Ed Harris

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Ed Harris 2005

Edward „Ed“ Allen Harris (* 28. November 1950 in Tenafly, New Jersey) ist ein US-amerikanischer Schauspieler, der als einer der führenden amerikanischen Charakterdarsteller seiner Generation gilt. Er tritt häufig als profilierter Nebendarsteller in Erscheinung, zum Beispiel als Leiter der Missionskontrolle in Apollo 13.

Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Leben

Harris studierte an der Columbia University in New York und konzentrierte sich auf Sport. Nachdem die Schauspielerei sein Interesse geweckt hatte, entschied er sich dafür, Schauspielunterricht zu nehmen. Nach Abschluss seines Studiums ging er nach Los Angeles, spielte in kleineren Theatern und übernahm erste Fernsehrollen. Sein Broadway-Debüt gab er 1983 mit Sam Shepards Fool for Love und wurde dafür direkt mit einem Obie Award ausgezeichnet.

Im selben Jahr spielte Harris den Astronauten John Glenn in dem Film Der Stoff, aus dem die Helden sind (The Right Stuff), seitdem gilt er als einer der großen Charakterdarsteller des amerikanischen Kinos, der immer wieder auch in kleinen Nebenrollen Filmen seinen Stempel aufzudrücken vermag, so etwa Jacknife, Glengarry Glen Ross, Die Firma (The Firm), Apollo 13, Nixon, The Rock – Fels der Entscheidung, Die Truman Show, A Beautiful Mind – Genie und Wahnsinn, The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit und A History of Violence. Harris ist ein Spezialist für komplexe, oft bedrohliche Charaktere, die im Kampf mit sich selbst sind oder diese Aggressivität nach außen kehren.

Im Jahre 2000 führte Ed Harris zum ersten Mal Regie und es entstand Pollock, die Filmbiographie des Malers Jackson Pollock. Harris spielte selbst die Hauptrolle. 2008 inszenierte er mit Appaloosa seinen zweiten Film. Hierbei war er auch am Drehbuch beteiligt und er übernahm die Produktion.

Harris ist mit der Schauspielerin Amy Madigan verheiratet, mit der er eine Tochter hat (* 1993).

[Bearbeiten] Filmografie (Auswahl)

[Bearbeiten] Film

[Bearbeiten] Fernsehen

  • 1977: Howard Hughes - Eine Legende (The Amazing Howard Hughes)
  • 1987: Im Angesicht des Richters (The Last Innocent man)
  • 1996: Lassiter – Erbarmungslos und gefährlich (Riders of the Purple Sage)
  • 2005: Empire Falls

[Bearbeiten] Auszeichnungen

[Bearbeiten] Theater

  • 1983 Fool for Love von Sam Shepard: Obie Award
  • 1986 Precious Sons von George Firth: Tony-Award-Nominierung

[Bearbeiten] Film

[Bearbeiten] Fernsehen

[Bearbeiten] Deutsche Synchronstimme

Seine deutsche Synchronstimme stammt überwiegend von Wolfgang Condrus.

[Bearbeiten] Weblinks

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