Eberhard Karls Universität Tübingen
| Eberhard Karls Universität Tübingen | |
|---|---|
| Motto | Attempto![1] |
| Gründung | 1477 |
| Trägerschaft | staatlich |
| Ort | Tübingen |
| Bundesland | Baden-Württemberg |
| Staat | Deutschland |
| Rektor | Bernd Engler |
| Studenten | 27.132 (WS 2012/2013) Frauenquote: 58,5 %[2] |
| Mitarbeiter | ca. 10.000 (einschl. Klinikum) |
| davon Professoren | ca. 450 |
| Jahresetat | 210 Mio. Euro (ohne Krankenversorgung)[3] 175 Mio. Euro Medizinische Fakultät insgesamt 94 Mio. Euro Drittmittel |
| Website | www.uni-tuebingen.de |
Die Eberhard Karls Universität in Tübingen zählt zu den ältesten und renommiertesten Universitäten Europas. Sie wurde 1477 auf Betreiben des Grafen Eberhard im Bart ins Leben gerufen und trägt zudem den ersten Namen des württembergischen Herzogs Karl Eugen. Heute ist sie in 7 Fakultäten der Natur- und Geisteswissenschaften mit etwa 30 Studienrichtungen gegliedert. Im Wintersemester 2012/2013 waren rund 27.000 Studenten immatrikuliert. Das Leben in der etwa 40 Kilometer südlich von Stuttgart gelegenen Universitätsstadt Tübingen ist geprägt von Studenten, die über ein Viertel der Einwohner ausmachen.
Im Juni 2012 erhielt die Universität im Rahmen der dritten deutschen Hochschul-Exzellenzinitiative den Exzellenzstatus. Sie zählt damit zu den sogenannten deutschen Eliteuniversitäten.
Inhaltsverzeichnis |
Geschichte [Bearbeiten]
Universitätsgründung im 15. Jahrhundert [Bearbeiten]
Eine Schlüsselrolle bei der Gründung hatte Mechthild von der Pfalz, die Mutter Eberhards und Erzherzogin von Österreich. Mechthild, die seit 1463 im nahegelegenen Rottenburg residierte, hatte die Verlegung des Stiftes Sindelfingen nach Tübingen, der damals größten und bedeutendsten Stadt des südwürttembergischen Landesteils, veranlasst. Nachdem dies 1476 von Papst Sixtus IV. genehmigt wurde, konnte das Stift zum Ausgangspunkt der noch ehrgeizigeren Pläne werden. Mechthild, die bereits bei der Gründung der Freiburger Universität entscheidend mitgewirkt hatte, konnte ihren Sohn Eberhard für das Projekt einer Universitätsgründung in Tübingen gewinnen. Großen Anteil an der Universitätsgründung hatte auch Eberhards Vertrauter Johannes Nauclerus, der erster Rektor und später langjähriger Kanzler der Universität wurde. Der Wahlspruch „Attempto!“ (lateinisch für „Ich wag’s!“) des Universitätsgründers Eberhard ist bis heute das Motto der Universität.
Nachdem am 11. März 1477 die Universitätsgründung öffentlich bekanntgegeben wurde, errichtete man binnen kürzester Zeit zwei große Fachwerkgebäude (Münzgasse 22–26) unweit des Neckars, so dass der Vorlesungsbetrieb bereits im Oktober 1477 begonnen werden konnte. Der weitere Aufbau der Universität wurde in den folgenden Jahren rasch vorangetrieben, so dass 1482 alle Universitätsbauten fertiggestellt waren. Daher kam eine Verlegung der Universität nach Stuttgart nicht mehr in Frage, als Stuttgart 1482 im Zuge der württembergischen Wiedervereinigung (siehe Münsinger Vertrag) die neue Landeshauptstadt und Residenz Eberhards wurde.
