Echternacherbrück

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Echternacherbrück
Echternacherbrück
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Echternacherbrück hervorgehoben
49.8130555555566.4286111111111175Koordinaten: 49° 49′ N, 6° 26′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Eifelkreis Bitburg-Prüm
Verbandsgemeinde: Irrel
Höhe: 175 m ü. NN
Fläche: 4,74 km²
Einwohner: 669 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 141 Einwohner je km²
Postleitzahl: 54668
Vorwahl: 06525
Kfz-Kennzeichen: BIT
Gemeindeschlüssel: 07 2 32 028
Gemeindegliederung: 1 Ortsteil
Adresse der Verbandsverwaltung: Auf Omesen 2
54666 Irrel
Webpräsenz:
Ortsbürgermeister: Ralf Schrauf

Echternacherbrück ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz und Teil der Verbandsgemeinde Irrel. Sie liegt in der Südeifel an der Sauer, die hier die Grenze zu Luxemburg bildet, und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geographie

[Bearbeiten] Nachbargemeinden

Echternacherbrück grenzt im Westen an die Ortsgemeinde Bollendorf, im Norden an die Ortsgemeinden Ernzen und Irrel, im Osten an die Ortsgemeinde Minden, sowie im Süden durch die am anderen Sauerufer liegende luxemburgische Stadt Echternach. Von Trier ist Echternacherbrück ca. 24 km entfernt, bis nach Luxemburg sind es ca. 35 km.

[Bearbeiten] Geschichte

Der Ort entstand erst nach 1800 durch in der Mehrzahl aus Echternach stammende Bürger. Die 1844 herausgegebene „Eiflia illustrata“, eine Beschreibung sämtlicher Eifeldörfer, erwähnt zu Echternacherbrück: „Der Weiler Echternacher Brücke hängt durch eine über die Sauer führende Brücke mit dem Städtchen Echternach im Großherzogtum Luxemburg zusammen, wohin sich die Einwohner auch zur Kirche und Schule halten. Der Weiler ist erst seit einigen Jahren entstanden und hat, durch die nahe Grenze begünstigt, an Volkszahl sehr zugenommen. Vor dem Anschlusse Luxemburgs an den Zollverein war ein Grenz-Zollamt zu Echternacher Brücke. Noch jetzt ist eine Post-Expedition hier. Es wurden auch hier Schiffe gebaut.“

Im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, nahm die Bevölkerung stark zu. Der Fremdenverkehr und die Lage als Grenzübergang bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes.

[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung

Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):[1]

  • 1815 – 0
  • 1835 – 57
  • 1871 – 59
  • 1905 – 75
  • 1939 – 221
  • 1950 – 201
  • 1961 – 449
  • 1965 – 491
  • 1970 – 471
  • 1975 – 470
  • 1980 – 520
  • 1985 – 560
  • 1987 – 553
  • 1990 – 656
  • 1995 – 612
  • 2000 – 579
  • 2005 – 652
  • 2007 – 669

Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Gemeinderat

Der Gemeinderat in Echternacherbrück besteht aus 12 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[2]

WG 1 WG 2 Gesamt
2009 5 7 12 Sitze
2004 7 5 12 Sitze

[Bearbeiten] Wappen

Blasonierung: „Im roten Schildhaupt eine vierbogige silberne Brücke mit gleichfarbigem Standbild. Darunter im silbernen Hauptschild eine schwarze Kapelle mit Vorbau und Glockentürmchen in Vorderansicht. Zwei Fenster, Tür und Turmluken in Silber, dazu zwei flankierende heraldische rote Lilien, die mit je einem silbernen Kreuz belegt sind. Unten eine blaue Fläche, welche in Wellenform bekrönt ist.“[3]

[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten

Sehenswert in Echternacherbrück ist die Liboriuskapelle am Hang des Ferschweiler Plateaus. Erwähnenswert ist auch die jedes Jahr an Pfingstdienstag im Ort beginnende Echternacher Springprozession, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückzuverfolgen sind.

[Bearbeiten] Quellen

  1. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
  3. Erläuterung der Blasonierung

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Echternacherbrück – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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