Echinopsis schickendantzii

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Echinopsis schickendantzii
Echinopsis schickendantzii.jpg

Echinopsis schickendantzii

Systematik
Ordnung: Nelkenartige (Caryophyllales)
Familie: Kakteengewächse (Cactaceae)
Unterfamilie: Cactoideae
Tribus: Trichocereeae
Gattung: Echinopsis
Art: Echinopsis schickendantzii
Wissenschaftlicher Name
Echinopsis schickendantzii
F.A.C.Weber

Echinopsis schickendantzii ist eine Pflanzenart aus der Gattung Echinopsis in der Familie der Kakteengewächse (Cactaceae). Das Artepitheton schickendantzii ehrt den deutschen Chemiker Friedrich Schickendantz (1837–1896), der 1861 nach Argentinien immigrierte.[1]

Beschreibung[Bearbeiten]

Echinopsis schickendantzii wächst strauchig oder gelegentlich einzeln, verzweigt jedoch in der Regel von der Basis aus und bildet Klumpen. Die zylindrischen bis länglichen, glänzend hellgrünen Triebe sind 15 bis 25 Zentimeter lang und weisen Durchmesser von bis zu 6 Zentimeter auf. Es sind 14 bis 18 niedrige und etwas scharfkantige Rippen vorhanden, die gekerbt sind. Die darauf befindlichen Areolen stehen sehr eng beieinander und berühren sich gelegentlich sogar. Die aus den Areolen entspringenden gelblichen Dornen sind biegbar und bis zu 1 Zentimeter lang. Es werden vier Mitteldornen ausgebildet. Gelegentlich werden es mit zunehmendem Alter mehr. Es sind neun Randdornen vorhanden.

Die röhrigen bis trichterförmigen, weißen, nicht duftenden Blüten erscheinen in der Nähe des Triebscheitels und öffnen sich in der Nacht. Sie sind 20 bis 22 Zentimeter lang. Die Blütenröhre ist dicht schwarz behaart. Die kugelförmigen, dunkelgrünen Früchte sind süß und reißen auf. Sie weisen eine Länge von bis zu 6 Zentimeter auf und erreichen einen Durchmesser von 5 Zentimeter.

Verbreitung, Systematik und Gefährdung[Bearbeiten]

Echinopsis schickendantzii ist in den argentinischen Provinzen Salta und Tucumán in mittleren Lagen von 1600 bis 3200 Metern verbreitet.

Die Erstbeschreibung durch Frédéric Albert Constantin Weber wurde 1896 veröffentlicht.[2]

Weitere nomenklatorische Synonyme sind Cereus schickendantzii (F.A.C.Weber) F.A.C.Weber ex Rol.-Goss. (1904, nom. inval. ICBN-Artikel 34.1 c) und Trichocereus schickendantzii (F.A.C.Weber) Britton & Rose (1920). Folgenden Taxa wurden als Synonym in die Art einbezogen: Trichoccreus manguinii Backeb. (1953), Echinopsis manguinii (Backeb.) H.Friedrich & G.D.Rowley (1974) und Trichoccreus volcanensis F.Ritter (1980).

In der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN wird die Art als „Least Concern (LC)“, d.h. als nicht gefährdet geführt.[3]

Nachweise[Bearbeiten]

Literatur[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Urs Eggli, Leonard E. Newton: Etymological Dictionary of Succulent Plant Names. Springer, Berlin/Heidelberg 2010, ISBN 978-3-642-05597-3, S. 214.
  2. in: Désiré Bois: Dictionnaire d'Horticulture. Band 1, 1896, S. 473.
  3. Echinopsis schickendantzii in der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN 2013.2. Eingestellt von: Demaio, P., Lowry, M., Ortega-Baes, P., Perea, M. & Trevisson, M., 2010. Abgerufen am 2. März 2014

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Echinopsis schickendantzii – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien