Prozentsatz der absolut erzielten an den insgesamt möglichen Punkten, GF = geschossene Tore, GA = erhaltene Tore, +/- = Torverhältnis, Pts = Punkte, Pts/PT = Punkte ohne Punkteteilung

Mannschaft[Bearbeiten]

Kader der Saison 2013/14[Bearbeiten]

Torhüter
Nr. Nation Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
29 KanadaKanada Michael Ouzas 30. August 1985 Hamilton, Ontario, Kanada 2013 KHL Medveščak Zagreb
33 OsterreichÖsterreich Lorenz Hirn 20. April 1990 Feldkirch, Österreich 2008 VEU Feldkirch
Verteidiger
Nr. Nation Name Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
4 OsterreichÖsterreich Daniel Mitterdorfer 25. Juli 1989 Rum, Österreich 2011 EC Red Bull Salzburg
5 KanadaKanada Franklin MacDonald 8. April 1985 Sydney, Nova Scotia, Kanada 2009 Rochester Americans
6 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Andrew Hedlund 16. Mai 1978 Osseo, Minnesota, USA 2012 DEG Metro Stars
8 OsterreichÖsterreich Michael Mayr 20. August 1984 Linz, Österreich 2001 Jugend
10 KanadaKanada Marc-André Dorion 30. März 1987 Saint-Hubert, Québec, Kanada 2012 McGill University
41 KanadaKanada Curtis Murphy 3. Dezember 1975 Kerrobert, Saskatchewan, Kanada 2011 SCL Tigers
50 OsterreichÖsterreich Mathias Müller 5. November 1992 Füssen, Deutschland 2013 ESV Kaufbeuren
55 OsterreichÖsterreich Robert Lukas 29. August 1978 Wien, Österreich 2008 HK Ardo Nitra
93 OsterreichÖsterreich Bernhard Fechtig 6. Jänner 1993 Dornbirn, Österreich 2012 EC Dornbirn
Stürmer
Nr. Nation Name Pos. Geburtsdatum Geburtsort Im Team seit Letztes Team
7 Flag of Canada and Austria.svg Brian Lebler RW 16. Juli 1988 Penticton, British Columbia, Kanada 2011 Elmira Jackals
9 KanadaKanada Jason Ulmer 20. Dezember 1978 Wilcox, Saskatchewan, Kanada 2012 EHC München
15 OsterreichÖsterreich Matthias Iberer 29. April 1985 Graz, Österreich 2013 EC Graz 99ers
17 OsterreichÖsterreich Kevin Macierzynski RW 21. Juni 1992 Feldkirch, Österreich 2012 VEU Feldkirch
19 KanadaKanada Andrew Jacob Kozek 26. Mai 1986 Revelstoke, British Columbia, Kanada 2013 EC Dornbirn
20 KanadaKanada Brad Moran 20. März 1979 Abbotsford, British Columbia, Kanada 2013 SaiPa
21 OsterreichÖsterreich Philipp Lukas RW 4. Dezember 1979 Wien, Österreich 2000 HC Slavia Prag
26 KanadaKanada Rob Hisey C 24. September 1984 Oakville, Ontario, Kanada 2011 Bridgeport Sound Tigers
44 OsterreichÖsterreich Fabian Scholz 8. Jänner 1990 Zell am See, Österreich 2010 EC KAC
61 OsterreichÖsterreich Patrick Spannring LW 6. November 1990 Hohenems, Österreich 2011 EC Dornbirn
71 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Patrick Leahy RW 9. Juni 1979 Duxbury, Massachusetts, USA 2007 Nashville Predators
74 OsterreichÖsterreich Daniel Oberkofler C 16. Juli 1988 Graz, Österreich 2006 EC Graz 99ers
79 OsterreichÖsterreich Gregor Baumgartner RW 13. Juli 1979 Kapfenberg, Österreich 2006 Vienna Capitals
Trainer
Funktion Nation Name Im Team seit Letztes Team
Cheftrainer KanadaKanada Rob Daum 2011 Springfield Falcons
Co-Trainer Flag of Canada and Austria.svg Mark Szücs 2010 aktiver Spieler

Meisterteams[Bearbeiten]

Meistermannschaft der EBEL-Saison 2002/03
Tor Pavel Nestak, Michael Mayer
Verteidigung Robert Lukas, Jan Krulis, Sven Klimbacher, Petr Kuchyna, Thomas Pfeffer, Mario Berger, Reid Simonton, Michael Shea, Michael Mayr, Philipp Wieltsch, Jiri Hala, Serge Poudrier
Sturm Mark Szücs, Rick Nasheim, Christian Perthaler, Philipp Lukas, Ralph Intranuovo, Ray Podloski, Andreas Judex, Markus Peintner, Thomas Eichberger, Martin Pewal, Patrick Steinmayr, Alexander Holzleitner, Georg Obermayr
Trainer Dr. Stanislav Barda
Meistermannschaft der EBEL-Saison 2011/12
Tor Alex Westlund, Lorenz Hirn
Verteidigung Daniel Mitterdorfer, Franklin MacDonald, Michael Mayr, Adrian Veideman, Jan-Axel Alavaara, Curtis Murphy, Fabian Scholz, Robert Lukas
Sturm Brian Lebler, Danny Irmen, Justin Keller, Michael Lebler, Philipp Lukas, Rob Hisey, Mike Ouellette, Patrick Spannring, Pat Leahy, Daniel Oberkofler, Gregor Baumgartner, Martin Mairitsch, Marcel Wolf, Martin Grabher-Meier
Trainer Rob Daum

Spieler[Bearbeiten]

Vereinsinterne Rekorde[Bearbeiten]

Statistiken seit dem Bundesligaaufstieg in der Saison 2000/01. Inkludiert sind sämtliche Vorrunden/Playoffspiele (Stand April 2012).

Saison[Bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore Saison
1. Brad Purdie 34 2009/10
2. Rick Nasheim 33 2001/02
3. Mark Szücs 32 2002/03
3. Markus Matthiasson 32 2008/09
3. Danny Irmen 32 2011/12
Assists
Platz Spieler Assists Saison
1. Pat Leahy 50 2009/10
2. Brad Purdie 49 2008/09
2. Rob Shearer 49 2009/10
4. Rob Shearer 47 2006/07
4. Mike Ouellette 47 2011/12
Topscorer
Platz Spieler Punkte Saison
1. Pat Leahy 81 2009/10
2. Brad Purdie 78 2009/10
3. Rob Shearer 77 2006/07
4. Rob Shearer 75 2009/10
5. Brad Purdie 73 2008/09
Strafminuten
Platz Spieler Strafminuten Saison
1. Reid Simonton 151 2003/04
1. Robert Lukas 151 2009/10
3. Ben Storey 147 2006/07
4. Viktors Ignatjevs 136 2006/07
5. Michael Lampert 123 2002/03

Gesamt[Bearbeiten]

Tore
Platz Spieler Tore
1. Mark Szücs 146
2. Philipp Lukas 141
3. Gregor Baumgartner 129
4. Rob Shearer 123
5. Christian Perthaler 96
Assists
Platz Spieler Assists
1. Philipp Lukas 249
2. Rob Shearer 216
3. Mark Szücs 199
4. Robert Lukas 161
5. Brad Purdie 160
Topscorer
Platz Spieler Punkte
1. Philipp Lukas 390
2. Mark Szücs 345
3. Rob Shearer 339
4. Pat Leahy 264
5. Brad Purdie 254
Spiele
Platz Spieler Spiele
1. Philipp Lukas 598
2. Michael Mayr 463
3. Mark Szücs 420
4. Robert Lukas 416
5. Gregor Baumgartner 361

Bedeutende ehemalige Spieler[Bearbeiten]

(Teamzugehörigkeit und Position in Klammern)

Der Torhüter gehörte mit fünf absolvierten Spielzeiten bei den Linzern zu den Fixstartern im Team und feierte als größten Erfolg den Meistertitel der Saison 2002/03 mit der Mannschaft.
Der ehemalige lettische Nationalteam-Spieler blieb für vier Jahre in Linz und zählte zu Beginn seines Engagements zu den besten Verteidigern der Liga.
Der gebürtige Innsbrucker absolvierte sieben Saisonen in Linz und beendete in der Stahlstadt auch seine aktive Karriere. Als nunmehriger Black-Wings-Manager blieb er dem Team jedoch treu.
Tricky Ricky wechselte nach seinem Linz-Engagement für ein letztes Jahr zum EC Supergau Feldkirch, bevor er 2004 als Co-Trainer zurück zu den Black Wings kam. Nasheim wurde in dieser Position ab der Saison 2010/11 von Mark Szücs abgelöst.
Mit zehn absolvierten Saisonen ist der Kanada-Österreicher, der das erste Bundesligator für den Verein schoss, Rekordhalter bei den Black Wings. Diesen blieb er nach seiner aktiven Karriere als Co-Trainer erhalten.

