Eduardo del Llano

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Eduardo del Llano (2013)

Eduardo del Llano Rodríguez (* 9. Oktober 1962 in Moskau) ist ein kubanischer Schriftsteller, Kinoregisseur, Schauspieler und Filmproduzent. Er ist vor allem als Drehbuchautor kubanischer Kinokomödien international erfolgreich. Seit 2004 hat er insbesondere durch eine Serie selbst produzierter satirischer Kurzfilme für große Aufmerksamkeit gesorgt, in denen er politische und gesellschaftliche Aspekte des kubanischen Alltags kritisch beleuchtet.

Kindheit, Ausbildung und Lehrtätigkeit[Bearbeiten]

Eduardo del Llanos Eltern stammten aus der westkubanischen Provinz Pinar del Río. Sein Vater, Eduardo del Llano Marante, hatte dort die Regionalgruppe der 1955 von Fidel Castro ausgerufenen revolutionären Bewegung des 26. Juli gegründet und sich am bewaffneten Untergrundkampf gegen die Herrschaft Fulgencio Batistas beteiligt.[1] Mit dem Sieg der Revolutionäre ging Del Llano Marante 1959 nach Havanna und gehörte zum ersten Kontingent von kubanischen Studierenden, die nach der offenen Hinwendung Castros zum Marxismus-Leninismus in die Sowjetunion zur Ausbildung an der Parteihochschule der KPdSU entsandt wurden. Seine schwangere kubanische Ehefrau begleitete ihn und so kam Eduardo del Llano Rodríguez 1962 in Moskau zur Welt, wo er die ersten beiden Lebensjahre verbrachte. Seit 1964 lebt Del Llano in Havanna, sein Vater war als Forscher und Professor für Politische Ökonomie des Sozialismus tätig und ein mehrfach mit Verdienstorden ausgezeichnetes Mitglied der Kommunistischen Partei.[2]

Eduardo del Llano besuchte von 1974 bis 1980 die Elite-Oberschule Escuela Vocacional „Vladímir Illich Lenin“[3] und studierte anschließend Kunstgeschichte an der Universität Havanna, wo er 1985 den Abschluss Lizenziat erwarb. An der Internationalen Hochschule für Kino und Fernsehen (EICTV) in San Antonio de los Baños nahm er 1995 und 1996 an internationalen Expertenworkshops für Spielfilmdramaturgie teil.

Von 1987 bis 1990 war er in den Direktionen für Öffentlichkeitsarbeit und Laienkünstler des kubanischen Kulturministeriums beschäftigt. Von 1990 bis 1995 unterrichtete er als Dozent für lateinamerikanische Kunstgeschichte und Geschichte der Fotografie an der Universität Havanna, wobei sein Spezialgebiet die präkolumbische Kunst war.[4] 2000 hielt er in Managua und New York Workshops zum Thema Drehbuchschreiben ab. An der EICTV wirkte er von 2003 bis 2005 als Berater und Gutachter für die Abschlussarbeiten im Studienfach Regie.

Eduardo del Llano lebte ab Ende 2006 für ein Jahr in Madrid und seit seiner Rückkehr wieder in Havanna. Einen Teil des Jahres verbringt er mit seiner Lebensgefährtin an deren Wohnort in Santiago de Chile. Del Llano ist Vater zweier Töchter.

Künstlerisches Wirken[Bearbeiten]

Komiker und Schriftsteller[Bearbeiten]

Gemeinsam mit Studienfreunden gründete er 1982 das von ihm angeführte Komikerquartett Grupo Nos y Otros (GNYO), mit dem er bis zu seiner Auflösung 1997 auf Bühnen in verschiedenen Teilen Kubas auftrat und zwischen 1992 und 2010 einen Erzählungsband, einen Roman sowie ein Theaterstück veröffentlichte. Zu seinen prägenden komödiantischen Einflüssen zählt er Monty Python, Woody Allen und die argentinischen Musikkabarettisten Les Luthiers.[5] Seit 1993 publiziert Del Llano Texte unter eigenem Namen, darunter jeweils mehrere Erzählbände und Romane, aber auch Gedichte und ein Kinderbuch. Mehrere seiner Bücher wurden bisher in Spanien veröffentlicht, außerdem erschienen Übersetzungen einiger seiner Werke ins Deutsche und Italienische.

