Edenkoben

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Stadt Edenkoben
Edenkoben
Deutschlandkarte, Position der Stadt Edenkoben hervorgehoben
49.2838888888898.1272222222222149Koordinaten: 49° 17′ N, 8° 8′ O
Basisdaten
Bundesland: Rheinland-Pfalz
Landkreis: Südliche Weinstraße
Verbandsgemeinde: Edenkoben
Höhe: 149 m ü. NN
Fläche: 17,9 km²
Einwohner: 6644 (31. Dez. 2007)
Bevölkerungsdichte: 371 Einwohner je km²
Postleitzahl: 67480
Vorwahl: 06323
Kfz-Kennzeichen: SÜW
Gemeindeschlüssel: 07 3 37 020
Adresse der Verbandsverwaltung: Poststraße 23
67480 Edenkoben
Webpräsenz:
Stadtbürgermeister: Werner Kastner (FWG)

Edenkoben ist eine Stadt im Landkreis Südliche Weinstraße im Süden von Rheinland-Pfalz an der Deutschen Weinstraße zwischen Landau und Neustadt. Sie ist Sitz der gleichnamigen Verbandsgemeinde.


Inhaltsverzeichnis

[Bearbeiten] Geografische Lage

Der staatlich anerkannte Luftkurort Edenkoben liegt am Ostrand des Pfälzer Waldes am Ausgang des Edenkobener Tals. Die Deutsche Weinstraße führt direkt durch den Stadtkern. Etwa acht km nördlich liegt Neustadt und zehn km südlich Landau.

Die Nachbargemeinden sind (im Uhrzeigersinn): Maikammer im Norden, Kirrweiler, Venningen, Großfischlingen, Edesheim, Rhodt unter Rietburg und Sankt Martin.

[Bearbeiten] Geschichte

Edenkoben wurde im Lorscher Codex im Jahr 769 als Zotingkowe erstmals urkundlich erwähnt. Im 16. Jahrhundert gelangte es zur Kurpfalz. Nach der französischen Revolution wurde der Ort eine der Kantonshauptstädte des Donnersbergdepartements bis er 1816 bayerisch wurde.

[Bearbeiten] Religionen

2007 waren 37,5 Prozent der Einwohner evangelisch und 35,8 Prozent katholisch. Die übrigen gehörten einer anderen Religion an oder waren konfessionslos.[1]

[Bearbeiten] Politik

[Bearbeiten] Stadtrat

Der Stadtrat in Edenkoben besteht aus 22 Ratsmitgliedern, die bei der Kommunalwahl am 7. Juni 2009 gewählt wurden, und dem ehrenamtlichen Stadtbürgermeister als Vorsitzenden.

Sitzverteilung im gewählten Stadtrat:[2]

SPD CDU FDP LINKE FWG GBE Gesamt
2009 3 6 1 1 9 2 22 Sitze
2004 4 6 1 - 9 2 22 Sitze

[Bearbeiten] Bürgermeister

Seit 1999 ist Werner Kastner (FWG) Bürgermeister.

[Bearbeiten] Wappen

Die Blasonierung des Wappens lautet: In gespaltenem Schild eine eingepfropfte rote Spitze, darin ein goldenes mit je vier Spitzen versehenes O, in dessen Höhlung ein goldenes Majuskel-E schwebt, oben rechts in Schwarz ein linksgewendeter, rotbewehrter, -bezungter und -bekrönter goldener Löwe, oben links von Silber und Blau gerautet.

Es wird seit 1938 benutzt und wurde 1952 vom Mainzer Innenministerium genehmigt. Der Pfälzer Löwe und die Wittelsbacher Rauten erinnern an die ehemalige Zugehörigkeit zur Kurpfalz.[3]

[Bearbeiten] Städtepartnerschaften

[Bearbeiten] Kultur und Sehenswürdigkeiten

Schloss Villa Ludwigshöhe
Edenkoben: Friedensdenkmal
Rietburg mit Rietburgbahn
Kloster Heilsbruck

[Bearbeiten] Museen

  • Museum für Weinbau- und Stadtgeschichte
  • Freilichtmuseum Weinlehrpfad
  • Mühlenmuseum
  • Villa Ludwigshöhe mit Dauerausstellung des Malers Max Slevogt

