Eddie Rabbitt

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Eddie Rabbitt (* 27. November 1941 als Edward Thomas Rabbitt in Brooklyn, New York, NY, USA; † 7. Mai 1998 in Nashville, Tennessee) war ein US-amerikanischer Country-Sänger und Songwriter, der in den 1980er Jahren mehrere Nummer-1-Hits hatte.

Anfänge[Bearbeiten]

Eddie Rabbitt wuchs in New Jersey auf. Als Jugendlicher begann er, Gitarre zu spielen und komponierte erste Songs. Seinen Lebensunterhalt bestritt er mit Gelegenheitsjobs und Auftritten in Clubs der Umgebung. 1968 zog er nach Nashville, wo er zunächst als Songwriter arbeitete. Nachdem Roy Drusky einen seiner Titel aufgenommen hatte, erhielt er eine Anstellung in einem Musikverlag.

Der Durchbruch als Songwriter gelang 1970, als Elvis Presley mit Kentucky Rain und Ronnie Milsap mit Pure Love Platz Eins erreichten. Kentucky Rain wurde sogar vergoldet.

Karriere[Bearbeiten]

Noch im selben Jahr unterschrieb Rabbitt einen Schallplattenvertrag beim Elektra-Label. Bereits seine erste Single schaffte es in die Charts. 1975 konnten sich Forgive And Forget und I Should Have Married You in der Top-10 platzieren, ein Jahr später gelang ihm mit Drinkin’ My Baby (Off My Mind) der erste Nummer-1-Hit. Von der Academy of Country Music wurde er als bester männlicher Nachwuchssänger ausgezeichnet. Es folgten weitere Top-10-Platzierungen, bis ihm 1978 eine Serie von drei aufeinanderfolgenden Nummer-1-Hits gelang, darunter Every Which Way But Loose, der Titelmelodie des Clint-Eastwood-Spielfilms Der Mann aus San Fernando. Viele seiner Stücke notierten auch in der Pop-Hitparade. Wegen seiner Nähe zur Popmusik fand er in der Country-Szene allerdings nicht immer Anerkennung.

Seine Erfolgssträhne hielt auch in den 1980er Jahren an. Besonders in der ersten Hälfte des Jahrzehnts konnten hohe Verkaufszahlen erreicht werden. Hohe Notierungen in den Pop Charts erreichten Rocky mountain music, I love a rainy night und Drivin' my life away. Auch seine Kompositionen waren weiterhin gefragt. Er erhielt Auszeichnungen als Country-, Pop- und Crossover-Musiker. 1982 erreichte sein Duett mit Crystal Gayle Platz Eins der Country-Charts. Im gleichen Jahr wechselte er zum Warners Label und drei Jahre später zu RCA. Es gelangen ihm auch weiterhin Top-Hits, wie etwa 1986 das Duett Both To Each Other (Friends and Lovers) mit Juice Newton. Ende der 1980er Jahre wandte er sich mehr traditioneller Country-Musik zu. Die Tage des Country-Pops waren vorbei. Seinen letzten Nummer-1-Hit hatte er 1990 mit On Second Thought. Er tauchte danach noch einigen Male im mittleren Bereich der Charts auf und konzentrierte sich anschließend auf Tourneen und Konzertauftritte.

1997 erkrankte Eddie Rabbitt an Lungenkrebs. Er starb am 7. Mai 1998. Im gleichen Jahr wurde er postum in die Nashville Songwriters Hall of Fame aufgenommen.

Coverversionen[Bearbeiten]

1977 nahm Jürgen Drews unter dem Titel Barfuß durch den Sommer eine deutschsprachige Version von Rocky mountain music auf und erreichte damit Platz 6 in den deutschen Single-Charts.

Diskografie[Bearbeiten]

Alben[Bearbeiten]

  • 1975 - Eddie Rabbitt! (Elektra)
  • 1976 - Rocky Mountain Music (Elektra)
  • 1976 - Rabbitt (Elektra)
  • 1978 - Variations (Elektra)
  • 1979 - Loveline (Elektra)
  • 1980 - Horizon (Elektra)
  • 1981 - Step By Step (Elektra)
  • 1983 - Radio Romance (Elektra)
  • 1984 - Best Years Of My Life (Warner)
  • 1986 - Rabbitt Trax (RCA)
  • 1988 - I Wanna Dance With You (RCA)
  • 1990 - Jersey Boy (Capitol)
  • 1991 - Ten Rounds

Weblinks[Bearbeiten]