Drehbuchautor[Bearbeiten]

Grupo Nos y Otros wurden 1987 vom Kinoregisseur Daniel Díaz Torres kontaktiert, der die Verfilmung dreier Kurzgeschichten der Gruppe vorschlug. Im Lauf der Gespräche wurde das Episodenfilmprojekt jedoch verworfen und stattdessen entstand die Idee, eine der von Del Llano verfassten Geschichten als Basis des kompletten Films zu nehmen. So entstand die Gesellschaftssatire Alicia im Ort der Wunder, bei der Del Llano unter Einbindung von Jesús Díaz erstmals die Federführung als Drehbuchautor innehatte. Der Film wurde bei der Berlinale 1991 mit dem Friedensfilmpreis ausgezeichnet,[6] stieß in Kuba selbst jedoch bei den zuständigen Kulturbehörden auf Ablehnung und durfte wenige Tage nach seiner Uraufführung nicht mehr in kubanischen Kinos vorgeführt werden.[7][8] Der durch den Film ausgelöste Skandal innerhalb des staatlichen kubanischen Filminstituts (ICAIC) sorgte für die Entlassung des Institutsdirektors, der zwischenzeitlichen Unterstellung des Instituts unter direkte Kontrolle des Zentralkomitees der Kommunistischen Partei Kubas und zu Protesten von Künstlern und Filmemachern.[9]

Gemeinsam mit Regisseur Díaz Torres schrieb Del Llano in der Folge noch weitere Komödien-Drehbücher, darunter für die deutsch-kubanischen Koproduktionen Kleines Tropicana und Der Kuba-Coup, Lisanka, sowie die österreichisch-kubanische Koproduktion Lügen auf Kubanisch. Mit anderen Regisseuren schrieb er die Drehbücher für Das Leben, ein Pfeifen und Madrigal (Regie: Fernando Pérez), Perfecto amor equivocado (Gerardo Chijona) und Óscar. Una pasión surrealista (Lucas Fernández).

Regisseur, Produzent und Schauspieler[Bearbeiten]

2004 begann Del Llano, unabhängig vom ICAIC und mit eigenen Mitteln der von ihm gegründeten Ein-Mann-Produktionsfirma „Sex Machine“, eine Reihe eigener satirischer Kurzgeschichten zu verfilmen.[10] An Del Llanos Low-Budget-Kurzfilmen wirken einige der prominentesten kubanischen Filmschauspieler mit, darunter Jorge Perugorría, Paula Alí und Vladímir Cruz. Im Mittelpunkt einer mit Monte Rouge begonnenen und 2011 mit Exit abgeschlossenen zehnteiligen Reihe von Erzählungen steht dabei der von Luis Alberto García gespielte tragische Held Nicanor O′Donnell, der sich als durchschnittlicher Bürger Havannas mit absurden Situationen auseinanderzusetzen hat, die den spezifisch kubanischen Alltag geschickt überzeichnen. Einige der Kurzfilme widmen sich mit beißendem Humor politisch sensiblen Themen wie dem Staatssicherheitsdienst,[11] der gleichgeschalteten Presse[12] und dem Demokratiedefizit innerhalb der allein regierenden Kommunistischen Partei, was vor Del Llano kein kubanischer Filmschaffender in ähnlicher Form gewagt hatte.[13][14] Die Filme erreichen ihr Publikum in der Regel nicht durch öffentliche Aufführungen, sondern werden vor allem als digitale Kopien verbreitet, auch unter im Ausland lebenden Kubanern mit Internetzugang.[7][15] Berichten ausländischer Medien, die seinen Kurzfilmen subversive Absichten zuschrieben, trat Del Llano entgegen.[16][17] Als unabhängiger Filmemacher realisierte er außer seinen bekannten Kurzfilmen auch die längeren Dokumentationen GNYO und Peña.

