Edit Miklós

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Wechseln zu: Navigation, Suche
Edit Miklós Ski Alpin
Edit Miklós (Altenmarkt-Zauchensee 2009)
Nation RumänienRumänien Rumänien UngarnUngarn Ungarn
Geburtstag 31. März 1988
Geburtsort Miercurea Ciuc
Größe 163 cm
Gewicht 70 kg
Karriere
Disziplin Abfahrt, Super-G, Kombination
Verein Fullsport SE, SC Micercurea Ciuc
Status aktiv
Platzierungen im alpinen Skiweltcup
 Debüt im Weltcup 17. Dezember 2005
 Gesamtweltcup 64. (2013/14)
 Abfahrtsweltcup 26. (2013/14)
 Super-G-Weltcup 50. (2008/09)
 Kombinationsweltcup 38. (2011/12)
letzte Änderung: 17. März 2014

Edit Miklós, auch Edith Miklós, (* 31. März 1988 in Miercurea Ciuc, Kreis Harghita) ist eine ehemalige rumänische und derzeitige ungarische Skirennläuferin. Sie gehört der ungarischen Minderheit in Siebenbürgen an. Ihre Spezialdisziplinen sind Abfahrt und Super-G.

Biografie[Bearbeiten]

Miklós startete zunächst für den Skiclub ihrer Heimatstadt Miercurea Ciuc. Ihre ersten Erfolge waren zwei Abfahrtssiege bei FIS-Rennen im Frühjahr 2007 und kurz darauf Platz sechs in der Abfahrt bei der Juniorenweltmeisterschaft 2007. Ein Jahr später gelangen ihr zwei vierte Plätze im Europacup (Abfahrt und Super-Kombination) und Rang fünf bei der Juniorenweltmeisterschaft 2008 – wiederum in der Abfahrt.

Den ersten Einsatz im Weltcup hatte Edith Miklós in Val-d’Isère 2005, wo sie 60. und damit Letzte wurde. Ein erneuter Weltcupstart erfolgte erst Ende 2008 bei der Abfahrt von Lake Louise, der mit einem Sturz endete. Miklós blieb jedoch unverletzt und belegte kurz darauf Platz 30 im Super-G von St. Moritz, womit sie einen Weltcuppunkt erhielt. Es war dies der erste Punkt für Rumänien in der Geschichte des Alpinen Skiweltcups.

Miklos startete 2009 bei der Weltmeisterschaft in Val-d’Isère und 2010 bei den Olympischen Spielen von Vancouver. In Val-d’Isère belegte sie in Abfahrt und Super-G jeweils Platz 18. Bei der Olympiaabfahrt kam sie im Mittelteil zu Sturz und erlitt einen Kreuzbandriss.[1] Da sie vom Rumänischen Skiverband nicht die gewünschte Unterstützung bekam, beantragte Miklos während der Verletzungspause die ungarische Staatsangehörigkeit. Diese wurde ihr schnell erteilt und die sofortige Anerkennung durch die FIS verhinderte eine zweijährige Sperre der Sportlerin,[2] die daraufhin im Januar 2011 ihr Comeback geben konnte. Mit Platz 30 in der Super-Kombination von St. Moritz holte sie am 27. Januar 2012 die ersten Weltcuppunkte überhaupt für Ungarn.

Ihr bisher bestes Weltcup-Ergebnis erzielte Miklós am 2. März 2014, als sie Fünfte der Abfahrt von Crans Montana wurde. Zwei Wochen zuvor, am 12. Februar, erreichte sie bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi überraschend den 7. Platz in der Abfahrt.

Erfolge[Bearbeiten]

Olympische Spiele[Bearbeiten]

  • Sotschi 2014: 7. Abfahrt, 15. Super-G, 16. Super-Kombination, 34. Riesenslalom

Weltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weltcup[Bearbeiten]

  • 5. Platz in der Abfahrt von Cran Montana 2014

Juniorenweltmeisterschaften[Bearbeiten]

Weitere Erfolge[Bearbeiten]

  • Europacup: 2 Platzierungen unter den besten fünf
  • 6 Siege in FIS-Rennen

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Abfahrts-Chaos: Start, Sprung, Sturz. Spiegel Online, 18. Februar 2010, abgerufen am 2. März 2013.
  2. Gazeta Sporturilor vom 24. Februar 2011, abgerufen am 15. Dezember 2013 (rumänisch)