Ihren heutigen Namen erhielt die Universität 1769 von dem württembergischen Herzog Karl Eugen, der seinen Namen dem des Gründers, Graf Eberhard im Bart, hinzufügte. Er installierte sich selbst im Jahr 1767 als „Rector perpetuus“ und nahm das Rektorenamt bis zu seinem Tod 1793 wahr. Trotzdem hatte er mit der Gründung der Hohen Karlsschule in Stuttgart eine der größten Existenzkrisen der Tübinger Universität herbeigeführt. [4]
Jüngere Geschichte [Bearbeiten]
Im Jahr 1805 wurde in der Alten Burse, dem 1478 erbauten ältesten heute noch genutzten Gebäude der Universität, das erste Universitätsklinikum eingerichtet. Zusätzlich zu den vier Gründungsfakultäten wurden 1817 eine katholisch-theologische und eine staatswirtschaftliche Fakultät gegründet. 1863 erhielt die Eberhard-Karls-Universität die erste eigenständige naturwissenschaftliche Fakultät in Deutschland.
Bei der 450-Jahrfeier hielt Hans Ellenbeck am 24. Juli 1927 die Ansprache beim Gefallenendenkmal auf der Eberhardshöhe. Für den Reichspräsidenten und die Reichsregierung sprach Hermann Emil Kuenzer. An den Festlichkeiten nahmen auch Albrecht Herzog von Württemberg und der Bischof von Rottenburg Joannes Baptista Sproll teil. Beim Fackelzug zogen 4000 Studenten von der Universität zur Kastanienallee.[5]
Zwischenzeitlich war die Universität in 14 Fakultäten unterteilt, die im Jahre 2010 wieder zu sieben fächerübergreifenden Fakultäten zusammengelegt wurden. Das Logo der Universität ist seit 1997 die von HAP Grieshaber anlässlich des 500-jährigen Universitätsjubiläums (1977) gestaltete Palme mit dem Wahlspruch Attempto! Die „Eberhard-Karls-Universität“ schreibt sich seither ohne Bindestriche. 2005 initiierte die Universität die Hochschulregion Tübingen-Hohenheim. 2010 war sie Gründungsmitglied des Matariki Universitätsnetzwerks.
Zeit des Nationalsozialismus [Bearbeiten]
Die Universität Tübingen spielte eine führende Rolle bei den Bestrebungen, die Politik des Dritten Reiches „wissenschaftlich“ zu legitimieren. Schon vor dem Wahlsieg der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei bei der Reichstagswahl März 1933 gab es kaum noch jüdische Dozenten und nur wenige jüdische Studierende. Der spätere Nobelpreisträger für Physik Hans Bethe wurde am 20. April 1933 wegen nichtarischer Abstammung entlassen, der Religionsphilosoph Traugott Konstantin Oesterreich wurde 1933 und der Mathematiker Erich Kamke 1937 in den vorzeitigen Ruhestand versetzt, wahrscheinlich war in beiden Fällen die nichtarische Abstammung der Ehefrau der Grund.[6] Am Universitätsklinikum wurden mindestens 1158 Personen zwangssterilisiert.[7]
Gleichstellung an der Universität [Bearbeiten]
Dass mittlerweile circa 60 Prozent der in Tübingen immatrikulierten Studenten Frauen sind, ist eine eher jüngere Entwicklung. 1881 durfte erstmals eine Gasthörerin aus den USA eine Vorlesung mitverfolgen, allerdings durch die geöffnete Tür aus einem Nebenraum. Erste Studentin, wenngleich „außerordentlich immatrikuliert“, war von 1892 bis 1895 Maria Gräfin von Linden. Erst 1904 wurde Frauen das Recht einer „ordentlichen Immatrikulation“ eingeräumt.
Nach der Festschreibung der Gleichstellungspolitik im Hochschulrahmengesetz wurde 1986 die erste Gleichstellungskommission des Senats gewählt, seit 1989 werden Fragen der Gleichstellung von einer Gleichstellungsbeauftragten vertreten.
Kanzler der Universität [Bearbeiten]
Der Kanzler der Universität Tübingen war bis zur Reformation Vertreter des Papstes und seit 1561 des lutherischen Herzogs von Württemberg. Von 1561 bis 1817 vertrat der Kanzler zugleich das erste theologische Ordinariat. Nominell stand das Kanzleramt unter dem Amt des Rektors. Der Kanzler führte die Aufsicht über die Universität und kontrollierte den Lehrbetrieb sowie die Einhaltung der Zensurbestimmungen.[8]
- 1477–1482 Johannes Tegen († 1482)
- 1482–1510 Johannes Vergenhans (Nauclerus)
- 1510–1538 Ambrosius Widmann († 1561)
- 1538–1550 Johann Scheurer
- 1550–1561 Ambrosius Widmann
- 1561 Jacob Beurlin
- 1562–1590 Jacob Andreae
- 1590–1599 Jakob Heerbrand
- 1604–1605 Stephan Gerlach, als Vizekanzler
- 1605–1617 Andreas Osiander
- 1618–1619 Matthias Hafenreffer (1561–1619)
- 1620–1638 Lucas Osiander der Jüngere
- 1639–1650 Melchior Nicolai (1578–1659), als Prokanzler
- 1652–1656 Johann Ulrich Pregizer I.
- 1656–1680 Tobias Wagner (1598–1680),[9] 1656–1662 als Prokanzler
- 1681–1697 Johann Adam Osiander
- 1698–1699 Georg Heinrich Keller (1624–1702), als Prokanzler
- 1699–1702 Michael Müller (1639–1702)
- 1704–1720 Johann Wolfgang Jäger
- 1720–1756 Christoph Matthäus Pfaff
- 1757–1777 Jeremias Friedrich Reuss
- 1777–1779 Johann Friedrich Cotta (1701–1779)
- 1780–1785 Christoph Friedrich Sartorius (1701–1785), 1777–1780 als Vizekanzler
- 1786–1806 Johann Friedrich LeBret
- 1806–1817 Christian Friedrich Schnurrer
- 1819–1835 Johann Heinrich Ferdinand Autenrieth, 1819–1822 als Vizekanzler
- 1835–1851 Karl Georg Wächter
- 1851–1862 Karl von Gerber, 1851–1855 als Vizekanzler
- 1864–1870 Theodor von Gessler
- 1870–1889 Gustav von Rümelin
- 1889–1899 Carl Heinrich Weizsäcker
- 1900–1908 Gustav von Schönberg
- 1908–1931 Max von Rümelin
- 1931–1933 August Hegler (1873–1937)[10]
1933 wurde Gustav Bebermeyer (1890–1975) als „Beauftragter mit besonderen Vollmachten an der Universität“ eingesetzt, das Kanzleramt blieb unbesetzt. Es wurde auch nach der Zeit des Nationalsozialismus nicht wiederhergestellt, erst mit der am 1. Oktober 1969 wirksam gewordenen Grundordnung der Universität wurde wieder ein Amt mit dieser Bezeichnung geschaffen.
- 1959–1972 Albert Lebsanft (1910–1995), 1959–1970 als Universitätsrat Leiter der Universitätsverwaltung, 1970–1972 als Kanzler
Mit der Ablösung der Rektorats- durch die Präsidialverfassung im Oktober 1972 entfiel das Universitätsorgan Kanzler wieder. Lebsanft wechselte in das Kultusministerium nach Stuttgart, und von 1973 bis 1974 war der Jurist Harald Volkmar, von 1974 bis 1979 der Jurist Heinz Doerner als Leitender Verwaltungsbeamter Leiter der Universitätsverwaltung. Mit dem am 22. November 1977 verkündeten baden-württembergischen Universitätsgesetz gab es wieder das Amt eines Kanzlers, bis zu dessen Wahl 1979 Doerner mit der kommissarischen Geschäftsführung betraut wurde.
- 1979–2003 Georg Sandberger
- seit 2003 Andreas Rothfuß (* 1967)
Fakultäten [Bearbeiten]
Seit der Neugliederung der Fakultäten im Oktober 2010[11] ist die Eberhard-Karls-Universität in sieben Fakultäten gegliedert:
- Evangelisch-Theologische Fakultät Tübingen (Fakultät 1)
- Katholisch-Theologische Fakultät Tübingen (Fakultät 2)
- Juristische Fakultät (Fakultät 3)
- Medizinische Fakultät (Fakultät 4)
- Philosophische Fakultät (Fakultät 5)
- Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät (Fakultät 6)
- Mathematisch-Naturwissenschaftliche Fakultät (Fakultät 7)
Während die geisteswissenschaftlichen Fakultäten im Bereich der Altstadt im Tal angesiedelt sind, befinden sich die naturwissenschaftlichen Institute mit einer eigenen Mensa auf der Morgenstelle in nördlicher Richtung auf einer Anhöhe, die diesen Gewannnamen trägt.