Neben seinen Eigenproduktionen ist Del Llano weiterhin unter dem Dach des staatlichen Filminstituts tätig. Mit dem ICAIC realisierte er 2011 mit Vinci erstmals in der Rolle des Regisseurs einen ernsten Spielfilm. Als das Drama, das einen Gefängnisaufenthalt des jungen Leonardo da Vinci als historischen Hintergrund nutzt, 2011 vom Filmfestival in Havanna als Wettbewerbsbeitrag mit der Begründung abgelehnt wurde, dass es sich nicht um ein lateinamerikanisches Werk handele,[18] focht Del Llano einen Streit mit den Verantwortlichen aus,[19] den er in seinem Internet-Blog für die Öffentlichkeit dokumentierte.[20][21] Die Kontroverse gab Anlass zu kritischen Kommentaren zur mangelnden Transparenz der Auswahlkriterien und zur Machtfülle des langjährigen Festivalpräsidenten Alfredo Guevara.[22][23][24] Im August 2014 hatte Del Llanos Film Omega 3 in Havanna Premiere,[25] die erste Science-Fiction-Produktion in der Geschichte des kubanischen Kinos.[26]

In einigen der Filmen, an denen er als Drehbuchautor oder Regisseur beteiligt war, übernahm Del Llano auch (zumeist kleinere) Schauspielrollen. Er hat an zahlreichen internationalen Filmfestivals teilgenommen und war Jury-Mitglied bei den Festivals von Freiburg 2002 und Innsbruck 2003.

Filmografie[Bearbeiten]

Spielfilme[Bearbeiten]

  • Alicia im Ort der Wunder (Alicia en el pueblo de maravillas, 1991): Autor (gemeinsam mit Regisseur Daniel Díaz Torres, Grupo Nos y Otros, sowie mit Jesús Díaz)
  • Kleines Tropicana (Tropicanita, 1997): Autor (gemeinsam mit Regisseur Daniel Díaz Torres)
  • Das Leben, ein Pfeifen (La vida es silbar, 1998): Autor (gemeinsam mit Regisseur Fernando Pérez)
  • Der Kuba-Coup (Hacerse el sueco, 2000): Autor (gemeinsam mit Regisseur Daniel Díaz Torres)
  • Dalí Salvador? (2001): Autor (Regie: Fernando Timossi)
  • Perfecto Amor equivocado (2001): Autor (gemeinsam mit Regisseur Gerardo Chijona)
  • Madrigal (2006): Autor (gemeinsam mit Regisseur Fernando Pérez)
  • Óscar: una pasión surrealista (2008): Autor (gemeinsam mit Regisseur Lucas Fernández)
  • Lisanka (2009): Autor (gemeinsam mit Regisseur Daniel Díaz Torres), Schauspieler
  • Vinci (2011): Regisseur, Autor, Komparse
  • Lügen auf Kubanisch (La película de Ana, 2012): Autor (gemeinsam mit Regisseur Daniel Díaz Torres), Komparse
  • Omega 3 (2014): Regisseur, Autor

fiktionale Kurzfilme[Bearbeiten]

Nicanor-Reihe[Bearbeiten]

  • Monte Rouge (2004): Regisseur, Autor, Produzent, Schauspieler
  • High Tech (2005): Regisseur, Autor, Produzent
  • Photoshop (2006): Regisseur, Autor, Produzent
  • Homo Sapiens (2006): Regisseur, Autor, Produzent
  • Intermezzo (2008): Regisseur, Autor, Produzent
  • Brainstorm (2009): Regisseur, Autor, Produzent
  • Pas de Quatre (2009): Regisseur, Autor, Produzent
  • Aché (2010): Regisseur, Autor, Produzent
  • Pravda (2010): Regisseur, Autor, Produzent
  • Exit (2011): Regisseur, Autor, Produzent

Sonstige[Bearbeiten]

  • Cubanos en primer plano: Sidra Casanova (2009): Regisseur, Autor, Produzent
  • Democrac (2011): Regisseur, Autor, Produzent
  • La verdad acerca del G2 (2012): Regisseur, Autor, Produzent
  • Casting (2013): Regisseur, Autor, Produzent, Schauspieler

Dokumentationen[Bearbeiten]

  • GNYO (2009): Regisseur, Autor, Produzent
  • Peña (2012): Regisseur, Autor, Produzent

