Ebelsbach

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ebelsbach
Ebelsbach
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ebelsbach hervorgehoben
49.98333333333310.683333333333228Koordinaten: 49° 59′ N, 10° 41′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Unterfranken
Landkreis: Haßberge
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ebelsbach
Höhe: 228 m ü. NHN
Fläche: 25,76 km²
Einwohner: 3759 (31. Dez. 2013)[1]
Bevölkerungsdichte: 146 Einwohner je km²
Postleitzahl: 97500
Vorwahl: 09522
Kfz-Kennzeichen: HAS, EBN, GEO, HOH
Gemeindeschlüssel: 09 6 74 129
Gemeindegliederung: 7 Ortsteile
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Georg-Schäfer-Str. 56
97500 Ebelsbach
Webpräsenz: www.vg-ebelsbach.de
Bürgermeister: Walter Ziegler (Bürgernahe Liste)
Lage der Gemeinde Ebelsbach im Landkreis Haßberge
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Über dieses Bild

Ebelsbach ist eine Gemeinde im unterfränkischen Landkreis Haßberge und Sitz der Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.

Geografie[Bearbeiten]

Geografische Lage[Bearbeiten]

Durch Ebelsbach fließt der gleichnamige Ebelsbach. Dieser entspringt in Hofstetten und mündet nach gut 15 Kilometern bei Eltmann in den Altmain. Der Ebelsberg (335 m) begrenzt die Gemeinde nach Osten, der Schönberg (340m) nach Nordwesten. Die Gemeinde Ebelsbach bildet zusammen mit den Gemeinden Breitbrunn, Kirchlauter und Stettfeld die Verwaltungsgemeinschaft Ebelsbach.

Gemeindegliederung[Bearbeiten]

Die sieben Ortsteile sind[2]:

Nachbargemeinden[Bearbeiten]

Nachbargemeinden sind (von Norden beginnend im Uhrzeigersinn): Zeil am Main, Kirchlauter, Breitbrunn, Baunach, Lauter, Stettfeld und Eltmann.

Geschichte[Bearbeiten]

Das ehemalige Rittergut der Herren von Rotenhan, das auch im Fränkischen Ritterkreis lag, wurde 1806 durch Bayern mediatisiert und fiel 1810 bei Grenzpurifikationen zwischen Bayern und Würzburg an letzteres. Die Rechte des Hochstiftes Würzburg waren bereits 1805 von Bayern an das Großherzogtum gelangt. 1814 wurde der Ort wieder Teil Bayerns. Im Zuge der Verwaltungsreformen in Bayern entstand mit dem Gemeindeedikt von 1818 die heutige Gemeinde.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Juli 1971 schlossen sich die Orte Gleisenau, Schönbach und Schönbrunn der Gemeinde Ebelsbach an.[3] Am 1. Mai 1978 kamen Steinbach und Rudendorf hinzu.[4]

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister[Bearbeiten]

Amtsinhaber ist Walter Ziegler von der Bürgernahen Liste (BNL), der sich 2014 gegen seinen Herausforderer Martin Wasser (CSU) mit 61,79 % der Stimmen durchsetzte.

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat von Ebelsbach hat (ohne Bürgermeister) 16 Mitglieder.

CSU SPD Bürgernahe Liste Freie Wählerliste Junge Liste Gesamt
2014 6 3 6 1 - 16 Sitze
2008 5 2 6 1 2 16 Sitze

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Bauwerke[Bearbeiten]

Das Schloss in Ebelsbach

Im Gemeindegebiet gibt es zwei Schlösser:

  • Schloss Ebelsbach, zwischen 1564 und 1569 von Matthäus von Rotenhan auf Vorgängerbauten errichtet, ist ein ehemaliges Wasserschloss. Es besteht aus mehreren Teilen, dem eigentlichen Schlossbau am Ebelsbach und einigen Wirtschaftsgebäuden westlich davon. Ursprünglich umgab das Schloss ein tiefer Graben, der seit seiner Trockenlegung als Garten dient. Eine kleine Brücke führt über ihn hinweg und verbindet so den Schlosshof mit dem Hauptgebäude. Das Anwesen befindet sich seit 2000 im Besitz eines Investors. Am 10. September 2009 vernichtete ein Großbrand das Renaissanceschloss.[5]
  • Das zweite Ebelsbacher Schloss, das Schloss Gleisenau, befindet sich im Ortsteil Gleisenau. Es stammt aus dem späten Rokoko und gehört der Gemeinde Ebelsbach. Es diente bis Juli 2014 als Grundschule und weiterhin als Sitz der Gemeindeverwaltung.

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Verkehr[Bearbeiten]

Ebelsbach liegt an der Bundesstraße 26 und hat direkten Anschluss an die Bundesautobahn 70 (Anschlussstelle Eltmann). Die Staatsstraße 2274 führt nach Rentweinsdorf und trifft dort auf die Bundesstraße 279 nach Ebern.

Weiterhin besteht eine Anbindung an die Bahnstrecke Bamberg–Würzburg mit dem Haltepunkt Ebelsbach-Eltmann.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ebelsbach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 18. September 2014 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. http://www.bayerische-landesbibliothek-online.de/orte/ortssuche_action.html?anzeige=voll&modus=automat&tempus=+20111024/170727&attr=OBJ&val=1627
  3.  Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C.H.Beck’sche Verlagsbuchhandlung, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 479.
  4.  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 760.
  5. http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern/schloss-ebelsbachbrennt-millionenschaden-meta-463916.html