Eboli (Kampanien)

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Eboli
Wappen
Eboli (Italien)
Eboli
Staat: Italien
Region: Kampanien
Provinz: Salerno (SA)
Koordinaten: 40° 37′ N, 15° 3′ O40.61694444444415.056388888889145Koordinaten: 40° 37′ 1″ N, 15° 3′ 23″ O
Höhe: 145 m s.l.m.
Fläche: 138,7 km²
Einwohner: 38.385 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 277 Einw./km²
Postleitzahl: 84025; 84020 (frazione di Santa Cecilia)
Vorwahl: 0828
ISTAT-Nummer: 065050
Volksbezeichnung: Ebolitani
Schutzpatron: San Vito
Website: Eboli
Reste einer römischen Wasserleitung in Eboli

Eboli ist eine Stadt mit 38.385 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2012) in Kampanien (Italien), in der Provinz Salerno, auf der Südseite des Sele-Tals.

Eboli ist als landwirtschaftliches Zentrum bekannt, in erster Linie wegen seines Olivenöls und seiner Milchprodukte.

Das antike Eburum war eine lukanische Stadt, die nur von Plinius dem Älteren und in Inschriften erwähnt wurde, und nicht weit von der kampanischen Grenze lag. Diese verlief oberhalb der Via Popilia, wo sich heute eine Eisenbahnlinie befindet.

Bis heute gibt es verstreute Überreste der alten Grenzmauern.

Die Sakristei des Franz von Assisi enthält zwei Gemälde aus dem 14. Jahrhundert, von denen eines Roberto da Oderisio von Neapel schuf.

Eine lokale Redewendung lautet: Cristo si è fermato a Eboli (Christus kam nur bis Eboli). Diese verwendete der italienische Autor Carlo Levi als Titel für seinen gleichnamigen Roman, der sich mit der Armut in Süditalien zu Beginn des 20. Jahrhunderts befasst.

Ana de Mendoza y de la Cerda, eine Hofdame der Königin von Spanien, und Figur in Friedrich Schillers Drama Don Karlos trug den Titel einer Fürstin Eboli.

Söhne und Töchter der Stadt[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2012.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eboli (Kampanien) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien