Ederheim

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Wappen Deutschlandkarte
Wappen der Gemeinde Ederheim
Ederheim
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Ederheim hervorgehoben
48.80888888888910.465555555556469Koordinaten: 48° 49′ N, 10° 28′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Schwaben
Landkreis: Donau-Ries
Verwaltungs-
gemeinschaft:
Ries
Höhe: 469 m ü. NHN
Fläche: 16,57 km²
Einwohner: 1090 (31. Dez. 2012)[1]
Bevölkerungsdichte: 66 Einwohner je km²
Postleitzahl: 86739
Vorwahl: 09081
Kfz-Kennzeichen: DON, NÖ
Gemeindeschlüssel: 09 7 79 136
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Beuthener Str. 6

86720 Nördlingen

Webpräsenz: www.ederheim.de
Bürgermeisterin: Caroline Zehnpfennig (Freie Wählergemeinschaft)
Lage der Gemeinde Ederheim im Landkreis Donau-Ries
Dornstadt-Linkersbaindt Dornstadt-Linkersbaindt Brand (gemeindefreies Gebiet) Esterholz (gemeindefreies Gebiet) Rain (Lech) Münster (Lech) Holzheim (Donau-Ries) Oberndorf am Lech Mertingen Donauwörth Asbach-Bäumenheim Genderkingen Niederschönenfeld Marxheim Tagmersheim Rögling Monheim (Schwaben) Kaisheim Buchdorf Daiting Fremdingen Auhausen Oettingen in Bayern Hainsfarth Ehingen am Ries Tapfheim Marktoffingen Maihingen Megesheim Munningen Wolferstadt Wallerstein Nördlingen Reimlingen Ederheim Forheim Amerdingen Wemding Wechingen Harburg (Schwaben) Hohenaltheim Deiningen Alerheim Otting Fünfstetten Huisheim Mönchsdeggingen Möttingen Baden-Württemberg Landkreis Ansbach Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen Landkreis Eichstätt Landkreis Neuburg-Schrobenhausen Landkreis Aichach-Friedberg Landkreis Augsburg Landkreis Dillingen an der DonauKarte
Über dieses Bild
Ederheim

Ederheim ist eine Gemeinde im schwäbischen Landkreis Donau-Ries und Mitglied der Verwaltungsgemeinschaft Ries mit Sitz in Nördlingen.

Geografie[Bearbeiten]

Ederheim liegt am südlichen Rand des Nördlinger Rieses und ist Teil der Planungsregion Augsburg.

Es existieren folgende Gemarkungen: Christgarten, Ederheim, Hürnheim.

Geschichte[Bearbeiten]

Ederheim wurde erstmals im 8. Jahrhundert im Zusammenhang mit Schenkungen fränkischer Könige an das Kloster Fulda erwähnt. Die Herren von Hürnheim hatten schon vor 1273 das Patronatsrecht in Ederheim inne. Die spätere Herrschaft der Grafen von Oettingen war seit 1751 ein Amt der Landkommende Ellingen (Ballei Franken) des Deutschen Ordens. Mit der Rheinbundakte 1806 kam der Ort zum Königreich Bayern. Obwohl der Deutschorden de jure erst 1809 aufgehoben wurde, hatte Bayern bereits im Zuge der Mediatisierung (1805/1806) die Besitzungen des Ordens sequestriert. Während der Ära der Grafschaft Oettingen lag Ederheim ab 1500 im Schwäbischen Reichskreis, mit dem Übergang an den Deutschen Orden erfolgte der Wechsel in den Fränkischen Reichskreis.

Eingemeindungen[Bearbeiten]

Am 1. Mai 1978 wurden die bis dahin selbständigen Gemeinden Christgarten und Hürnheim eingegliedert.[2]

Einwohnerentwicklung[Bearbeiten]

  • 1961: 0891 [2]
  • 1970: 0943 [2]
  • 1987: 1005
  • 2000: 1125
  • 2011: 1112

Politik[Bearbeiten]

Bürgermeister:

  • bis 2008: Karl-Heinz Stegmeier (Freie Wählergemeinschaft)
  • seit 2008: Caroline Zehnpfennig (Freie Wählergemeinschaft Ederheim)

Der Gemeinderat besteht aus zwölf Mitgliedern. Er war 2002 wie folgt zusammengesetzt:

Die Gemeindesteuereinnahmen betrugen im Jahr 1999 umgerechnet 491.000 €, davon betrugen die Gewerbesteuereinnahmen (netto) umgerechnet 72.000 €.

Kultur und Sehenswürdigkeiten[Bearbeiten]

Baudenkmäler[Bearbeiten]

Wirtschaft und Infrastruktur[Bearbeiten]

Wirtschaft sowie Land- und Forstwirtschaft[Bearbeiten]

2010 gab es nach der amtlichen Statistik 148 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Arbeitsort, davon 108 im produzierenden Gewerbe. Sozialversicherungspflichtig Beschäftigte am Wohnort gab es insgesamt 409. Es bestanden 17 landwirtschaftliche Betriebe. Die Flächenerhebung weist 599 ha landwirtschaftlich genutzte Fläche und 898 ha Wald aus.

Bildung[Bearbeiten]

Es gibt folgende Einrichtungen (Stand: 2011):

  • Kindergarten: 60 Kindergartenplätze mit 42 Kindern
  • Grundschule Ederheim

Persönlichkeiten[Bearbeiten]

  • Elias Ehinger (1573–1653) evangelischer Theologe, Pädagoge, Bibliothekar und Philologe

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Ederheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Volkszählung und Bevölkerungsfortschreibung: Gemeinden, Bevölkerung (Volkszählungen und aktuell) vom 5. Juli 2013 (XLS-Datei; 2,0 MB) (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu)
  2. a b c  Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27. 5. 1970 bis 31. 12. 1982. W. Kohlhammer GmbH, Stuttgart und Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 793.