Edmund Banaschewski

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Edmund J. A. Banaschewski (* 16. November 1907 in Welschbillig; † 17. März 1992 in München) war ein deutscher Verleger und Politiker (CSU).[1]

Er war der Sohn des Arztes Franz Eduard Banaschweski, studierte unter anderem Philologie, Philosophie und Zeitungswissenschaften und promovierte an der Universität Hamburg mit einer Dissertation über die „Typo–Soziologie des Verlagswesens“. 1926 wurde er Mitglied der katholischen Studentenverbindung K.D.St.V. Arminia Heidelberg. Er gründete 1935 in Berlin den Drei-Säulen-Verlag und 1938 den Werk-Verlag Dr. Edmund Banaschweski. 1945 begann der Wiederaufbau in Bad Wörishofen, 1952 wurde der Verlagssitz nach München–Gräfelfing verlegt. Neben der Rohstoff-Rundschau gab Banaschewski unter anderem die medizinischen Fachzeitschriften Ärztliche Praxis: Die Zeitung des Arztes in Klinik und Praxis (ab 1949), Euromed und zahnärztliche praxis herausgab. Von 1970 bis 1971 war er Präsident des Verbandes Deutscher Zeitschriftenverleger.[2] 1973 wurde er mit der Jakob Fugger-Medaille des Verbandes der Bayerischen Zeitungsverleger, einem der renommiertesten deutschsprachigen Preise für das Zeitschriftenwesen, ausgezeichnet.[3]

Schriften[Bearbeiten]

  • Theorie des Verlages. Ein Beitrag zur Typo-Soziologie des Verlagswesens. R. Voigtländer, Leipzig 1933.
  • (Hrsg.) Blaue Reihe der Altmaterial-Wirtschaft. Werk-Verlag, Bad Wörishofen.

Literatur[Bearbeiten]

  • Verleger Dr. Edmund Banaschewski 60 Jahre. In: Zahnärztliche Praxis. 18 (22), 15. November 1967, S. 284.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Der Spiegel vom 28. Mai 1973
  2. Chronik des VDZ (PDF; 133 kB)
  3. Verband der Zeitschriftenverlage in Bayern e. V.: Jakob Fugger-Medaille des VZB – Abgerufen am 29. April 2012.