Echternacherbrück

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Echternacherbrück
Echternacherbrück
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Echternacherbrück hervorgehoben
49.8130555555566.4286111111111175Koordinaten: 49° 49′ N, 6° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Irrel
Höhe: 175 m ü. NHN
Fläche: 4,74 km²
Einwohner: 755 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 159 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54668
Vorwahl: 06525
Kfz-Kennzeichen: BIT, PRÜ
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 028
Gemeindegliederung: 2 Ortsteile
Adresse der Verbandsverwaltung: Auf Omesen 2
54666 Irrel
Webpräsenz: www.irrel.de
Ortsbürgermeister: Ralf Schrauf
Lage der Ortsgemeinde Echternacherbrück im Eifelkreis Bitburg-Prüm
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Über dieses Bild

Echternacherbrück ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Irrel an. Echternacherbrück ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.[2]

Geographie[Bearbeiten]

Echternacherbrück liegt in der Südeifel an der Sauer, die hier die Grenze zu Luxemburg bildet, und grenzt im Westen an die Ortsgemeinde Bollendorf, im Norden an die Ortsgemeinden Ernzen und Irrel, im Osten an die Ortsgemeinde Minden, sowie im Süden durch die am rechten (südlichen) Sauerufer liegenden luxemburgischen Gemeinden Echternach und Rosport. Von Trier ist Echternacherbrück ca. 24 km entfernt, bis zur Stadt Luxemburg sind es ca. 35 km.

Zu Echternacherbrück gehört auch der Ortsteil Fölkenbach.

Geschichte[Bearbeiten]

Der Ort entstand erst nach 1800 durch in der Mehrzahl aus Echternach stammende Bürger. Die 1844 herausgegebene „Eiflia illustrata“, eine Beschreibung sämtlicher Eifeldörfer, erwähnt zu Echternacherbrück: „Der Weiler Echternacher Brücke hängt durch eine über die Sauer führende Brücke mit dem Städtchen Echternach im Großherzogtum Luxemburg zusammen, wohin sich die Einwohner auch zur Kirche und Schule halten. Der Weiler ist erst seit einigen Jahren entstanden und hat, durch die nahe Grenze begünstigt, an Volkszahl sehr zugenommen. Vor dem Anschlusse Luxemburgs an den Zollverein war ein Grenz-Zollamt zu Echternacher Brücke. Noch jetzt ist eine Post-Expedition hier. Es wurden auch hier Schiffe gebaut.“

Im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, nahm die Bevölkerung stark zu. Der Fremdenverkehr und die Lage als Grenzübergang bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Echternacherbrück, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 0
1835 57
1871 59
1905 75
1939 221
Jahr Einwohner
1950 201
1961 449
1970 471
1987 553
2005 652

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Echternacherbrück besteht aus zwölf Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer personalisierten Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden. Die zwölf Sitze im Gemeinderat verteilen sich auf zwei Wählergruppen.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Blasonierung: „Im roten Schildhaupt eine vierbogige silberne Brücke mit gleichfarbigem Standbild. Darunter im silbernen Hauptschild eine schwarze Kapelle mit Vorbau und Glockentürmchen in Vorderansicht. Zwei Fenster, Tür und Turmluken in Silber, dazu zwei flankierende heraldische rote Lilien, die mit je einem silbernen Kreuz belegt sind. Unten eine blaue Fläche, welche in Wellenform bekrönt ist.“[4]

Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Sehenswert in Echternacherbrück ist die Liboriuskapelle am Hang des Ferschweiler Plateaus. Erwähnenswert ist, dass die jedes Jahr am Pfingstdienstag in Echternach stattfindende Springprozession, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückzuverfolgen sind, früher auf der Echternacherbrücker Seite startete. Diese Tradition wurde bis 1937 aufrechterhalten.[5]

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Echternacherbrück

Literatur[Bearbeiten]

J.-C. Havé, M. Mossal & P. Göbel: Echternacherbrück. Eine junge Gemeinde in historischer Lage. Gemeinde Echternacherbrück (Hrsg.), Echternacherbrück 2001, 161 S.

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Echternacherbrück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  4. Erläuterung der Blasonierung
  5. Havé et al. 2001, S. 111.