Eckhart Nickel

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Eckhart Nickel (* 1966 in Frankfurt am Main) ist deutscher Schriftsteller und Journalist.

Nach einem Studium der Kunstgeschichte und Literatur in Heidelberg und New York arbeitete Nickel unter anderem beim Zeitgeist-Magazin Tempo,[1] bei ARTE in Straßburg und dem Magazin Architectural Digest. Seine Texte erscheinen unter anderem in den Wochenendausgaben der SZ und FAZ. Von Herbst 2004 bis zur letzten Ausgabe im Sommer 2006 leitete Eckhart Nickel als Chefredakteur zusammen mit dem Herausgeber Christian Kracht von Kathmandu aus die Literaturzeitschrift Der Freund. Vom Januar bis Oktober 2007 war er bei der SZ in der Samstagsbeilage SZ Wochenende für die Stilberichterstattung verantwortlich.

Ursprünglich der Popliteratur zugeordnet, beschäftigen sich Nickels Werke hauptsächlich mit dem Schicksal des modernen Menschen in der Revolte. Durch Nickels Werke zieht sich die Auseinandersetzung mit dem Wetter in all seinen Ausformungen, sowie die exakte Ausarbeitung von Textsimulationen, also Texten, die lediglich vorgeben, sich mit sich selbst zu befassen (siehe auch die längere Erzählung „Scheinanfahrt“). In seinen neueren Werken (u.a. dem Lyrik-Zyklus „Barschels stumme Arie“ – eine in Hexametern verfasste epische Ballade über den Tod des CDU-Politikers und dem ersten Roman „Die Wespe“) schlägt der Autor einen durchaus ernsteren Unterton an, der in der Einforderung von Moral zu rebellischer Poesie wird.[2]

Werke[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.nzz.ch/2006/12/08/em/articleEPZSK.html
  2. http://www.goethe.de/ins/eg/prj/mal/jda/dtl/ekn/deindex.htm