Eduard von Davier

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Baron Eduard Wiprecht Leopold von Davier (* 1818; † 1895) war Landrat und Mitglied des Reichstages.

Davier gehörte zunächst dem Militär an und wurde 1838 Sekondeleutnant und 1846 Premierleutnant. Nach seinem Ausscheiden aus dem Militärdienst arbeitete er zunächst bei der Regierung in Magdeburg. Interimistisch war er 1850/51 Landrat in Wittenberg.

Davier war von 1852/53 bis 92 Landrat im Kreis Grafschaft Hohenstein in Nordhausen. Auf seine Initiative hin wurde am 11. Dezember 1866 der Bau des Kreisständehauses für den Landkreis Nordhausen beschlossen. Zwischen 1867 und 1874 war er als Mitglied der Konservativen Abgeordneter des Reichstages.

Im Jahr 1891 erbte er von der kinderlosen Witwe des Werner Friedrich Julius Stephan von Spiegel zahlreiche Güter, die in der Folge von seinem Neffen August Rudolf Karl von Davier verwaltet wurden.

Für seine Verdienste wurde von Davier 1892 mit dem Kronenorden II. Klasse ausgezeichnet.

[Bearbeiten] Literatur

  • Protokolle des preußischen Staatsministeriums. Bd. 4/II. S. 560 Digitalisat

[Bearbeiten] Weblinks

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