Edvīns Ķeņģis

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Edvīns Ķeņģis, Wattenscheid 2000 Schachbundesliga 1999/2000

Edvīns Ķeņģis (Aussprache: [ˈɛdviːns ˈcɛɲɟis], * 12. April 1959 in Cēsis) ist ein lettischer Schachgroßmeister und -trainer. Er hat eine Elo-Zahl von 2545 (Stand: Januar 2011) und liegt damit in der nationalen Rangliste auf Platz zwei. Ķeņģis konnte achtmal die Lettische Meisterschaft für sich entscheiden (1984, 1987, 1988, 1989, 1990, 1997, 2004 und 2005). 1985 konnte er die Baltische Meisterschaft in Pärnu für sich entscheiden und 1986 teilte er sich den ersten Platz mit Alexander Shabalov und Alexander Malevinsky in Haapsalu.

1989 gewann Ķeņģis das Open in Boston und teilte sich ein Jahr später beim Lloyds Bank Open den 2. bis 4. Platz. 2001 gewann er die Offene Estnische Meisterschaft in Pühajärve,[1], teilte sich den 3. bis 5. Platz in Kilingi-Nõmme (EST-ch, Kaido Külaots gewann)[2]. 2002 siegte er beim Schachfestival Bad Wörishofen vor Kiril Georgiew. 2003 folgte ein Sieg bei der Golden Kleopatra in Ägypten und ein Jahr später gewann er das I Jyri Vetemaa Memorial Turnier in Pärnu.[3]

Ķeņģis nahm als Spieler sechsmal an Schacholympiaden teil (19921998 und 20022004).[4] Mit der SG Porz war er in der Saison 2003/04 deutscher Mannschaftsmeister.

1982 wurde er Internationaler Meister, 1991 erhielt er den Großmeistertitel.[5] Seit Januar 2010 hat er keine Wertungspartie mehr gespielt.

Weblinks[Bearbeiten]

Einzelnachweise[Bearbeiten]

  1. FIDE Online. Archive - Tournament report January 2002 (englisch)
  2. The Week in Chess 409 (englisch)
  3. Eesti Maleliit - GM Edvins Kengis won I Jyri Vetemaa Memorial tournament
  4. MEN'S CHESS OLYMPIADS: Ķeņģis, Edvīns (Latvia) auf OlimpBase (englisch)
  5. Willy Iclicki: FIDE Golden book 1924-2002. Euroadria, Slovenia, 2002, S. 81