Edmund Breon

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Edmund Breon als Inspektor Juve (1913)

Edmund Breon, gebürtig Edmond McLaverty, (* 12. Dezember 1882 in Hamilton, Schottland; † 1951 in Schottland) war ein britischer Schauspieler.

Leben und Karriere[Bearbeiten]

Edmund Breon war ein bedeutender Theaterschauspieler seiner Zeit und trat sowohl auf Londoner Bühnen als auch am Broadway in New York auf. Zwischen 1909 und 1922 trat er in zahlreichen französischen Stummfilmen auf[1], häufig unter der Regie von Louis Feuillade. 1913 spielte er in der französischen Stummfilmreihe Fantômas den Polzeikommisat Juve, der dem Dieb Fantômas nachjagt. Der Film wurde ein großer Erfolg und gilt heute als einer der bedeutendsten Stummfilme der französischen Kinogeschichte. In den 1920er-Jahren kehrte Breon wieder ans Theater zurück. Erst mit Beginn der Tonfilmzeit trat er wieder regelmäßig in Filmen auf. In den 1930er- und 1940er-Jahren bekleidete er in rund 60 amerikanischen und britischen Filmen Nebenrollen. Häufig wurde Breon als Offizier, Kommissar oder Aristrokrat eingesetzt. Er war unter anderem als Vorgesetzter von Joseph Cotten in Das Haus der Lady Alquist zu sehen und spielte einen reichen Lebemann im Sherlock-Holmes-Film Jagd auf Spieldosen, dem seine Zuneigung zu jungen Frauen zum tödlichen Verhängnis wird. Edmund Breon arbeitete bis in sein Todesjahr als Schauspieler.

Über sein Privatleben und die genauen Umstände seines Todes ist nichts bekannt.

Filmografie (Auswahl)[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. http://www.cyranos.ch/sbbreo-d.htm