Buchveröffentlichungen[Bearbeiten]

  • Cuentos de relaxo I y II, Erzählungen, in Zusammenarbeit mit Nos y Otros, Havanna: Abril, 1992
  • Nostalgia de la babosa, Gedichte, Havanna: Abril, 1993
  • El elefantico verde, Geschichten für Kinder, Havanna: Abril, 1993
  • Aventuras del caballero del Miembro Encogido, Roman, in Zusammenarbeit mit Nos y Otros, Havanna: Abril, 1993
  • Los doce apóstatas, Roman, Havanna: Letras Cubanas, 1994, ISBN 9591001037
  • Basura y otros desperdicios, Erzählung, in Zusammenarbeit mit Luis Felipe Calvo, Havanna: Letras Cubanas, 1994
  • Virus, Roman, in Zusammenarbeit mit Luis Felipe Calvo, Havanna: Abril, 1994
  • Criminales, Science-Fiction-Erzählung, Havanna: Abril, 1994
  • La clessidra di Nicanor, Roman, Florenz: Giunti, 1997 (Italienisch)
  • El beso y el plan, Erzählung, Havanna: Letras Cubanas, 1997, ISBN 9591003552
  • Obstáculo, Roman, Havanna: Letras Cubanas, 1997, ISBN 9591003110
  • Un libro sucio, Erzählung, in Zusammenarbeit mit Luis Felipe Calvo, Santa Clara: Capiro, 1998
  • Cabeza de ratón, Erzählung, Havanna: Abril, 1998, ISBN 9592101426
  • Los viajes de Nicanor, Erzählung, Havanna: Extramuros, 2000
  • Tres, Roman, Havanna: Letras Cubanas, 2002

Sammelbände[Bearbeiten]

Preise und Auszeichnungen[Bearbeiten]

  • 1988 und 1992: „Abril“ Kulturpreis der Unión de Jóvenes Comunistas (Havanna)
  • 1996: Italo-Calvino-Literaturpreis für kubanische Romanautoren (Havanna)
  • 1997: „Calendario“ Preis für junge Schriftsteller der Asociación Hermanos Saíz (Havanna)
  • 1998: Preis für die beste Erzählung der Zeitschrift Revolución y Cultura (Havanna)
  • 2007: Preis für das beste Drehbuch des Internationalen Latino Filmfestivals von Los Angeles für Madrigal (Los Angeles, USA)
  • 2008: Preis für das beste Drehbuch des Festivals Cine Latino von Paris für Óscar: una pasión surrealista (Paris, Frankreich)
  • 2009: Spezialpreis der Jury der Auslandspresse und Besondere Erwähnung der Jury Fiktion für Regie und Drehbuch beim Low-Budget-Filmfestival von Gibara für Brainstorm (Gibara, Kuba)
  • 2009: Auszeichnung als bester Kurzfilm des Jahres durch den Kubanischen Verband der Kinopresse für Brainstorm (Havanna)
  • 2010: Preis für den besten Kurzfilm des Filmfestivals von Lebu für Brainstorm (Lebu, Chile)
  • 2010: Preis für das beste Drehbuch des Filmfestivals von Cuenca für Lisanka (Ecuador)
  • 2010: 1. Preis im Segment Audiovisuelles beim Humorfestival Aquelarre für die Kurzfilme Aché und Pravda (Havanna)
  • 2012: Preis für das beste Drehbuch des Filmfestivals Gramado für Vinci (Gramado, Brasilien)
  • 2012: „Coral“ Preis für das beste Drehbuch des Internationalen Filmfestivals des Neuen Lateinamerikanischen Films für Lügen auf Kubanisch (Havanna)

