Eckhardt Rehberg

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Eckhardt Harald Rehberg (* 3. April 1954 in Ribnitz-Damgarten) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er war von 1990 bis 2005 Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion und von 2001 bis 2005 Landesvorsitzender der CDU in Mecklenburg-Vorpommern.

Leben und Beruf[Bearbeiten]

Nach dem Abschluss der Berufsausbildung mit Abitur als Facharbeiter für Datenverarbeitung 1973 leistete Rehberg seinen Wehrdienst bei der Nationalen Volksarmee ab und war danach von 1975 bis 1989 in der Datenverarbeitung tätig. Neben der Berufstätigkeit absolvierte er von 1977 bis 1983 ein Fernstudium, welches er als Diplom-Ingenieur für Informationsverarbeitung beendete. Nach der Wende übernahm er 1990 die Geschäftsführung der Firma Ostsee-Schmuck GmbH. Auf Vorschlag der örtlichen CDU (DDR-Blockpartei) wurde Rehberg im Jahr 1984 zum Bezirksschöffen am Arbeitsgericht Ribnitz-Damgarten berufen.

Eckhardt Rehberg ist verheiratet und hat zwei Söhne.

Partei[Bearbeiten]

Rehberg trat 1984 in die damalige CDU der DDR ein und gehörte in der Zeit der Wende von 1989 bis 1990 dem Parteivorstand der DDR-CDU an. Rehberg war von 1990 bis 1993 Vorsitzender des CDU-Kreisverbandes Ribnitz-Damgarten und gehörte ab 1991 auch dem CDU-Landesvorstand von Mecklenburg-Vorpommern, zunächst als stellvertretender Vorsitzender, an. Von 2001 bis 2005 war er schließlich Landesvorsitzender der CDU.

Für die Landtagswahl 2002 wurde Rehberg am 3. November 2001 als Spitzenkandidat der CDU für das Amt des Ministerpräsidenten von Mecklenburg-Vorpommern aufgestellt, konnte sich jedoch gegen den Amtsinhaber Harald Ringstorff (SPD) nicht durchsetzen.

Abgeordneter[Bearbeiten]

Rehberg war von 1990 bis 2005 Mitglied des Landtages von Mecklenburg-Vorpommern und in dieser Zeit auch Vorsitzender der CDU-Landtagsfraktion. Seit 1999 gehört er der Gemeindevertretung seiner Heimatstadt Ribnitz – Damgarten an.

Seit 2005 ist Rehberg Mitglied des Deutschen Bundestages. Zunächst über Landesliste Mecklenburg-Vorpommern in den Bundestag eingezogen, wurde er bei der Bundestagswahl 2009 im Bundestagswahlkreis Bad Doberan – Güstrow – Müritz direkt gewählt. Seit 2009 ist er Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern innerhalb der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Bei der Bundestagswahl 2013 errang er wieder ein Direktmandat, diesmal im neu gebildeten Bundestagswahlkreis Mecklenburgische Seenplatte II – Landkreis Rostock III. Er blieb Sprecher der Landesgruppe Mecklenburg-Vorpommern und wurde darüber hinaus Sprecher aller Landesgruppen der CDU und damit Mitglied des geschäftsführenden Fraktionsvorstands.

Gesellschaftliche Ämter[Bearbeiten]

Rehberg war von 1997 bis 2001 Vorstandsvorsitzender von Hansa Rostock.

Literatur[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]