Zentrale Universitätseinrichtungen [Bearbeiten]
Universitätsbibliothek [Bearbeiten]
Die Universitätsbibliothek Tübingen (UB) ist organisatorisch Teil des Informations-, Kommunikations- und Medienzentrums (IKM). Sie ist eine öffentliche wissenschaftliche Universalbibliothek, die auch der allgemeinen Bevölkerung zur Verfügung steht. Erstmals urkundlich erwähnt wurde sie im Jahr 1499.
Universitätsklinikum [Bearbeiten]
Fachsprachenzentrum [Bearbeiten]
Das Fachsprachenzentrum bietet den Erwerb international akkreditierter Sprachzertifikate (UNIcert) für Studenten aller Fakultäten an.[12]
Museum der Universität MUT [Bearbeiten]
Das junge Museum der Universität Tübingen MUT macht es sich seit 2006 zur Aufgabe, die zum Teil sehr alten, singulären Lehr-, Schau- und Forschungssammlungen der Universität aus allen Fakultäten sammlungstechnisch, kuratorisch und organisatorisch zu professionalisieren. In interdisziplinär angelegten Ausstellungen sollen sowohl der breiteren Öffentlichkeit wissenschaftsgeschichtliche Einblicke vermittelt als auch selbst wissenschaftsgeschichtlich geforscht werden. Darüber hinaus wird über Projektseminare im Rahmen des Studium-Professionale-Programms die Ausbildung von Studierenden im Ausstellungswesen angeboten.[13]
Geologischer Lehrpfad Kirnberg [Bearbeiten]
Im Rahmen des 500-jährigen Bestehens der Eberhard Karls Universität Tübingen wurde 1977 ein geologischer Lehrpfad am Kirnberg[14] im Schönbuch eröffnet, bei dem die Keuperschichten auf mehreren Schautafeln erläutert werden und einen guten geologischen Überblick des Schönbuchs bieten.
Studentenwerk [Bearbeiten]
Siehe: Tübinger Studentenwerk und Studentenwerk Tübingen-Hohenheim
Internationales Renommee [Bearbeiten]
Im Rahmen der deutschen Exzellenzinitiative hat sich die Universität im Juni 2012 mit ihrem Zukunftskonzept "Research − Relevance − Responsibility", der Graduiertenschule LEAD (Learning, Educational Achievement, and Life Course Development) und dem Exzellenzcluster Centrum für Integrative Neurowissenschaften (CIN) erfolgreich durchgesetzt. Der Universität stehen aufgrund dieses Erfolges bis 2017 erhebliche zusätzliche Fördergelder zur Verfügung.[15] Seit Juni 2012 darf sich die Eberhard Karls Universität somit als deutsche Eliteuniversität bezeichnen. Dieses elitäre Selbstverständnis ist von historischem Interesse, da es einer früheren Selbsteinschätzung Tübingens auf das Beste entspricht: Mitglieder Tübinger Studentenverbindungen „definierten sich in der Epoche zwischen 1900 und 1929 als nationale Elite und versuchten, sich in der Öffentlichkeit als eine solche zu präsentieren“, schreibt die Historikerin Sonja Levson.[16]
In den QS World University Rankings belegt die Universität Tübingen für das Jahr 2011 den 152. Platz, für das Jahr 2010 Platz 131. Im Fachbereich Arts and Humanities (Schöne Künste und Geisteswissenschaften) wurde die Universität auf die Plätze 86 (2011) und 67 (2010) der Welt gewählt.[17] Gemäß The Times Higher Education Supplement zählt Tübingen 2011/2012 zu den 187 besten Universitäten der Welt,[18] im Fachbereich Arts and Humanities zu den 48 besten.[19]
Einige der weltweit einflussreichsten evangelischen und katholischen Theologen des 20. Jahrhunderts wurden in Tübingen ausgebildet. Daher genießt die Universität besonders in den Bereichen Theologie und Religionsphilosophie einen ausgezeichneten Ruf. Die Universität Tübingen ist zudem die einzige deutschsprachige Universität, an welcher die „strategische Kommunikation“[20] Rhetorik als eigenes Fach gelehrt wird. Erster Lehrstuhlinhaber war der frühere Präsident des deutschen P.E.N.-Zentrums und Präsident der Akademie der Künste zu Berlin Walter Jens.
Berühmte Persönlichkeiten [Bearbeiten]
- Liste bekannter Persönlichkeiten der Eberhard Karls Universität Tübingen
- Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen)
Partneruniversitäten [Bearbeiten]
Aufgrund ihres internationalen Renommees hat die Universität Tübingen zahlreiche sehr namhafte Partnerhochschulen weltweit, einschließlich der University of Cambridge, University of St. Andrews, University of Edinburgh und dem University College London in Großbritannien,[21] der National University of Singapore, University of Hong Kong und Peking University in Asien, der McGill University in Kanada sowie der Yale University, University of Michigan, University of California, Berkeley, Georgetown University, University of Texas at Austin, University of North Carolina at Chapel Hill, Brown University und dem Princeton Theological Seminary in den USA.[22] Studierende und Promovierende der Eberhard Karls Universität haben daher die Möglichkeit, im Rahmen von akademischen Austauschprogrammen ohne zusätzliche Kosten an besagten Partneruniversitäten zu studieren. Austauschprogramme dieser Art werden zurzeit von über 1.000 Tübinger Studierenden pro Jahr wahrgenommen.[23]
Siehe auch [Bearbeiten]
Quellen [Bearbeiten]
- Andreas Christoph Zell: Ausführliche Merkwürdigkeiten der Hochfürstl. Würtembergischen Universität und Stadt Tübingen, Tübingen: Johann David Bauhof 1743 (Online-Ressource, abgerufen am 28. Juli 2011); enthält u. a. Urkunden und ein vollständiges Rektoren- (S. 376–396), Kanzler- (S. 396–398) und Professoren-Verzeichnis (Theologie: S. 398–433, Jura: S. 433–461, Medizin: S. 461–470, Artes und Philosophie: S. 470–516) von 1477 bis 1742
Literatur [Bearbeiten]
- Uwe Dietrich Adam: Hochschule und Nationalsozialismus. Die Universität Tübingen im Dritten Reich. Mohr Siebeck, Tübingen 1977
- Martin Biastoch: Tübinger Studenten im Kaiserreich. Eine sozialgeschichtliche Untersuchung. Sigmaringen 1996, – ISBN 3-7995-3236-6. (= Contubernium – Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Bd. 44)
- Walter Jens: Eine deutsche Universität. 500 Jahre Tübinger Gelehrtenrepublik. Kindler, München 1977
- Ulrich Köpf, Sönke Lorenz, Anton Schindling, Wilfred Setzler: „Brunnen des Lebens“ – Orte der Wissenschaft. Ein Rundgang durch 525 Jahre Universität Tübingen. Fotos von Manfred Grohe. Verlag Schwäbisches Tagblatt, Tübingen 2002
- Sonja Levsen: Elite, Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900-1929. Vandenhoeck & Ruprecht, Göttingen 2006, ISBN 3-525-35151-8
- Sylvia Paletschek: Die permanente Erfindung einer Tradition. Die Universität Tübingen im Kaiserreich und in der Weimarer Republik. Steiner, Stuttgart 2001, ISBN 3-515-07254-3
- Volker [Karl] Schäfer: Aus dem „Brunnen des Lebens“. Gesammelte Beiträge zur Geschichte der Universität Tübingen. Festgabe zum 70. Geburtstag. Hrsg. von Sönke Lorenz. Thorbecke, Ostfildern 2005. (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, 5)