[Bearbeiten] Bauwerke

[Bearbeiten] Sport

  • Der Leichtathletik-Club Oberhaardt 1954 (LCO Edenkoben) e. V. betreibt neben leichtathletischer Jugendförderung aktiv Breitensport (Laufen). Er umfasst über 700 Mitglieder und wurde 2006 mit dem Preis „Beste Jugendförderung 2006“ des Kreises Südliche Weinstraße ausgezeichnet.
  • Die Fußballmannschaft des SV Edenkoben spielte mehrere Jahre auf dritthöchster Ebene im deutschen Ligensystem und klopfte in den 1980er Jahren sogar ans Tor zur 2. Bundesliga. Der Verein ist heute in der Bezirksklasse zu finden und firmiert unter dem Namen Spvgg. Edenkoben 1920 e. V.
  • Der Tennisclub Grün Weiß Edenkoben liegt am Waldrand des Pfälzer Waldes. Auf den sechs Freiplätzen werden von Mai bis Ende Juni die Medenspiele des TCE ausgetragen.

[Bearbeiten] Wirtschaft und Infrastruktur

[Bearbeiten] Weinbau

Edenkoben ist eine der größten Weinbaugemeinden in Deutschland.

[Bearbeiten] Verkehr

An Edenkoben führt die Bundesautobahn 65 vorbei. Die Anschlussstelle Edenkoben hat die Nummer 14. Edenkoben liegt an der Eisenbahnstrecke Neustadt - Karlsruhe und ist in den Karlsruher Verkehrsverbund (KVV) eingebunden. Über die Maximiliansbahn besteht eine Zugverbindung ins elsässische Weißenburg. Edenkoben war an die Pfälzer Oberlandbahn (Die Schneck) seit deren Eröffnung bis zur Stilllegung angeschlossen und Standort des Betriebsbahnhofs.

[Bearbeiten] Behörden

Als Sitz der Verbandsgemeinde beherbergt Edenkoben deren Verwaltung. Seit 2005 hat der Südwestdeutsche Fußballverband seinen Sitz in Edenkoben. Er ist der Dachverband von mehr als 1000 Vereinen mit 240.000 Mitgliedern.

[Bearbeiten] Bildung

  • Grundschule Edenkoben
  • Hauptschule Edenkoben (Paul-Gillet-Schule)
  • Realschule Edenkoben
  • Gymnasium Edenkoben
  • Fachhochschule für Finanzen/Landesfinanzschule des Landes Rheinland-Pfalz
  • Berufsbildende Schule Edenkoben
  • Sonderschule für Lernbehinderte "Ludwigsschule" Edenkoben
  • Sportschule des Südwestdeutschen Fußballverbandes e. V. Ludwigshöhe (SWFV)
  • Volkshochschule Edenkoben e. V.

[Bearbeiten] Persönlichkeiten

[Bearbeiten] Söhne und Töchter der Stadt

Lederstrumpfbrunnen

[Bearbeiten] Personen, die vor Ort gewirkt haben

  • Fritz Claus (1853–1923), der "Sänger des Pfälzer Waldes", starb in Edenkoben
  • Friedrich Auerbach (1870–1925), 1894 bis 1898 Betriebsleiter bei Edenkobener Blaukali-Fabrik
  • Erhard Geyer (* 1939), Gewerkschafter, absolvierte das Diplom an der Landesfinanzschule
  • Gernot Rumpf (* 1941), Bildhauer, entwarf den örtlichen Lederstrumpfbrunnen
  • Oskar Ansull (* 1950), Autor, erhielt 1997 das Stipendium des Herrenhauses Edenkoben
  • Gregor Quasten (1952−2004), Fußballspieler, starb in Edenkoben und spielte für den SV Edenkoben
  • Christine Schneider (* 1972), Politikerin (CDU), seit 1994 Mitglied im Stadtrat

[Bearbeiten] Film

  • Wo Feigen und Orangen blühen. Die Südpfalz rund um Edenkoben. Dokumentation, 2006, 30 Min., Produktion: SWR, Reihe: Fahr mal hin, Erstsendung: 23. Mai 2006, Inhaltsangabe des SWR

[Bearbeiten] Sonstiges

  • Patenstadt des Unterseeboots U28 seit 1974.
  • Patenstadt des Unterseeboots U32 seit 4. Dezember 2003.

[Bearbeiten] Einzelnachweise

  1. KommWis, Stand: 30. November 2007
  2. Kommunalwahl Rheinland-Pfalz 2009, Gemeinderat [1]
  3. Karl Heinz Debus: Das große Wappenbuch der Pfalz. Neustadt an der Weinstraße 1988, ISBN 3-9801574-2-3

[Bearbeiten] Weblinks

Commons Commons: Edenkoben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
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