Ebelsbach
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Bayern | |
| Regierungsbezirk: | Unterfranken | |
| Landkreis: | Haßberge | |
| Verwaltungs- gemeinschaft: |
Ebelsbach | |
| Höhe: | 228 m ü. NN | |
| Fläche: | 25,76 km² | |
| Einwohner: |
3810 (31. Dez. 2011)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 148 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 97500 | |
| Vorwahl: | 09522 | |
| Kfz-Kennzeichen: | HAS | |
| Gemeindeschlüssel: | 09 6 74 129 | |
| Gemeindegliederung: | 7 Ortsteile | |
| Adresse der Gemeindeverwaltung: |
Georg-Schäfer-Str. 56 97500 Ebelsbach |
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| Webpräsenz: | ||
| Bürgermeister: | Walter Ziegler (Bürgernahe Liste) | |
| Lage der Gemeinde Ebelsbach im Landkreis Haßberge | ||
Ebelsbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.
Inhaltsverzeichnis |
Geografie [Bearbeiten]
Geografische Lage [Bearbeiten]
Durch Ebelsbach fließt der gleichnamige Ebelsbach. Dieser entspringt in Hofstetten und mündet nach gut 15 Kilometern bei Eltmann in den Altmain. Der Ebelsberg (335 m) begrenzt die Gemeinde nach Osten, der Schönberg (340m) nach Nordwesten. Die Gemeinde Ebelsbach bildet zusammen mit den Gemeinden Breitbrunn, Kirchlauter und Stettfeld die Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.
Gemeindegliederung [Bearbeiten]
Die politische Gemeinde Ebelsbach hat sieben amtlich benannte Ortsteile[2]:
Nachbargemeinden [Bearbeiten]
Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Zeil am Main, Kirchlauter, Breitbrunn, Baunach, Lauter, Stettfeld und Eltmann.
Geschichte [Bearbeiten]
Das ehemalige Rittergut der Grafen von Rotenhan wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und fiel 1810 bei Grenzpurifikationen zwischen Bayern und Würzburg an letzteres. Die Rechte des Hochstiftes Würzburg waren bereits 1805 von Bayern an das Großherzogtum gelangt. 1814 wurde der Ort wieder Teil Bayerns. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.
Eingemeindungen [Bearbeiten]
Am 1. Juli 1971 schlossen sich die Orte Gleisenau, Schönbach und Schönbrunn der Gemeinde Ebelsbach an.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Steinbach und Rudendorf hinzu.[4]
Politik [Bearbeiten]
Bürgermeister [Bearbeiten]
Amtsinhaber ist Walter Ziegler von der Bürgernahen Liste (BNL), der sich 2008 gegen seinen Herausforderer Martin Wasser (CSU) mit 69,78 % der Stimmen durchsetzte.
Gemeinderat [Bearbeiten]
Der Gemeinderat von Ebelsbach hat (ohne Bürgermeister) 16 Mitglieder.
| CSU | SPD | Bürgernahe Liste | Freie Wählerliste | Junge Liste Ebelsbach | Gesamt | |
| 2008 | 5 | 2 | 6 | 1 | 2 | 16 Sitze |
| 2002 | 7 | 2 | 6 | 1 | - | 16 Sitze |
Kultur und Sehenswürdigkeiten [Bearbeiten]
Bauwerke [Bearbeiten]
Im Gemeindegebiet gibt es zwei Schlösser:
- Schloss Ebelsbach, zwischen 1564 und 1569 von Matthäus von Rotenhan auf Vorgängerbauten errichtet, ist ein ehemaliges Wasserschloss. Es besteht aus mehreren Teilen, dem eigentlichen Schlossbau am Ebelsbach und einigen Wirtschaftsgebäuden westlich davon. Ursprünglich umgab das Schloss ein tiefer Graben, der seit seiner Trockenlegung als Garten dient. Eine kleine Brücke führt über ihn hinweg und verbindet so den Schlosshof mit dem Hauptgebäude. Das Anwesen befindet sich seit 2000 im Besitz eines Investors. Am 10. September 2009 vernichtete ein Großbrand das Renaissanceschloss.[5]
- Das zweite Ebelsbacher Schloss, das Schloss Gleisenau, befindet sich im Ortsteil Gleisenau. Es stammt aus der Zeit des späten Rokoko und gehört der Gemeinde Ebelsbach. Es dient als Grundschule und Sitz der Gemeindeverwaltung.
Baudenkmäler [Bearbeiten]
Wirtschaft und Infrastruktur [Bearbeiten]
Verkehr [Bearbeiten]
Ebelsbach liegt an der Bundesstraße 26 und hat direkten Anschluss an die Bundesautobahn 70 (Anschlussstelle Eltmann). Die Staatsstraße 2274 führt nach Rentweinsdorf und trifft dort auf die Bundesstraße 279 nach Ebern.
Weiterhin besteht eine Anbindung an die Bahnstrecke Bamberg–Würzburg mit dem Haltepunkt Ebelsbach-Eltmann.
Weblinks [Bearbeiten]
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung – Fortschreibung des Bevölkerungsstandes, Quartale (hier viertes Quartal, Stichtag zum Quartalsende) (Hilfe dazu)
- ↑ http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/170727&attr=OBJ&val=1627
- ↑ Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 479.
- ↑ Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.
- ↑ http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/schloss-ebelsbachbrennt-millionenschaden-meta-463916.html
Aidhausen | Breitbrunn | Bundorf | Burgpreppach | Ebelsbach | Ebern | Eltmann | Ermershausen | Gädheim | Haßfurt | Hofheim i.UFr. | Kirchlauter | Knetzgau | Königsberg i.Bay. | Maroldsweisach | Oberaurach | Pfarrweisach | Rauhenebrach | Rentweinsdorf | Riedbach | Sand a.Main | Stettfeld | Theres | Untermerzbach | Wonfurt | Zeil a.Main
