Echternacherbrück
| Wappen | Deutschlandkarte | |
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| Basisdaten | ||
| Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
| Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
| Verbandsgemeinde: | Irrel | |
| Höhe: | 175 m ü. NN | |
| Fläche: | 4,74 km² | |
| Einwohner: |
700 (31. Dez. 2010)[1] |
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| Bevölkerungsdichte: | 148 Einwohner je km² | |
| Postleitzahl: | 54668 | |
| Vorwahl: | 06525 | |
| Kfz-Kennzeichen: | BIT | |
| Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 028 | |
| Gemeindegliederung: | 1 Ortsteil | |
| Adresse der Verbandsverwaltung: | Auf Omesen 2 54666 Irrel |
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| Webpräsenz: | ||
| Ortsbürgermeister: | Ralf Schrauf | |
| Lage der Ortsgemeinde Echternacherbrück im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
Echternacherbrück ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Irrel an, liegt in der Südeifel an der Sauer, die hier die Grenze zu Luxemburg bildet, und ist ein staatlich anerkannter Erholungsort.
Inhaltsverzeichnis |
[Bearbeiten] Geographie
[Bearbeiten] Nachbargemeinden
Echternacherbrück grenzt im Westen an die Ortsgemeinde Bollendorf, im Norden an die Ortsgemeinden Ernzen und Irrel, im Osten an die Ortsgemeinde Minden, sowie im Süden durch die am rechten (südlichen) Sauerufer liegenden luxemburgischen Gemeinden Echternach und Rosport. Von Trier ist Echternacherbrück ca. 24 km entfernt, bis nach Luxemburg sind es ca. 35 km.
[Bearbeiten] Geschichte
Der Ort entstand erst nach 1800 durch in der Mehrzahl aus Echternach stammende Bürger. Die 1844 herausgegebene „Eiflia illustrata“, eine Beschreibung sämtlicher Eifeldörfer, erwähnt zu Echternacherbrück: „Der Weiler Echternacher Brücke hängt durch eine über die Sauer führende Brücke mit dem Städtchen Echternach im Großherzogtum Luxemburg zusammen, wohin sich die Einwohner auch zur Kirche und Schule halten. Der Weiler ist erst seit einigen Jahren entstanden und hat, durch die nahe Grenze begünstigt, an Volkszahl sehr zugenommen. Vor dem Anschlusse Luxemburgs an den Zollverein war ein Grenz-Zollamt zu Echternacher Brücke. Noch jetzt ist eine Post-Expedition hier. Es wurden auch hier Schiffe gebaut.“
Im 20. Jahrhundert, insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg, nahm die Bevölkerung stark zu. Der Fremdenverkehr und die Lage als Grenzübergang bestimmen die wirtschaftliche Entwicklung des Ortes.
[Bearbeiten] Einwohnerentwicklung
Entwicklung der Einwohnerzahl (31. Dezember):[2]
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Datenquelle: Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
[Bearbeiten] Politik
[Bearbeiten] Gemeinderat
Der Gemeinderat in Echternacherbrück besteht aus 12 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Verhältniswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.
Sitzverteilung im gewählten Gemeinderat:[3]
| WG 1 | WG 2 | Gesamt | |
| 2009 | 5 | 7 | 12 Sitze |
| 2004 | 7 | 5 | 12 Sitze |
[Bearbeiten] Wappen
Blasonierung: „Im roten Schildhaupt eine vierbogige silberne Brücke mit gleichfarbigem Standbild. Darunter im silbernen Hauptschild eine schwarze Kapelle mit Vorbau und Glockentürmchen in Vorderansicht. Zwei Fenster, Tür und Turmluken in Silber, dazu zwei flankierende heraldische rote Lilien, die mit je einem silbernen Kreuz belegt sind. Unten eine blaue Fläche, welche in Wellenform bekrönt ist.“[4]
[Bearbeiten] Sehenswürdigkeiten
Sehenswert in Echternacherbrück ist die Liboriuskapelle am Hang des Ferschweiler Plateaus. Erwähnenswert ist, dass die jedes Jahr am Pfingstdienstag in Echternach stattfindende Springprozession, deren Ursprünge bis ins Mittelalter zurückzuverfolgen sind, früher auf der Echternacherbrücker Seite startete. Diese Tradition wurde bis 1937 aufrechterhalten.[5]
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Echternacherbrück
[Bearbeiten] Literatur
J.-C. Havé, M. Mossal & P. Göbel: Echternacherbrück. Eine junge Gemeinde in historischer Lage. Gemeinde Echternacherbrück (Hrsg.), Echternacherbrück 2001, 161 S.
[Bearbeiten] Quellen
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Bevölkerung der Gemeinden am 31. Dezember 2010 (PDF; 727 KB) (Hilfe dazu)
- ↑ Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz
- ↑ Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat
- ↑ Erläuterung der Blasonierung
- ↑ Havé et al. 2001, S. 111.
[Bearbeiten] Weblinks
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