Earl Lloyd

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Basketballspieler
Earl Lloyd
Earl Lloyd (rechts)
Spielerinformationen
Voller Name Earl Francis Lloyd
Spitzname The Big Cat
Geburtstag 3. April 1928
Geburtsort Alexandria, Virginia, Vereinigte Staaten
Größe 196 cm
Gewicht 102 kg
Position Small Forward
College West Virginia State
NBA Draft 1950, 107. Pick, Washington Capitols
Trikotnummer 8, 11, 17
Vereine als Aktiver
1950–1951 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Washington Capitols
1952–1958 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Syracuse Nationals
1958–1960 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Detroit Pistons
Vereine als Trainer
1971–1972 Vereinigte StaatenVereinigte Staaten Detroit Pistons
1Stand: 4. August 2013

Earl Francis Lloyd (* 3. April 1928 in Alexandria, Virginia) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler. Am 31. Oktober 1950 wurde er der erste Afroamerikaner, der in einem Spiel der Profiliga NBA zum Einsatz kam.

Je nach Definition kann er damit als erster Schwarzer in der NBA bezeichnet werden. Als sich die NBA im Jahr 1950 für schwarze Spieler öffnete, wurde Chuck Cooper als Erster gedraftet, Nathaniel Clifton unterschrieb als Erster einen Vertrag bei einem NBA-Team und Earl Lloyd wiederum kam als erstes zum Einsatz, da für sein Team die Saison einen Tag eher begann als für Cooper und vier Tage eher als für Clifton. Sein erstes Team waren die Washington Capitols, für die er jedoch nur sieben Mal zum Einsatz kam.

1955 wurde Lloyd als Leistungsträger mit den Syracuse Nationals NBA-Champion. Später wurde er der erste schwarze Assistenztrainer der NBA und schließlich erster farbiger Cheftrainer der Detroit Pistons.[1]

Trotz dieser Stellung als Pionier kam ihm erst in jüngster Zeit eine offizielle Anerkennung zu. Im Februar 2001 wurde in seiner Heimatstadt Alexandria ein Jugendbasketball-Camp eingeweiht und sowohl der Bürgermeister Alexandrias als auch der Gouverneur von Virginia erklärten den 9. Februar 2001 zum „Earl-Lloyd-Day“. Im Jahr 2003 wurde Loyd schließlich für seine Karriereleistung als Spieler in die Naismith Memorial Basketball Hall of Fame aufgenommen.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. sports.jrank.org, abgerufen am 28. April 2011.