Ebenentechnik

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Verschiedene Ebenen in einem Grafikprogramm, nicht überlappend. Rechts daneben der Dialog zur Verwaltung der Ebenen

Bei der Ebenentechnik in der Bildbearbeitung werden Elemente des Bildes auf verschiedene Ebenen (engl. layers) verteilt. Diese lassen sich einzeln bearbeiten und auf verschiedene Weise miteinder kombinieren. Die Technik ist Standard in der Bildbearbeitung.

Arbeiten mit Ebenen[Bearbeiten]

Ebenen sind wie durchsichtige (transparente) Glasscheiben mit Bildern, die übereinander gelegt wurden. Die einzelnen Ebenen fungieren als durchsichtige Glasbilder, die einzeln bearbeitet werden können. Durch die transparenten Bereiche der einzelnen Ebene bleiben die darunter liegenden Ebenen sichtbar

Es wird beispielsweise auf einem Grundbild, welches als Hintergrund verwendet wird, eine Ebene aufgelegt, worauf man einen Schriftzug erstellen kann. Dadurch dass die Ebene wie eine Folie durchsichtig ist, erscheint dem Betrachter das Hintergrundbild und der Schriftzug als ein einziges Bild.

In Werbeagenturen kommt die Ebenentechnik häufig zur Anwendung, so kann man auf einem Hintergrundbild z. B. auf die Haut eines menschlichen Körpers ein Tigerfell oder ein Zebrafell auflegen, was den Betrachter in Erstaunen bzw. Verwirrung versetzen soll.

Auch Kollagen sind mit der Ebenentechnik möglich. So wird beispielsweise ein Palmenstrand als Hintergrundbild gewählt, darauf legt man eine durchsichtige Folie (Ebene) und fügt auf diese Ebene beispielsweise einen Strandkorb ein. Auf einer neuen Ebenenfolie kann dann beispielsweise ein spielendes Kind eingefügt werden, wiederum auf einer neuen Folie ein Hund und wieder auf einer weiteren Folie ein Werbeslogan.

Die Ebenentechnik ist vielfältig nutzbar – das Prinzip bleibt immer gleich. Die unterste Ebene in dem Ebenenstapel (Ebenenpalette) nennt sich Hintergrundebene und bleibt stets unverändert. Die Hintergrundebene dient nur als Vorlage für eine neue Ebene. Es wird also eine neue Ebene aus dem Hintergrundbild mittels Kopie angelegt. Auf dieser neuen Ebene kann man seiner Kreativität freien Lauf lassen. Am Ende der Arbeit können alle Ebenen zu einem Bild zusammengefügt werden. Neben den normalen Bildebenen gibt es noch eine Reihe weiterer Ebenentypen, die jeweils Spezialaufgaben übernehmen.

Vorteile der Ebenentechnik[Bearbeiten]

  • Die einzelnen Ebenen können unabhängig voneinander bearbeitet werden
  • Es kann beliebig experimentiert werden um den gewünschten Effekt zu erzielen
  • Einzelne Ebenen können ausgeblendet bzw. eingeblendet werden
  • In einzelnen Bereichen eines Bildes können Farben verändert werden
  • Innerhalb eines Bildes können Bereiche ausgeblendet bzw. verändert werden

Ebenentypen[Bearbeiten]

  • Bildebenen enthalten Bildteile und Fragmente in Pixelform
  • Füllebenen enthalten eine Farbe, einen Farbverlauf oder ein Muster.
  • Einstellungsebenen dienen der Feinabstimmung der Farben, Sättigung und Helligkeit von einzelnen Ebenenfolien
  • Textebenen dienen zum Erstellen von Textelementen auf Vektorbasis
  • Formebenen dienen zum Erstellen von Formen auf Vektorbasis

Populäre Programme die Ebenentechnik beherrschen[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

  • Angela Wulf: Photoshop Elements 4.0: Der Meisterkurs. München: Markt + Technik, 2006 – ISBN 3-8272-4053-0.
  • Heico Neumeyer: Adobe Photoshop CS2 Kompendium: Pixelperfektion von Retusche bis Montage. München: Markt+Technik-Verl., 2006 – ISBN 3-8272-4075-1.
  • Matt Kloskowski: Photoshop Ebenen. München: Addison-Wesley 2008, ISBN 978-3-8273-2725-3

Weblinks[Bearbeiten]