Edmund S. Phelps

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Edmund Strother Phelps (* 26. Juli 1933 in Evanston, Illinois) ist ein US-amerikanischer Ökonom an der Columbia University, dem „für seine Analyse intertemporaler Zielkonflikte in makroökonomischer Politik“ der Wirtschaftsnobelpreis des Jahres 2006 zuerkannt wurde. Von der Grande École Sciences Po Paris wurde ihm die Ehrendoktorwürde verliehen.

Edmund S. Phelps, 2008

1961 wies Phelps darauf hin, dass nicht die Produktion pro Kopf, sondern der Konsum pro Kopf maximiert werden müsse. Dies ist dann der Fall, wenn alle Löhne konsumiert werden und alle Zinseinkommen gespart werden, wie Phelps zeigte. Eine optimale Sparquote ist also dann erreicht, wenn der Zinssatz einer Volkswirtschaft der Wachstumsrate entspricht. Diese Erkenntnis ging als Goldene Regel der Akkumulation in die Wachstumstheorie ein. Kritisiert wird an der Goldenen Regel, dass sie anders als die Ramsey-Regel von Frank Plumpton Ramsey keine Zeitpräferenzen berücksichtigt.

Veröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Golden Rules of Economic Growth, 1966.
  • Models of Technical Progress and the Golden Rule of Research, Review of Economic Studies, 1966.
  • Money-Wage Dynamics and Labor Market Equilibrium, Journal of Political Economy, 1968.
  • Inflation Policy and Unemployment Theory. The Cost-Benefit Approach to Monetary Planning. W. W. Norton & Company, New York, 1972.

Siehe auch[Bearbeiten]

Weblinks[Bearbeiten]

 Commons: Edmund Phelps – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien