Ed Nelson

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Edwin Stafford Nelson (* 21. Dezember 1928 in New Orleans, Louisiana) ist ein US-amerikanischer Schauspieler.

Leben[Bearbeiten]

Nelson besuchte die Tulane University, brach seine Ausbildung jedoch im zweiten Jahr ab und zog 1952 nach New York City. Dort studierte er Regie an der New York School of Radio and Television Technique. Nach seinem Abschluss kehrte er nach New Orleans zurück, wo er beim Fernsehsender WDSU-TV als Regieassistent tätig war. 1956 traf er den B-Movie-Produzenten Roger Corman, der in Louisiana seinen Monsterfilm Vier Frauen im Sumpf drehte. Nelson, der zuvor schon 1952 als Statist in Die Stahlfalle mit Joseph Cotten mitgewirkt hatte, erhielt eine Nebenrolle als Polizeibeamter und arbeitete bis 1959 in dreizehn weiteren B-Filmen Cormans mit.[1]

Ab Ende der 1950er Jahre spielte er verstärkt in Fernsehproduktionen und hatte unter anderem Gastrollen in zahlreichen Westernserien wie Westlich von Santa Fé, Maverick, Bonanza, Tausend Meilen Staub, Rauchende Colts und Am Fuß der Blauen Berge. Er trat jedoch auch in anderen Genres wie 77 Sunset Strip, Auf der Flucht und Perry Mason auf.

1964 erhielt er neben Ryan O’Neal und Mia Farrow eine der Hauptrollen in der auf dem Spielfilm Glut unter der Asche basierenden Seifenoper Payton Place. Bis zur Einstellung der Serie 1969 spielte er in 453 Folgen die Rolle des Michael Rossi. Im Anschluss spielte er einige kleine Nebenrollen in Spielfilmen wie Giganten am Himmel und Schlacht um Midway und war weiterhin ein vielgebuchter Gaststar in so unterschiedlichen Serienformaten wie Die Straßen von San Francisco, Dallas, Lou Grant, Ein Colt für alle Fälle und Mord ist ihr Hobby.

Nelson ist Mitglied in der Screen Actors Guild und kandidierte 1985 um deren Vorsitz; er unterlag jedoch Patty Duke.[2] Zudem ist er Mitglied der Academy of Motion Picture Arts and Sciences. Er ist verheiratet und hat sechs Kinder, darunter der Schauspieler Christopher S. Nelson.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. IMDb (englisch)
  2. Ocala Star-Banner vom 6. November 1985 (englisch)