Eclipse (Yacht)

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Eclipse
Eclipse am 21. September 2009 in Frederikshavn (Dänemark)

Eclipse am 21. September 2009 in Frederikshavn (Dänemark)

p1
Schiffsdaten
Flagge BermudaBermuda Bermuda
Schiffstyp Motor-Yacht
Rufzeichen ZCDX4
Heimathafen Hamilton, St. Barts
Eigner Roman Abramowitsch
Bauwerft Blohm + Voss
Stapellauf 12. Juni 2009
Verbleib in Dienst
Schiffsmaße und Besatzung
Länge
162,5 m (Lüa)
Breite 21,5 m
Tiefgang max. 5,8 m
 
Besatzung 70
Maschine
Geschwindigkeit max. 22 bis 38 kn (Err km/h)
Propeller 2
Sonstiges
Klassifizierungen

Lloyd’s Register of Shipping

Registrier-
nummern

IMO-Nr. 1009613

Die Eclipse ist mit einer Länge von 162 Meter die aktuell zweitlängste Mega-Yacht der Welt.

Geschichte[Bearbeiten]

Sie wurde im Herbst 2010 von der Hamburger Werft Blohm + Voss an den Eigner des Schiffes, den russischen Milliardär Roman Abramowitsch übergeben.[1] Der Stapellauf fand am 12. Juni 2009 statt. Anschließend befand sich die Yacht noch einmal zur Überarbeitung bei Blohm + Voss im großen Schwimmdock 10. Am 16. April 2010 wurde sie aus dem Dock entlassen. Der Gesamtpreis wurde auf 340 Millionen Euro geschätzt. Inklusive Extras wie dem U-Boot und dem Raketenabwehrsystem soll sie sogar bis zu 850 Millionen Euro kosten[2].

Die in Hamburg gebaute Eclipse wurde seit Baubeginn zweimal verlängert, um die Länge der damals längsten Yacht der Welt, der Dubai, zu übertreffen. Zusammen mit der Sussurro und der Luna bildet sie die Privatflotte des Unternehmers. Das Schiff bietet Räume für 24 Gäste und deren 70 Bedienstete.

Seit Februar 2011 kann die Eclipse von einem Unternehmen in Monaco gechartert werden.[3] Die Eclipse lag im Juli 2012 verhüllt in der Werft in Barcelona, wo ein geheimer Umbau erfolgte, [4] der im September 2012 abgeschlossen war.

Ausstattung[Bearbeiten]

Auf den insgesamt neun Decks befinden sich ein Pool, ein Kino, eine Disco, 20 Jet-Skis, vier mitgeführte Motorboote, zwei Hubschrauberlandeplätze – einer davon absenkbar, versenkbare Multimedia-Bildschirme und eine Eignerkabine mit zu öffnendem Dach.

Ein wesentlicher Bestandteil des Entwurfs war der Schutz der Privatsphäre. So wurde das Foyer ins Herz der Yacht gesetzt, um Besitzer, Gäste und Crew aufzuteilen. Unter der Wasserlinie sind Scheinwerfer installiert, um Schwimmer oder Taucher in der Nähe entdecken zu können. Des Weiteren sind gepanzerte Bullaugen sowie Blitzlichtsensoren und elektronische Störmaßnahmen gegen Digitalfotografie vorhanden. Für zusätzliche Sicherheit soll auch eine Vielzahl von Bewegungsmeldern sorgen.

Die Yacht wird bereits auf die Installation eines Raketenwarnsystems und für die Aufnahme eines Klein-U-Boots vorbereitet, das von außen unbemerkt abtauchen kann. Das U-Boot sowie das Raketen- und das aus Frankreich stammende Luftabwehrsystem[2] sollen später nachgerüstet werden. So sind zum Beispiel die Schnittstellen und die Spannungsversorgung für das Raketenabwehrsystem schon vorhanden. Auch eine Tendergarage für das U-Boot gibt es bereits. Grund für die erst nachträgliche Installation ist das deutsche Waffengesetz, welches den Verkauf solcher Systeme an Privatpersonen verbietet. Das U-Boot und das Raketenabwehrsystem sollen von einer russischen Werft nachgerüstet werden.

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Der Wert der Yacht wird auf 1,5 Milliarden US-Dollar geschätzt.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Eclipse (Yacht) – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Roman Abramowitschs Super-Jacht "Ecplise" legt ab. www.welt.de. Abgerufen am 11. Dezember 2010.
  2. a b Hamburger Abendblatt, 29. August 2009 (Kostenpflichtig)
  3. Superyacht Eclipse joins charter fleet of SuperYachtsMonaco. www.superyachttimes.com. Abgerufen am 7. Juli 2011.
  4. Battle of the super yachts. www.dailymail.co.uk. Abgerufen am 19. Juli 2012.