Teilnahmen von Spielern am All-Star-Game[Bearbeiten]

Saison Spieler
2005/06 Pavel Nešťák, Rob Shearer, Dave Chyzowski; Kurt Harand (Trainer)1
2006/07 Patrick Machreich, Ryan Gaucher, Benjamin Storey, Philipp Lukas, Gregor Baumgartner
2007/08 Jürgen Penker, Philipp Lukas, Raimund Divis, Gregor Baumgartner, Mark Szücs, Martin Hohenberger
2008/09 Alex Westlund, Robert Lukas, Raymond DiLauro, Philipp Lukas, Gregor Baumgartner, Markus Matthiasson
2009/10 Alex Westlund

Trainergeschichte[Bearbeiten]

Zeit Nation Trainer Anmerkungen
1992–2001 OsterreichÖsterreich Helmut Keckeis
2001–2003 TschechienTschechien Stanislav Barda Meister 2003
2003 FinnlandFinnland Veli-Pekka Ketola Entlassung im Dezember
2003–2004 TschechienTschechien Stanislav Barda Einvernehmliche Vertragsauflösung im Dezember
2004–2006 OsterreichÖsterreich Kurt Harand Entlassung im Februar
2006 KanadaKanada Mike Zettel Februar bis Saisonende
2006 KanadaKanada ItalienItalien Bill Stewart Ausstieg aus laufendem Vertrag im November
2006-2007 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Chris Valentine Dezember bis Saisonende
2007–2009 KanadaKanada ItalienItalien Jim Boni 2 x Halbfinal-Out
2009–2011 KanadaKanada Kim Collins Vizemeister in seiner ersten Saison
Seit 2011 KanadaKanada Rob Daum Meister 2012

Spielstätte[Bearbeiten]

Die Heimstätte des EHC Linz ist die ca. 3.750 Zuschauer fassende KeineSorgen EisArena. Im Folgenden der Zuschauerschnitt pro Heimspiel seit der Saison 2003/04:[2]

  • Saison 2003/04: 3.712 Zuschauer
  • Saison 2004/05: 3.068 Zuschauer
  • Saison 2005/06: 3.125 Zuschauer
  • Saison 2006/07: 2.707 Zuschauer
  • Saison 2007/08: 2.615 Zuschauer
  • Saison 2008/09: 2.584 Zuschauer
  • Saison 2009/10: 2.676 Zuschauer
  • Saison 2010/11: 2.922 Zuschauer
  • Saison 2011/12: 3.551 Zuschauer

Sonstiges[Bearbeiten]

Fankultur[Bearbeiten]

Der EHC Linz hat drei eingetragene Fanclubs: Overtime, Powerplay Enns und bully:absolut. Diese drei Fanclubs haben sich außerdem im Jahr 2007 unter einem Dachverband zu den Wings United zusammengeschlossen, um bei größeren Projekten wie Auswärtsfahrten oder Sommerfesten effektiver zusammenarbeiten zu können.

Trivia[Bearbeiten]

  • Ab der Saison 2003/04 spielte Thomas Eichberger aufgrund eines Werbevertrags mit dem österreichischen Sender Radio Oberösterreich mit der Rückennummer 95,2. Die Frequenz für diesen Sender beträgt in Linz 95,2 MHz.
  • Im August 2009 wurden die Black Wings als erstes österreichisches Team von den London Knights zu einem Turnier nach Nordamerika eingeladen. Im kanadischen Ontario bestritt man gemeinsam mit dem EHC München und dem EV Zug den Euro-Can-Cup und erreichte den dritten Rang.
  • Da die Black Wings in der Spielzeit 2009/10 ihre zehnte Saison in der Bundesliga bestreiten, spielen sie ihre Jubiläumssaison in Dressen mit den Stammfarben des Vereins schwarz und orange[3].
  • Die Black Wings sind die erste Mannschaft in der Geschichte des österreichischen Eishockeys, die es geschafft hat, in den Play-Offs einen 0:3-Rückstand in der Best-of-Seven-Serie in ein 4:3 zu verwandeln. Dieses Kunststück gelang in der Saison 2009/10 gegen die Vienna Capitals im Halbfinale.

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Spielerstatistik-AUT WM 2007 (PDF; 63 kB)
  2. Zuschauerstatistik auf der ÖEHV-Homepage
  3. Homepage der Black Wings

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: EHC Linz – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien