Edmund Schulthess

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Edmund Schulthess

Edmund Schulthess-Disque (* 2. März 1868 auf dem Aarhof zwischen Schinznach und Villnachern; † 22. April 1944 in Bern), heimatberechtigt in Zürich und Brugg, war ein Schweizer Politiker (FDP).

Schulthess besuchte die Kantonsschule Aarau, studierte Rechtswissenschaften in Strassburg, München, Leipzig, Bern und Paris und eröffnete 1891 eine Anwaltskanzlei in Brugg.

Von 1893 bis 1912 war er Mitglied des Aargauer Grossen Rates und von 1905 bis 1912 Ständerat des Kantons Aargau.

Er wurde am 17. Juli 1912 in den Bundesrat gewählt. Während seiner Amtszeit stand er dem Volkswirtschaftsdepartement vor. Er war viermal Bundespräsident (1917, 1921, 1928 und 1933). Am 15. April 1935 schied er aus dem Bundesrat aus.

Literatur [Bearbeiten]

  • Festgabe für Bundesrat Dr. h. c. Edmund Schulthess. Zürich 1938 [1]
  • Hermann Böschenstein: Bundesrat Schulthess: Krieg und Krisen. Bern 1966 [2]

Weblinks [Bearbeiten]

Notizen [Bearbeiten]

  1. im Bestand bei: Schweizerische Nationalbibliothek, Sign. N 41 689
  2. ebd. Sign. N 107 841
Vorgänger Amt Nachfolger
Adolf Deucher Mitglied im Schweizer Bundesrat
1912–1934
Hermann Obrecht