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. Eduardo del Llano: Tipos duros, Blogbeitrag vom 15. August 2011, abgerufen am 31. Mai 2013 (spanisch)
  2. Eduardo del Llano Marante, in der offiziellen kubanischen Online-Enzyklopädie EcuRed, abgerufen am 31. Mai 2013 (spanisch)
  3. Eduardo del Llano: Mi pelo, in seinem Blog Eduardodelllano.com vom 27. August 2013 (spanisch)
  4. Eduardo del Llano: Teotihuacán, im eigenen Blog vom 9. September 2014, abgerufen am 10. September 2014 (spanisch)
  5. Eduardo del Llano: Nostalgia de Monty Python, Blogeintrag vom 2. August 2011, abgerufen am 31. Mai 2013 (spanisch)
  6. Friedensfilmpreis 1991 (PDF; 42 kB), mit Begründung der Jury, auf der Webseite friedensfilm.de, abgerufen am 31. Mai 2013
  7. a b Bert Hoffmann: Civil Society 2.0?: How the Internet Changes State-Society Relations in Authoritarian Regimes: The Case of Cuba (PDF; 338 kB), S. 16, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  8. Die Normalität nach der „Período Especial“, in: Lateinamerika Nachrichten vom November 2001, abgerufen am 30. Mai 2013
  9. Unter Fidels Fuchtel. In: Spiegel vom 7. Oktober 1991, abgerufen am 16. September 2013
  10. Geri Krebs: Eine fast vergessene Kinematografie, in: Neue Zürcher Zeitung vom 31. Dezember 2009, abgerufen am 30. Mai 2013
  11. Fernando Ravsberg: Video clandestino hace furor en Cuba, in: BBC Mundo vom 17. Februar 2005, abgerufen am 2. September 2013 (spanisch)
  12. Fernando Ravsberg: El cine desnuda a la prensa, in: BBC Mundo vom 30. April 2009, abgerufen am 2. September 2013 (spanisch)
  13. Geri Krebs: Weniger am Meer, in: Der Freitag vom 24. Dezember 2004, abgerufen am 31. Mai 2013
  14. Bert Hoffmann: Civil society in the digital age: how the internet changes state-society relations in authoritarian regimes: the case of Cuba, S. 230 in: Francesco Cavatorta (Hg.): Civil Society Activism under Authoritarian Rule, Routledge, Abingdon 2013 (englisch)
  15. Drei der Kurzfilme bietet Del Llano auf seiner offizielle Webseite zum kostenlosen Ansehen an.
  16. Peter B. Schumann: Kuba transparent im Internet, in: Deutschlandradio Kultur vom 28. Dezember 2010, abgerufen am 30. Mai 2013
  17. Vanessa Bauza: Film satirizes life in tragic absurdity, in: South Florida Sun-Sentinel vom 6. März 2005, abgerufen via latinamericanstudies.org am 30. Mai 2013 (englisch)
  18. Yoani Sánchez: Cuba's Great Filmmaker, Eduardo Del Llano, Censored at Annual Film Festival in Havana, in: Huffington Post vom 18. November 2011, abgerufen am 30. Mai 2013 (englisch)
  19. Geri Krebs: Filmfestival Havanna: Leonardo in der Gefängniszelle, in: WOZ vom 12. Januar 2012, abgerufen am 30. Mai 2013
  20. Dossier Vinci und Dossier Vinci (segunda parte) auf Del Llanos Webseite, abgerufen am 30. Mai 2013 (spanisch)
  21. Alfredo Guevara afirma que el Festival de La Habana no privilegia a candidatos de Cuba, in: Cuba Encuentro vom 15. November 2011, abgerufen am 30. Mai 2013 (spanisch)
  22. Regina Coyula: Tres lindas cubanas no bailan en el Festival del Nuevo Cine Latinoamericano, im Blog Mala Letra vom 25. November 2011, abgerufen am 30. Mai 2013 (spanisch)
  23. Ernesto Morales: “Vinci”: Leonardo y Mick Jagger contra el Guajirismo Intelectual, im Blog: El Pequeño Hermano vom 16. November 2011, abgerufen am 30. Mai 2013 (spanisch)
  24. Yoani Sánchez: Die dunkle Seite des Festivals, im Blog Generation Y vom 17. November 2011, abgerufen am 30. Mai 2013
  25. Víctor Ariel González: 'Omega 3' o la disidencia alimentaria, in: 14ymedio vom 26. August 2014 (spanisch)
  26. Eduardo del Llano rueda 'Omega 3', el primer largometraje cubano de ciencia ficción. In: Diario de Cuba vom 17. Oktober 2013 (spanisch)