Eckenroth

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Ortsgemeinde Eckenroth
Eckenroth
Deutschlandkarte, Position der Ortsgemeinde Eckenroth hervorgehoben
49.9250777.782311285Koordinaten: 49° 56′ N, 7° 47′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Bad Kreuznach
Verbandsgemeinde: Stromberg
Höhe: 285 m ü. NHN
Fläche: 1,08 km²
Einwohner: 226 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 209 Einwohner je km²
Postleitzahl: 55444
Vorwahl: 06724
Kfz-Kennzeichen: KH
Gemeindeschlüssel: 07 1 33 028
Adresse der Verbandsverwaltung: Warmsrother Grund 2
55442 Stromberg
Webpräsenz: www.stromberg.de
Ortsbürgermeister: Frank Seckler
Lage der Ortsgemeinde Eckenroth im Landkreis Bad Kreuznach
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Über dieses Bild

Eckenroth ist eine Ortsgemeinde im Landkreis Bad Kreuznach in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Stromberg an.

Geographie[Bearbeiten]

Eckenroth liegt unterhalb vom Schindeldorf auf der entgegengesetzten Seite vom Tal des Steyerberges. Nachbargemeinden sind Schweppenhausen und Schöneberg.

Geschichte[Bearbeiten]

Wann das kleinste Dorf in der heutigen Verbandsgemeinde entstanden ist, kann nicht genau festgestellt werden. Die Annahme geht in das Jahr 900 zurück, wo es auf Resten römischer Anlagen neu angelegt worden sein soll. 1156 zählt der Ort zu den Walddörfern im pfalzgräflichen Besitz, und 1190 heißt es in dem Bolandenschen Lehenverzeichnis, dass „Ogelrode“ eine Filiale der Pfarrei Leibersheim (Waldlaubersheim) war und dorthin den Zehnten zu entrichten hatte, der wiederum dem Grafen Werner von Bolanden gehörte als Lehen vom Grafen Lon. Die Hälfte dieses Patronatsrechts und einen Teile des Zehnten von den Äckern und Weinbergen übertrug Werner von Bolanden 1282 dem Ritter Emilrich von Schonenburg zu Lehen. Später hat der Ort, der bis zur französischen Revolution kurpfälzisch war, wiederholt seine Schreibweise geändert. So lesen wir im Stromberger Zinsbuch die Schreibweise „Ockenrait“ und „Oeckenrod“.

Statistik zur Einwohnerentwicklung

Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Eckenroth, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[2]

Jahr Einwohner
1815 152
1835 188
1871 201
1905 217
1939 184
Jahr Einwohner
1950 189
1961 192
1970 190
1987 217
2005 222

Politik[Bearbeiten]

Gemeinderat[Bearbeiten]

Der Gemeinderat in Eckenroth besteht aus sechs Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 in einer Mehrheitswahl gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Ortsbürgermeister als Vorsitzenden.[3]

Wappen[Bearbeiten]

Das Wappen zeigt auf schwarzem Untergrund einen goldenen Doppelhaken und eine goldene Rodhacke, die schräg gekreuzt sind. Der Doppelhaken, auch Wolfsangel genannt, ist ein uraltes Fleckenzeichen. In der Heraldik bedeutet es auch das Symbol für Waldwirtschaft. Die Hacke könnte als Rodhacke bezeichnet werden und somit eine Anspielung auf den Ortsnamen darstellen, aber auch die Verbindung zum Weinbau erklären. Die kurpfälzischen Farben „Schwarz“ und „Gold“ weisen darauf hin, dass die Ortsgemeinde lange Zeit zur Kurpfalz gehörte. Da in Eckenroth sowohl Waldwirtschaft wie Weinbau betrieben wurde, hatte sich der Gemeinderat für den Doppelhaken und die Rodhacke im Schild entschieden.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Zur Linde

Bauwerke[Bearbeiten]

  • Alte Schule, heutiges Gasthaus „Zur Linde“ mit mietbarem Gemeindesaal.

Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Eckenroth

Regelmäßige Veranstaltungen[Bearbeiten]

Das traditionelle Kirmesfest fällt auf den letzten Sonntag im August und findet auf dem Platz vor der alten Schule und der heutigen Gaststätte „Zur Linde“ statt.

Quellen und Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Statistisches Bundesamt – Gemeinden in Deutschland mit Bevölkerung am 31.12.2012 (XLS-Datei; 4,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. Statistisches Landesamt Rheinland-Pfalz – Regionaldaten
  3. Der Landeswahlleiter Rheinland-Pfalz: Kommunalwahl 2009, Stadt- und Gemeinderatswahlen

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eckenroth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien