Earl Hindman

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche

Earl John Hindman (* 20. Oktober 1942 in Bisbee, Arizona; † 29. Dezember 2003 in Stamford, Connecticut) war ein US-amerikanischer Schauspieler.

Hindman spielte viele Jahre lang den Detektiv Bob Reid in der Serie Ryan’s Hope. Außerdem war er im Jahre 1974 als Mr. Brown in dem Film Stoppt die Todesfahrt der U-Bahn 123 zu sehen. 1983 wirkte Hindman an der Seite von Johnny Cash in dem Spielfilm Mord im falschen Bezirk mit.

Einem breiten Publikum wurde Hindman durch seine Darstellung des Wilson Wilson Jr. in der US-Sitcom Hör mal, wer da hämmert bekannt. In der Serie spielte Hindman die Rolle des Nachbarn der Familie Taylor, der zu jeder Situation des Alltagslebens eine entsprechende Lebensweisheit parat hat. Das Ungewöhnliche an dieser Figur war, dass das Gesicht nie vollständig zu sehen war, sondern ein Teil des Gesichts immer durch irgendetwas – oft durch einen Zaun – verdeckt wurde. Diese dramaturgische Idee beruhte auf einem Kindheitserlebnis von Tim Allen, dem Erfinder und Hauptdarsteller der Serie: Als Kind konnte auch er das Gesicht des Nachbarn nie vollständig sehen, da er noch zu klein war, um über den Zaun blicken zu können. Erst in der letzten Folge von Hör mal, wer da hämmert war Wilsons Gesicht gänzlich zu sehen, als er sich mit allen anderen Schauspielern beim Finale vor dem Publikum verbeugte.

Hindman war mit Molly McGreevy verheiratet und hatte zwei Kinder. Er starb an Lungenkrebs.

Filmografie[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]