Eberhard I. von der Marck-Arenberg

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Eberhard von der Mark (später von der Marck zu Arenberg) (auch Everhard) (* vor 1326; † vor 1378) war zunächst Domherr an verschiedenen Domkapiteln, ehe er heiratete und zum eigentlichen Begründer der Linie Mark-Arenberg wurde.

Leben[Bearbeiten]

Eberhard war ein Sohn des Grafen Engelbert II. von der Mark und dessen Frau Mathilde von Arenberg. Damit war er zugleich ein Neffe des Bischofs von Lüttich Adolf II und der ältere Bruder von Graf Adolf II. von der Mark.

Eberhard wurde 1326 zum Domherrn der Lambertuskathedrale Lüttich ernannt. Später wurde er Domherr am Kölner und Trierer Domkapitel, schließlich Domkantor zu Köln. Zwischen 1339 und 1347 war er Dompropst am St.-Paulus-Dom in Münster.

Er verließ den kirchlichen Stand, um Maria von Looz zu heiraten. Dadurch gelangten auch Lumen, Peer und Neufchâteau in den Ardennen in seinen Besitz. Von seiner Mutter übernahm er zudem die Herrschaft Aremberg.

Nachfolger wurde sein Sohn Eberhard II.

Literatur[Bearbeiten]

  • Philipp Wirtgen: Die Eifel in Bildern und Darstellungen, Bd. 2: Das Ahrtal. Bonn 1866, S. 76.
  • Wilhelm Kohl: Die Bistümer der Kirchenprovinz Köln. Das Bistum Münster, Bd. IV, 2: Das Domstift St. Paulus zu Münster (= Germania Sacra/NF; Bd. 17,2). De Gruyter, Berlin 1982, ISBN 978-3-11-008508-2, S. 28f.
Vorgänger Amt Nachfolger
Engelbert II. Graf von Arenberg
1328–1387
Eberhard II.