- Tubingensia: Impulse zur Stadt- und Universitätsgeschichte. Festschrift für Wilfried Setzler zum 65. Geburtstag. Herausgegeben von Sönke Lorenz und Volker [Karl] Schäfer in Verbindung mit dem Institut für Geschichtliche Landeskunde und Historische Hilfswissenschaften der Universität Tübingen. Redaktion: Susanne Borgards. Thorbecke, Ostfildern 2008, ISBN 978-3-7995-5510-4 (Tübinger Bausteine zur Landesgeschichte, 10)
- Urban Wiesing; Klaus-Rainer Brintzinger; Bernd Grün; Horst Junginger; Susanne Michl (Hrg.): Die Universität Tübingen im Nationalsozialismus. Contubernium - Tübinger Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte Band 73, Franz Steiner Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-515-09706-2
- Ernst Seidl: Schätze aus dem Schloss Hohentübingen. Ausgewählte Objekte aus den Sammlungen der Universität Tübingen (Schriften des Museums der Universität Tübingen, hg. von Bernd Engler, Ernst Seidl, Bd. 1), Tübingen 2012, ISBN 978-3-9812736-4-9
Weblinks [Bearbeiten]
- Offizielle Webseite der Eberhard Karls Universität
- Website des Museums der Universität Tübingen MUT mit Links zu den universitären Sammlungen und Ausstellungen
- Tübinger Professorengalerie
Einzelnachweise [Bearbeiten]
- ↑ Latein, Ich wag’s!
- ↑ Pressebericht der Universität Tübingen zu den Studierendenzahlen im WS 2012/13
- ↑ Zahlen und Fakten zur Universität Tübingen
- ↑ http://www.uni-tuebingen.de/uni/qvr/02/02v04.html Geschichte der Universität Tübingen
- ↑ H. E. Kuenzer: Auszug aus meinem Lebenslauf, Teil II. Frankenzeitung des Corps Franconia Tübingen, Nr. 156, S. 52–59; postum veröffentlicht
- ↑ Juden an der Universität Tübingen im Nationalsozialismus (PDF; 132 kB), Bericht des Arbeitskreises „Universität Tübingen im Nationalsozialismus“, 19. Januar 2006
- ↑ Forschungsergebnisse zu "Zwangssterilisation an der Universität Tübingen", Pressemitteilung/idw, 14. Juli 2008
- ↑ Die Kanzler der Universität Tübingen 1477–1933
- ↑ Matthias Wolfes: WAGNER, Tobias. In: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBKL). Band 18, Bautz, Herzberg 2001, ISBN 3-88309-086-7, Sp. 1468–1472.
- ↑ Wolfram Angerbauer: Das Kanzleramt an der Universität Tübingen und seine Inhaber 1590–1817, Mohr, Tübingen 1972, ISBN 3-16-833471-5
- ↑ Pressemeldung der Universität Tübingen zur Neugliederung der Fakultäten
- ↑ Fachsprachenzentrum
- ↑ Museum der Universität Tübingen MUT
- ↑ Johannes Baier: Der Geologische Lehrpfad am Kirnberg (Keuper; SW-Deutschland), Jber. Mitt. oberrhein. geol. Ver, N. F. 93, 9-26, 2011 (Zusammenfassung).
- ↑ Newsletter Uni Tübingen aktuell - Sonderausgabe zur Exzellenzinitiative
- ↑ Vgl. Levsen, S., Elite Männlichkeit und Krieg. Tübinger und Cambridger Studenten 1900-1929, Göttingen 2006, 11.
- ↑ Eberhard Karls Universität Tübingen - Topuniversities
- ↑ THE World University Rankings 2011-2012
- ↑ THE Top 50 Arts and Humanities Universities 2010-2011
- ↑ Tübinger Rhetorik: Erfolgreich reden seit 1496
- ↑ ERASMUS-Partnerhochschulen der Universität Tübingen
- ↑ Hochschulpartnerschaften der Universität Tübingen
- ↑ Aus Tübingen in die Welt: Studieren im Ausland
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48.5246388888899.0591666666667Koordinaten: 48° 31′ 29″ N, 9° 3′ 33″ O