Eduardo Galeano

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Eduardo Galeano auf der Feria del Libro in Madrid, 2008

Eduardo Hughes Galeano (* 3. September 1940 in Montevideo, Uruguay) ist ein uruguayischer Journalist, Essayist und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben [Bearbeiten]

Mit zwanzig Jahren wurde Galeano stellvertretender Chefredakteur der MARCHA, einer Zeitschrift für Kultur und Politik in Montevideo. Später war er leitend bei mehreren linksgerichteten Zeitschriften tätig; 1976 ging er ins spanische Exil, wo er bis zum Ende von Uruguays Militärdiktatur 1985 verblieb. 1971 erschien die erste Fassung seines wichtigsten Werkes Las venas abiertas de América Latina (dt. Die offenen Adern Lateinamerikas), welches sich mit der Geschichte Lateinamerikas, insbesondere den Kolonialherrschaften alter und neuerer Prägung auseinandersetzt. In Anerkennung dafür wurde ihm 2010 der Stig-Dagerman-Preis verliehen.[1]

Galeano gilt als einer der literarischen Wortführer der Dependenztheorie und zeichnet sich durch eine klare, einfache und gewitzte Sprache aus.

Werke (Auswahl) [Bearbeiten]

Kurzgeschichten [Bearbeiten]

  • "El cumpleaños" - Der Geburtstag
  • "Cortés"

Siehe auch [Bearbeiten]

Einzelnachweise [Bearbeiten]

  1. Svenska Dagbladet 26. Mai 2010

Weblinks [Bearbeiten]