Earl Johnson (Leichtathlet)

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Richard Earle „Earl“ Johnson (* 10. März 1891 in Woodstock, Virginia; † November 1965) war ein US-amerikanischer Leichtathlet, der bei den Olympischen Sommerspielen 1924 in Paris im Querfeldeinlauf teilnahm.

Der Querfeldeinlauf von Paris 1924 ging als die „Hitzeschlacht von Colombes“ in die Geschichte ein. Auf der kaum schattigen Strecke an der Seine herrschten Temperaturen jenseits der 40 °C. Johnson kam nach gut 35 Minuten als Dritter hinter den Finnen Paavo Nurmi und Ville Ritola ins Ziel und profitierte dabei vom Ausscheiden anderer Läufer, wie zum Beispiel des Schweden Edvin Wide. Neben der Bronzemedaille im Einzel gewann er in der Mannschaftswertung zusammen mit seinen Teamkollegen Arthur Studenroth und August Fager Silber in der Mannschaftswertung.

Johnson hatte bereits an den Spielen 1920 im 10.000-Meter-Lauf teilgenommen, war aber ausgeschieden. Auch 1924 nahm er beim 10.000-Meter-Lauf teil und wurde diesmal Achter. Bei den amerikanischen Meisterschaften der AAU gewann Johnson 1921 den Titel im Querfeldeinlauf und gewann zudem dreimal in Folge den Meistertitel im Fünfmeilenlauf und 1924 auch den Titel über zehn Meilen.

Johnson wog 59 kg bei einer Größe von 1,70 m.

Persönliche Bestleistungen[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]